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04.04.09: Wanderung im Schweizer Jura

Bei der Wanderung im Jura waren wir insgesamt 3 Personen (Letzte Woche hatten wir wesentlich mehr Interessenten, doch da fiel leider die Tour aufgrund der schlechten Witterung aus). Trotz Osterreiseverkehr benötigten wir nur eine gute Stunde bis nach Oensingen im Kanton Solothurn, dem Ausgangspunkt unserer Wanderung. Von der Ortsmitte folgten wir dem gut markierten Weg zur Neu Bechburg, welche sich als gut restaurierte Burg deutlich sichtbar oberhalb Oensingen befindet. Hinter der Burg entdeckten wir auf einer Wiese mehrere Exemplare des Wilden Märzenbechers. Danach folgte ein Anstieg durch einen lichten Laubwald, der einige Blicke in die Klus von Balsthal ermöglichte. Beim Berggasthaus Roggen hätte man eine tolle Sicht bis in die Berner Alpen, doch diesmal konnte man gerade Richtung Oensingen und die umliegenden Gemeinden sehen. An diesem Tag war es sehr dunstig - und dies änderte sich leider nicht mehr bis zum Ende der Wanderung. Kurz nach dem Roggen folgte nochmals ein kurzer Aufstieg zur Roggenflue, mit 995 Metern der "Höhepunkt" unserer Wanderung. Hier genehmigten wir uns eine kleinere Pause und natürlich durfte auch nicht der obligatorische Gipfelsekt fehlen. Nun führte uns der Weg ziemlich eben im Wald Richtung Tiefmatt. Teilweise lag noch etwas Schnee im Wald, allerdings nirgends so, dass er ein Hindernis für uns darstellte. An einigen Stellen wuchsen Eiben, ein mittlerweile selten gewordener Nadelbaum. Bei Roggenschnarz folgten wir einem schönen Wanderweg (Felsen und Treppen) und kamen dann wieder auf eine freie Fläche, wo das Berggasthaus "Tiefmatt" stand. Doch wir blieben noch etwas auf dem Höhenzug und stiegen erst bei der Blüemlismatt Richtung Tal ab. Anfangs führte uns der Weg durch einen wunderschönen Laubwald. Oberhalb von Egerkingen liefen wir durch einen imposanten Buchswald. Diese Buchsbestände gehören zu den schönsten Buchswälder der Schweiz und sind wirklich sehr beeindruckend. Man fühlte sich wie im Süden. Die wärmeliebenden Flaumeichen und die angenehmen Temperaturen trugen ihr übriges zum mediterranen Flair bei. In Egerkingen angekommen, liefen wir von der Kirche Richtung Oberbuchsiten weiter. Der Weg führte uns am Waldrand entlang bzw. durch Wiesen - Es wurde langsam etwas sonniger und so konnte man sogar mit kurzen Hosen und kurzärmelig laufen (!) Auf diesen Moment haben wir die letzten Monate lange gewartet. In Oberbuchsiten folgten wir dem Schluchtenweg Richtung Alp, einer nett gelegenen Berggaststätte. Hier bestellten wir unser Panache ;-) Danach folgten wir einem breiten Waldweg bis zum Ortsrand von Oensingen.

Die gesamte Wanderung hatte eine Strecke von ca. 20 Kilometern, die reine Wanderzeit betrug ca. 5,5-6 Stunden bei ca. 900 Höhenmetern.

 

 

05.04.09: 2. Frühlingswanderung in der Ortenau

Bei der 2. Frühlingswanderung in der Ortenau gingen insgesamt 22 Personen mit, davon ein recht stolzer Anteil von Personen aus der Freiburger Gegend. Von der Grünanlage Schneckmatt bummelten wir zuerst durch die reizvolle Altstadt von Gengenbach. Nun ging es einen Treppenweg durch die Reben bis zur Berglekapelle. Danach war es erstmals mit der schönen Aussicht vorbei - wir liefen jetzt durch einen dichten Wald. An der Teufelskanzel allerdings hatten wir eine schöne Sicht. Hier gönnten wir uns auch eine kleine (Verschnauf)Pause. Nun ging es immer wieder im Wechsel leicht bergauf und bergab. Kurz vor dem Katzenstein ging es nochmals für kurze Zeit steil bergauf. Hier war der Höhepunkt unserer Tour, welcher durch eine schöne Fernsicht ins Nordrach- und Kinzigtal glänzte. Anschließend folgte der Abstieg über die Lärchenhütte. Kurze Zeit später verließen wir den breiten Waldweg und ein schmaler Waldpfad führte uns wieder aus dem Wald heraus. Beim Hüttersbach wechselten wir die Talseite und liefen teilweise auch über freie Flächen. Nach der Portiunkulakapelle kam nochmals ein sehr aussichtsreicher Teil: Gengenbach und das Kinzigtal lagen uns zu Füßen. Durch die Abendsonne entstand eine ganz tolle Stimmung. Vom Pavillion folgten wir den Rebtreppen bis zum Parkplatz Schneckmatt.

Die Schlusseinkehr fand im Ponyhof Gengenbach (www.waldgaststaette-ponyhof.de) statt. Dieses Lokal ist sehr zu empfehlen: Qualitativ hochwertiges Essen zu humanen Preisen und ein sehr herzlicher und witziger Kellner.

Die Strecke hatte 14,5km, 600 Höhenmeter und 4,5 h reine Wanderzeit.

Zu guter Letzt sei noch zu erwähnen, dass die Hin- wie Rückfahrt für die Freiburger problemlos verlief - Trotz Natogipfel und Osterreiseverkehr kamen wir in keinen Stau.

Den Link zu Googlemaps - Einfach den Text anklicken

 

 

18.04. - 19.04.09: Wanderwochenende Bodensee/Hegau

Beim Wander-Wochenende gingen an beiden Tagen 14 Personen mit. Wir erlebten zwei unvergessliche Tage und hatten (abgesehen von einem kurzen Regenschauer am Samstag) unheimlich Glück mit dem Wetter.

Am ersten Tag stand eine Wanderung direkt am Bodensee auf dem Programm: Von der Ortschaft Langenrain auf dem Bodanrück liefen wir durch die Marienschlucht und am Ufer entlang bis Dingelsdorf und anschließend wieder über das "Hinterland" zurück. Route vom ersten Tag in Googlemaps: Einfach diesem Link folgen. Wir legten 18 Km und 500 Höhenmeter zurück.

Am Nachmittag besichtigten wir noch die Altstadt von Engen.

Der Abschluss fand im Badischen Hof in Engen statt. Das Essen war einfach nur gut und vor allem waren die Portionen wandererfreundlich ;-) Der Badische Hof war gleichzeitig auch unser Quartier für die Nacht.

Am Sonntag erwartete uns ein herrlicher Sonnentag mit strahlend blauen Himmel. Als Ziel hatten wir den Hegau auserkoren, eine Landschaft oberhalb vom Bodensee mit einigen reizvollen Vulkankegeln. Bei dieser Tour bestiegen wir zwei bekannte Hegauberge: Den Hohentwiel und den Mägdeberg, der Hohenkrähen ist leider wegen der Einsturzgefahr der Burg gesperrt.

Die Route von Googlemaps unter diesem Link. Wanderstrecke: 19 Km, 750 Höhenmeter.

 

 

19.04.09: Kirschblütenwanderung im Markgräflerland

Bei der Wanderung von Doris zur Kirschblüte im Eggener Tal waren wir insgesamt 27 Personen und 2 Hunde. Bei guten äußeren Bedingungen liefen wir vom Ausgangspunkt St. Johannes Breite bis zum bekannten Schloss Bürgeln, der Perle im Markgräflerland. Dort wurde erstmal das gesamte Anwesen inklusive Schlossgarten besichtigt. Nun ging es über Obereggenen bis nach Niedereggenen. Die beiden Ortsteile von Schliengen liegen herrlich eingebettet im Eggener Tal. Diesen Sonntag hatten wir den richtigen Zeitpunkt erwischt: eine schier unendliche Anzahl an blühenden Kirschbäumen verwandelten die ganze Gegend in ein weißes Blütenmeer. Hinzu kamen die weißen Blüten der Birnbäume und ganz vereinzelt blühten bereits die ersten Äpfelbäume. Der reizvolle farbliche Kontrast dazu war das zarte Grün der Buchen. In Niedereggenen besichtigten wir gemeinsam die Kirche. Beim Wanderparkplatz "Stelli" fand das "Kirschblütenfest" statt - Eine längere Pause war jetzt natürlich obligatorisch ;-) Vom Stelli ging es dann weiter bis zum Startpunkt St. Johannes Breite.

Die Schlusseinkehr fand in Zimmermann´s Weinschenke (www.zimmermann-wein.de) statt. Vom Essen (auch Spargelgerichte) waren wir hellauf begeistert.

Die Wanderzeit betrug ca. 3 Stunden.

 

 

26.04.09: Burgenwanderung im nördlichen Elsass

Bei der Elsass-Burgenwanderung waren wir 16 Personen. Acht Leute kamen aus der Ortenau. Wir wanderten um 11.30 Uhr in Andlau an der Kirche los. Durch die Reben und Buchenwälder kamen wir über den Col du Crax zum Chateau d’ Andlau. Dort machten wir eine längere Pause um danach über Barr, Mittelbergheim nach Andlau zurück zu kommen. In Mittelbergheim kehrten wir in einer gemütlichen Weinstube ein und liessen uns Kaffee, Blaubeerkuchen, Eis und den leckeren Wein schmecken. Danach besichtigten wir noch eine alte Ölmühle aus dem 18. Jahrhundert, bevor wir wieder den Rückweg nach Andlau antraten. Wir fuhren dann auf der Elsässischen Weinstrasse durch die schmucken Ortschaften zu den Burgruinen Ortenbourg und le Ramstein, welche zu Fuss noch von einigen Mtwanderern ais der Ortenau erklommen wurden.

Die Schlusseinkehr mit Flammenkuchen und tollen Weinen machten wir in Bergheim in einer urigen Winstub.

Ein Dankeschön an den Wettergott, der es wieder einmal gut mit uns meinte.