01.01.11: Neujahrswanderung zum Hünersedel (Mittlerer Schwarzwald)

Zum Jahresauftakt der Straußenclique wurden die Gäste der Neujahrswanderung mit einem Sekt und Neujahrsberezel begrüßt. Sehr überraschen war, dass sich nach einer Silvesternacht sechzehn wanderbegeisterte Leute sich zu dieser Aktion aufraffen konnten. Leider war auch ein ungebetener Gast dabei der die ganze Angelegenheit etwas getrübt hat, sein Name ist "Dichter Nebel". Aber die Stimmung der Leute hat er nicht getrübt. Die geplante Zwischeneinkehr ist leider ausgefallen, da die Türen zum "Cafe Lugemol" verschlossen waren. Zum Ausgleich hatten wir eine schöne Schlußeinkehr im "Gasthaus Kreuz" auf der Passhöhe Höhenhäuser zwischen Biederbach und Schweighausen. 

Bilder von Hubert:

http://picasaweb.google.com/straussenclique.ortenau.1/20110101_Neujahr_Huenersedel?authkey=Gv1sRgCI-6y_G2zJK3owE&feat=email

 

 

08.01.11: Nachtwanderung bei Waldkirch (Mittlerer Schwarzwald)

Bei dieser Nachtwanderung waren wir insgesamt 28 Personen ! Mit dieser hohen Teilnehmerzahl hatte keiner von uns gerechnet, dies zeigt allerdings, dass die Nachtwanderungen der Straußenclique mittlerweile sehr begehrt sind. Ein weiterer Grund war wohl auch das milde, frühlingshafte Wetter. 

Vom Bahnhof Waldkirch folgten wir dem Ritterweg bis zur Kastelburg, dem Wahrzeichen der Orgelstadt Waldkirch. Von der Aussichtsplattform schweifte der Blick über das Häusermeer von Waldkirch, zum nahegelegenen Kandel und Richtung Westen genossen wir den Sonnenuntergang. Von der Burg liefen wir den markierten Wanderweg zum Waldkircher Haseneckle. Langsam setzte die Dunkelheit ein, so konnten wir anfangs eine idyllische Schwarzwaldlandschaft bei Dämmerung erleben, was man noch sehr gut mit der Kamera festhalten konnte. Nach kurzer Zeit war es allerdings stockdunkel und nun konnten wir an aussichtsreichen Stellen ein Lichtermeer bewundern. Ein Teil der Mitwanderer lief mit Stirnlampe, die anderen ohne "künstliche Lichtquelle". Jedenfalls sah unserer Gruppe in der Dunkelheit wie eine Glühwurmprozession aus. Nach ca. 2/3 der Strecke kamen wir im Bergghasthaus Linde an, wo eine verdiente Kaffeepause auf uns wartete. Eine Einkehr in der Linde ist absolut empfehlenswert: freundliche Bedienung, gute Kuchen und sehr moderate Preise. Im Anschluss an diese Pause folgten wir dem Wanderweg erst leicht bergan und dann bergab Richtung Kohlebachtal. Auf asphaltierten Wegen erreichten wir bald den Ortsrand von Waldkirch-Kollnau, wo sich das Blasistüble befindet. Hier freuten wir uns bereits auf unsere Schlusseinkehr. Nach Speis und Trank und netten Unterhaltungen benötigten wir noch gute 20 Minuten bis zum Bahnhof Waldkirch. 

Wanderstrecke: ca. 13-14 Kilometer, 200 Höhenmeter 

 

 

09.01.11: Neujahrsbrunch im Berggasthaus Schauinsland b. Freiburg

Zu unserem diesjährigen Neujahrsbrunch im Berggasthaus Schauinsland haben sich 35 Leute und ein Hund getroffen. Da das Wetter sehr zu wünschen übrig liess und es auf der Höhe sehr stürmisch war, konnten wir leider nicht mit der Schauinslandbahn hinauf zum Gipfel schweben. Aber das mit dem „ SCHAU INS LAND „ konnte man an diesem Tage sowieso vergessen, weil uns dichte Nebelschwaden den schönen Blick in die Ferne nicht gönnten. Es wurde für die gro9e Gruppe kurzerhand ein Bus bestellt und so fuhren wir alle mit einem privaten Busunternehmer aus Horben hinauf zum Schauinsland. Oben angekommen wurden wir vom Chef Herrn Alian schon herzlich empfangen und zu unseren Tischen geführt. Das Essen war reichlich und wir liessen es uns richtig gut gehen. Trotzdem fanden sich ein paar Leute die es sich nicht nehmen liessen bei dem Schmuddelwetter hinunter über Horben zur Talstation zu laufen. Gut verpackt gings dann über den Gieshübel, Kaltwasser, Eduardshöhe nach Horben wieder zurück zur Talstation. Der Rest der Leute konnte wieder mit dem Bus, dieses mal kostenfrei hinunter fahren zum Ausgangspunkt. Es war alles sehr gut von der VaG organisiert. Ein kleiner Rest machte noch zum Schluss im Schlosscafe auf dem Lorettoberg einen Einkehrschwung.

 

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09.01.11: Rundwanderung im Ill-Wald bei Sélestat  (Schlettstadt) im Elsass

Von miesen Wetterprognosen haben sich sieben Wanderbegeisterte nicht abschrecken lassen an einer Wandertour im Elsass teilzunehmen. Leider waren die Wanderwege im Illwald wegen zu hohem Wasserstand nicht begehbar und die Wanderfreunde haben deshalb die angekündigte Alternativ-Route bei Riquewihr gewählt. Von Riquewihr ging es zuerst durch den Weinberg und anschließend auf schönen Pfade über den Bergrücken wieder zurück nach Riquewihr. Nach einer kurzen Besichtigung des wunderschönen und altertümlichen Städtchens Riquewihr gab es noch eine Einkehr in einem schnuckligen Café. 

Bilder von Hubert:http://picasaweb.google.com/straussenclique.ortenau.1/20110109_Riquewihr?authkey=Gv1sRgCKKqzYrvobS6twE&feat=email

 

 

15.01.11: Wanderung am Kaiserstuhl

Bei unserer Wanderung im Kaiserstuhl trafen sich bei frühlingshaftem Wetter 7 Personen am Vogelsangpass zwischen Bötzingen und Vogtsburg. Von der Passhöhe führte uns der Wanderweg zum Eichelspitzturm, welcher im Jahr 2006 erbaut wurde. Eine Turmbesteigung durfte natürlich nicht fehlen, denn die Rundumsicht von der 28 Meter hohen Aussichtsplattform war überwältigend. Der Weiterweg führte uns in leichten bergauf und bergab bis zur Katharinenkapelle, wo wir unsere erste Pause einlegten. Eigentlich wollte unser Wanderführer der Gruppe mit einer Flasche Sekt eine Freude machen, doch er hatte den Korkenzieher vergessen. Mist dummgelaufen :-( Dennoch liefen wir gut gelaunt den sehr abwechslungsreichen Weg bis zur Mondhalde weiter. Obwohl erst Mitte Januar, fanden wir bereits einige blühende Pflanzen in den Reben und auch die Haselsträucher standen schon in voller Blüte. Von der aussichtsreichen Mondhalde folgten wir den (leider) asphaltierten Weg nach Oberrotweil. Hier genehmigten wir uns im Gasthaus Bären (www.baeren-oberrotweil.de) einen Kaffee. Außerdem hat uns die freundliche Bedienung die Sektflasche geöffnet - Das nennen wir wirklich einen klasse Service ! So konnten wir den spritzigen "Baden Secco" mitten in Oberrotweil in der Sonne genießen. Nachdem wir das Hallenbad erreicht hatten, folgten wir der Beschilderung Richtung Neunlindenturm. Anfangs führte uns der Weg durch Rebgelände, beim Eintritt in den Wald liefen wir durch eine imposante Waldschlucht mit dem Namen Raubrittergraben. Hier fanden wir in Massen den feuchtigkeitsliebenden Winter-Schachtelhalm. Nach dieser Schlucht mussten wir teilweise neben dem Weg laufen, da durch Baumfällarbeiten der reguläre Wanderweg teilweise unpassierbar war. Kurz vor dem Neunlindenturm stiegen wir rechter Hand für wenige Meter auf einen Hügel, wo sich ein Vermessungsstein befindet. Dieses Hügelchen ist der höchste Punkt (557 m) vom Totenkopf und damit vom gesamten Kaiserstuhl. Nach Erreichen d. Neunlindenturmes genossen wir nochmals die tolle Fernsicht in alle Richtungen und die schöne Abendstimmung. Nach weiteren 2 Kilometern kamen wir wieder am Ausgangspunkt an. Ein schöner Winter- oder doch eher Frühlingstag neigte sich dem Ende zu.

Gesamtstrecke: 17 Km, ca. 600 Höhenmeter

Fazit(s):

  •  Auch im Januar gibt es frühlingshafte Tage, zumindest am Kaiserstuhl

  •  Mit unserem Wanderführer Jochen gibt es das ganze Jahr über (auch im Winter) botanische Erklärungen

  •  Vergiss auf Wanderungen nie einen Korkenzieher !!! ;-)

  •  Unser Wanderführer Jochen findet bei jedem Berg exakt den höchsten Punkt

  •  Bei dieser Wanderung hatten wir einen Claudia-Anteil von beinahe 50 % oder genauer gesagt Claudia-hoch-drei

  •  Die Tour war einfach klasse, herzliches Dankeschön an alle Mitwanderer !

 

 

23.01.11: Ortenauwanderung im Raum Haslach im Kinzigtal

Das schöne Wetter am vergangenen Sonntag hat sieben Leute bewegt an der Wanderung teilzunehmen. Von dem kleinen Örtchen Bollenbach bei Haslach im Kinzigtal führte die Tour vorbei an aussichtsreichen

Punkten über den großen Hansjakobweg und den Kinzigtäler-Jakobusweg hinauf zum Fischerbacher Eck. Von dort ging es zum Schornfelsen in dessen Nähe wir auf einer Hütte unsere Versperause einlegten.

Zurück ging es dann oft auf schönen schmalen Pfaden und vorbei an tollen  Aussichtspunkten zum Ausgangspunkt, dem ehemaligen Rathaus in Bollenbach. Im Gasthaus zur Blume in Schnellingen gabe es noch eine Schlußeinkehr!   Ein Tipp für diejenigen die, die Bildergalerie noch anschauen: Es ist keine Fata Morgana und keine Fotomontage, es waren dieses Mal, was ja sehr selten vorkommt, wesentlich mehr Männer als Frauen dabei.

Bilder von Hubert:  http://picasaweb.google.com/straussenclique.ortenau.1/20110123_Von_Bollenbach_zum_Schornfelsen?authkey=Gv1sRgCPWW4_Gm57DgiAE&feat=email

   
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