01.11.08: Wanderung im Kinzigtal (Mittlerer Schwarzwald)

Gestartet sind wir bei der Wanderung rund um Hofstetten mit 7 Personen. Entgegen vieler Wetterprognosen hatten wir einen traumhaften Spätherbsttag erwischt. Unser Wanderführer Hubert hat wohl einen guten Draht zu Petrus ;-) Von der Kirche in der Ortsmitte von Hofstetten (255 m) ging es in wenigen Minuten bis zur Hansjakob-Kapelle (290 m). Hier war bereits eine Mini-Pause zum Fotografieren und Lesen der Infotafeln angesagt. Die einzelnen Sehenswürdigkeiten des Hansjakobweg sind sehr gut mit Infotafeln beschrieben - So gab es auf dieser Wanderung öfters kleine Pausen. Von der Kapelle ging es nun mehrere Kilometer durch einen lichten Mischwald. Zwar hatten wir kaum eine Sicht in die naheliegenden Täler, dafür entschädigte die Szenerie mit dem Lichteinfall durch das herbstliche Laub vollkommen für diesen "Makel". Kurz vor Erreichen der Hochfläche hatten wir mehrere Punkte mit einer schönen Fernsicht. Gleichzeitig gab es eine Fotozwangspause aufgrund der vielen Pilze - selten haben wir bei unseren Wanderungen solche Prachtexemplare von Fliegenpilzen entdeckt. Hier trafen wir "rein zufällig" einen sportlichen, sehr luftig bekleideten Kameraden. Spaß beiseite ;-) Achim wollte später nachkommen - so waren wir jetzt insgesamt 8 Personen "Bei der Fleischdiete" (530 m) machten wir unsere Vesperpause. In der warmen Novembersonne konnten wir noch eine schöne Sicht zum Brandenkopf genießen. Anschließend ging es überwiegend mit wenig Anstieg zum Flachenberg (540 m). Hier sahen wir ganz deutlich, dass es Richtung Rheintal noch richtig neblig war. Vorbei an der ehemaligen Heidburg (580 m) erreichten wir das Biereck (587 m). Hier kehrten wir natürlich ein ;-) Vom Biereck machten wir uns an den "Abstieg" nach Hofstetten. Anfangs verlief der Weg wieder durch einen abwechslungsreichen Wald. An einigen Pilzen mussten wir leider achtlos vorbeigehen: Die Lichtverhältnisse zum Fotografieren waren leider zu schlecht. Es fing bereits leicht zu dämmern an. Auf der Neumatte (522 m) verlief der Weg nochmals ein längeres Stück auf einer freien Hochfläche. Hier konnten wir zum letzten Mal die Sicht auf die umliegenden Schwarzwaldberge genießen. Außerdem erlaubte das Tageslicht auch noch das Fotografieren der noch blühenden Ackerwildkräuter. Ab Hermen (522 m) verlief der Weg bis nach Hofstetten im Wald. Die Schlusseinkehr fand im Gasthaus "Zu den drei Schneeballen" in der Ortsmitte von Hofstetten statt - Eine absolut empfehlenswerte Wirtschaft !

Für die 14,7 Km lange Strecke und 500 Höhenmeter benötigten wir von 4,15 Stunden.

Ansicht in Googlemap unter folgenden Link: http://maps.google.de/maps/ms?hl=de&gl=de&ptab=2&ie=UTF8&view=map&msa=0&ll=48.245139,8.07375&spn=0.078993,0.21904&t=h&z=13&msid=105900354677345205339.00045abb30cba85b6f297

 

 

05.11.08: Mittwochswanderung von Ulli bei Freiburg

Bei der Mittwochwanderung von Ulli sind 2 Personen bei schönem Wetter um 10.00 Uhr an der Selzenstraße in Au losgewandert. Der Weg führte uns über die Stöckenhöfe teils durch Wald, teils am Wandrand entlang immer oberhalb von Au, Wittnau und Sölden zur Saalenbergkapelle. Dort machten wir eine kleine Pause und stiegen dann über Sölden zum Bettlerpfad ab. Von dort wanderten wir über Wittnau und Adlerburg nach Au zurück.

Bilder gibt es leider keine...

 

 

09.11.08: Wanderung im Markgräflerland

Bei der Wanderung von Doris sind wir mit 22 Personen (später kam eine Person noch dazu) und 2 Hunden bei der Halle in Bollschweil gestartet. Trotz der schlechten Wetterprognose und der vielen Wolken gab es kaum wetterbedingte Abmeldungen. Von Bollschweil liefen wir Richtung Ehrenstetter Grund an der Schopbachütte vorbei. Die Wege waren durchwegs mit dem Symbol des Bettlerpfads markiert. Die Wegführung war sehr abwechslungsreich: Mal ging es über (teilweise feuchte) Wiesen, mal durch einen lichten und noch herbstlichen Wald. Die ungewohnt milden Temperaturen und der warme Wind waren nicht gerade typisch für einen Novembertag. Allerdings hielt der Wind noch die Wolken vom Regnen ab. Kurz vor dem Gotthardhof kam ein kleiner Anstieg – überhaupt gab es bei dieser Tour nur sehr wenig Höhenmeter zu bewältigen. Hier machten wir eine kleine Trinkpause und genossen gleichzeitig die Sicht in die Rheinebene, zum nahen Kaiserstuhl und teilweise konnten wir auch die Vogesen am Horizont erspähen. Nun ging es wieder leicht bergab und bald waren wir in der  Innenstadt von Staufen angelangt. Dort inspizierten wir die Risse am Rathaus und Michael erzählte uns etwas über die mögliche Entstehung und Ursachen dieser Schädigung der Bausubstanz. Danach schlenderten wir die Fußgängerzone bis zur Winzergenossenschaft vor. Hier machten wir unsere große Pause – einige Leute genehmigten sich einen Staufener Wein. Eine Person verabschiedete sich von uns, während gleichzeitig eine neue Mitwanderin sich uns anschloss – so waren wir nach Adam Riese insgesamt 23 Personen an diesem Tag. Danach ging es dem offiziellen Wanderweg zur Burgruine Staufen hoch. Noch immer hielt, trotz dunkler Wolken, das Wetter. Dies lag wohl an dem teilweise recht zügigen Wind. Von der Ruine hatten wir eine tolle Rundumsicht in alle Himmelsrichtungen. Im Süden konnte man sogar etwas den Basler Jura erkennen. Nun ging es den regulären Wanderweg bis nach Ehrenstetten weiter. Leider verliefen einige Kilometer auf einem asphaltierten Weg. Von Ehrenstetten folgten wir dem beschilderten Weg Richtung Bollschweil. Ziemlich genau am Ortsende fing es zu regnen an. Doch wir waren alle mit wetterfesten Kleidern ausgestattet. Kurz danach folgte nochmals am Rande des Ölbergs ein  kleiner Anstieg. Hier sahen wir die Steinzeithöhlen und kamen an der Stelle vorbei, wo im zeitigen Frühjahr viele Märzenbecher blühen. Anschließend war es nicht mehr weit bis zur Ortsmitte von Bollschweil.

Die gesamte Wanderstrecke betrug ca. 15 Km bei einer reinen Gehzeit von 3,5 Stunden und max. 250-300 Höhenmetern. An diesem Tag machten wir öfters eine Pause.

Die Schlusseinkehr fand in der Sonner´s Sonnenstrauße in Bollschweil-St. Ulrich statt. Eigentlich müssen wir mehr von einem Straußentreffen als von einer Schlusseinkehr sprechen. Die letzten Personen verabschiedeten sich erst noch 4 Stunden voneinander. Die Stimmung war einfach ausgelassen und fröhlich, Das Essen sehr hochwertig und gut zubereitet. Die Bedienungen sehr freundlich und zuvorkommend, das andere Publikum in der Strauße recht ansprechend. Wir werden innächster Zeit wohl öfters die regulären Straußentreffen mit einer anderen Unternehmung (Wanderung, Ausflug) verbinden. Denkbar wäre z. B. dass wir diekommenden Weihnachtsmarktbesuche mit einem Straußentreffen verbinden.

 

 

15.11.08: Nachtwanderung zum Belchen und gemeinsames Fondue (Hochschwarzwald)

Zur Belchen-Nachtwanderung waren wir sage und schreibe 33 Personen und 2 Hunde. 6 Personen unserer Gruppe sind bereits bei Tageslicht gestartet und konnten einen tollen Sonnenuntergang mit Alpensicht auf dem Gipfel genießen. Der Hauptteil der Gruppe traf sich bei der Talstation der Belchenbahn und lief problemlos die alte Belchenstraße Richtung Belchenhaus. Schon nach kurzer Zeit wurde es dunkler und einige der Mitwanderer zündeten Fackeln an. Insbesondere die Kinder hatten ihre Freude an den Fackeln. Zu unserer Überraschung kamen wir nach gut einer Stunde reiner Gehzeit am Belchenhaus an. Einige Personen liefen noch zum Belchengipfel hoch und hatten eine tolle Sicht über das Lichtermeer der Rheinebene. Im Belchenhaus erwartete uns ein leckeres Käsefondue. Leider hatten wir so einen Riesenappetit, dass nach kurzer Zeit das Brot ausging. Der Gemütlichkeit tat dies allerdings keinen Abbruch - Wir waren alle gut gelaunt. Nach ca. 2 Stunden machten wir uns wieder an den Rückweg. Die nächtliche Stimmung war einfach unbeschreiblich: Eine Stille in der Natur, wie man sie nur wenig vom Flachland kennt, durch den Mond eine ungewohnt helle Nacht. So konnte man gut den Hochnebel in den Schwarzwaldtälern erkennen. Nach einer knappen Stunde kamen wir wieder am Ausgangspunkt an.

   
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