01.04.07: Wanderung am Kaiserstuhl

Die Wanderung im Kaiserstuhl war rekordverdächtig für eine Wanderung der Straußenclique: 23 Personen aus dem Bereich von Bad Säckingen bis Hausach i. Kinzigtal nahmen den Anreiseweg bis zum Vogelsangpass auf sich. Vom Vogelsang liefen wir über Wiesen und durch Wald bis zur Katharinenkapelle. Dort machten wir unsere erste Rast - der Kiosk hatte an diesem Tag bereits geöffnet. Der Weiterweg führte uns über den Staffelberg bis zum Pavillon oberhalb von Oberrotweil. Nun stiegen wir bis nach Oberbergen ab, wo wir an der Vogelstrauße vorbeikamen. Dort reservierten wir sofort einen Tisch für uns alle. Doch die Wanderung war noch nicht zu Ende: Ein kurzer und steiler Aufstieg führte uns auf die Kuppe des Badberges. Hier fanden wir einige Exemplare der Küchenschelle. Vom Badberg liefen wir wieder bis zum Vogelsangpass. Die Wanderstrecke betrug insgesamt 15 Km, dennoch war die Wanderung recht einfach. Die Einkehr in der Vogelstrauße war sehr unterhaltsam und der ideale Abschluß eines rundum gelungenen Tages. Lediglich der Nebel, der auf einem Großteil der Wanderung unserer Begleiter war, trübte etwas das Wandervergnügen.

Bilder von Hubert:

Bilder von Jochen:

 

 

07.04. - 09.04.07: Wandertage an Genfer See

Der Kurzurlaub über Ostern war rundum gelungen: 6 Personen erlebten 3 abwechslungsreiche und unterhaltsame Tage am Genfer See und im Wallis. Hier nun ein kurzer Reisebericht:

Nachdem wir ursprünglich an den Comer See wollten, nahmen wir aufgrund der Stauprognosen am Gotthard Abstand von diesem Vorhaben. So ging es an die französische Seite des Lac Léman (Genfer See).

Bei strahlendem Sonnenschein kamen wir rasch am Genfer See an. Natürlich durfte der obligatorische Halt am Autobahnparkplatz bei Montreux nicht fehlen. Von dort hatten wir eine schöne Sicht über den See und auf die schneebedeckten Gipfel. Kaum in Evian angekommen, schnürten wir erstmal die Wanderstiefel. Die heutige Wanderung führte uns auf dem Littoral du Léman von Evian bis Veron. Nach einem kurzen Aufstieg durch die Altstadt von Evian erreichten wir eine liebliche Wald- und Wiesenlandschaft, wo wir uns meistens wenige hundert Meter über dem See bewegten. Bei herrlichen Sonnenschein sahen wir zwar keine große botanischen Raritäten, dafür einige imposante Frühlingsblumen: Hohler Lerchensporn und die Stengellose Schlüsselblume (die bei uns in der Gegend fehlt). Leider war der Wanderweg schlecht markiert, so mussten wir auch mal einen unmarkierten Waldweg absteigen. Doch dieses Vorhaben stellte für uns kein größeres Problem dar. Manchen von uns war dies wohl anscheinend nicht genug: Sie suchten einen besonderen Nervenkitzel und überquerten einen Bach nicht über den Wanderweg, sondern liefen über die glitschigen und nassen Felsen. Karin S. meisterte diesen Akt mit Bravour - Gratulation ;-) Während der ganzen Strecke wechselten sich lichte Wälder mit Wiesenflächen ab, so hatten wir teilweise schöne Blicke zum Genfer See. Von Veron stiegen wir nach Lugrin ab, wo wir mit dem Taxi zum Ausgangspunkt fuhren. Die Wanderstrecke betrug ca. 12 Km. Als nächstes ging es Richtung Hotel. Mit unserer Unterkunft waren wir sehr zufrieden: Ein kleines, schnuckeliges Hotel, das direkt im See liegt. Mache Dir selber ein Bild: www.hotellescygnes.com. Doch bevor wir unsere Zimmer beziehen konnten, passierte ein weiterer "Zwischenfall". Der Schminkkoffer einer Mitreisenden öffnete sich beim Überqueren der Straße und der ganze Inhalt verteilte sich auf der Route National. Glücklicherweise hielten die Franzosen an und halfen bei unserem Malheur. Wie Du siehst, hat man bei der Straußenclique nicht nur bei den Wanderungen Unterhaltung. Nachdem wir uns frisch gemacht haben, speisten wir im hoteleigenen Restaurant. Wie es in Frankreich üblich ist, natürlich ein Mehrgängemenü.

Am zweiten Tag war das Wallis unser Ziel. In der Gegend von Martigny gibt es ein Naturschutzgebiet von eigenartiger Schönheit: Die les Follateres. Dieses Gebiet besteht aus Steppenrasen, lichten Wäldern und Felsen und beherbergt eine seltene und wärmeliebende Flora. Vom kleinen und beschaulichen Weindorf Branson liefen wir schnell ansteigend Richtung Champex d´ Alesse. Von Anfang an war die reichhaltige Flora unser ständiger Begleiter: sage und schreibe 4 verschiedene Orchideen (Kleines Knabenkraut, Holunder-Knabenkraut, Bleiches Knabenkraut und das Stattliche Knabenkraut). Außerdem fanden wir Prachtexemplare der Berg-Küchenschelle, die im Gegensatz zu der bei uns heimischen Küchenschelle in einem intensiveren dunkel-braunviolett blüht. Diese botanischen Schätze und die Aussicht auf die zahlreichen Berge machten die Strapazen und die zunehmende Hitze vergessen. Nun stiegen wir einen langen Serpentinenweg zur Rhône ab. Dabei kamen wir an zahlreichen Schuttfeldern vorbei, wo auch etwas Trittsicherheit erforderlich war. Die weiblichen Wanderinnen liefen den kurzen Weg nach Dorénaz und fuhren später mit dem Bus zurück, Heinz und Jochen liefen wieder nach Branson zurück. Der Rückweg gestaltete sich ohne große Probleme - nur am Anfang ging es leicht bergan. Der Höhepunkt dieser Strecke war zweifelsohne das Queren der Steppenrasen mit der freien Sicht ins Tal der Rhône und als weiterer botanischer Höhepunkt das Frühlings-Adonisröschen. Auch dieser Tag hatte eine Überraschung parat: Das Auto einer Person sprang nicht mehr an, glücklicherweise hatten wir ein Überbrückungskabel dabei. So löste sich auch dieses Problem in Wohlgefallen auf. Abends speisten wir wieder im Hotelrestaurant.

Am dritten Tag fuhren wir mit dem Boot von Evian bis nach Lausanne. Den heutigen Tag gingen wir etwas ruhiger an: Wir liefen gemütlich die Altstadt bis zur Kathedrale Notre-Dame hoch. In Lausanne sahen wir zahlreiche weitere Sehenswürdigkeiten: die schmucken Gassen der Altstadt, weitere Gebäude wie das Schloss Saint-Maire und natürlich die Strandpromenade mit Sicht zu den Bergen am Genfer See. Gegen Mittag fuhren wir nach Evian zurück, um uns dann nochmals vor der Heimfahrt zu stärken. Nach ca. 3 Stunden Fahrzeit kamen wir in Bad Krozingen an, wo die Schlusseinkehr im Nepomuk stattfand.

Fazit: Ein toller Wanderkurzurlaub mit lauter netten Leuten ;-) An Pfingsten gibt es eine Wiederholung ! 

 

 

15.04.07: Frühlingswanderung am Kaiserstuhl

Ganz kurzfristig ergab sich am Sonntag noch eine Wanderung am Kaiserstuhl. Der Freizeittreff OG wollte einen Teil des Kirschblütenpfades laufen. Leider erfuhr die Straußenclique erst am Freitag kurz vor dem Straußentreffen von diesem Vorhaben. So konnte Jochen nur den Leuten beim Straußentreffen am Freitag Bescheid geben. Es tut uns leid, dass wir nicht mehr die Möglichkeit hatten, mehr Leute zu informieren. Keine Bange, wir bieten noch einige interessante Touren an ;-)

Bei dieser Wanderung waren wir insgesamt 9 Personen (4 von der Straußenclique). Von der Limburg ging es über Sasbach bis nach Leiselheim und weiter über Kiechlinsbergen nach Königsschaffhausen. Die Wanderstrecke gestaltete sich sehr abwechslungsreich: lichte und steinige Flaumeichenwälder an der Limburg bis hin zu einem weißen Blütenmeer in den Kirschplantagen. Teilweise war die Wanderung recht schweißtreibend: Liefen wir doch in der wärmsten Gegend Deutschlands über freie Felder und durch Weinberge. Dir Abschluss fand in der Sonne in Sasbach statt.

 

 

29.04.07: Frühlingswanderung in den Vogesen

Bei der Vogesenwanderung am Hohneck waren wir 20 Personen und ein Hund. Die einzelnen Teilnehmer kamen aus der Gegen von Basel bis Gengenbach (einzelne Personen auch vom Ortenauer Freizeittreff). Von der Col de la Schlucht liefen wir den Felsenweg ins Frankenthal. Dort konnten wir die steile und imposante Ostwand des Hohnecks bewundern und fanden einige wildblühende Narzissen. Von Frankenthal ging es steil hoch zum Col de Schäferthal. Nun liefen wir für längere Zeit auf einer baumfreien Hochfläche, wo wir etwas ungeschützt dem Wind ausgesetzt waren. Leider zogen erste Gewitter auf, doch bis auf ganz wenige Tropfen blieben wir verschont. Glück gehabt, denn in den Hochvogesen sollte man nicht in ein Unwetter kommen. Das frische Laub der Wälder und die Heidelbeerbüsche bildeten einen imposanten Farbkontrast zu den dunklen Regenwolken. Auf der Ferme Auberge am Hohneck machten wir eine kleine Pause, bevor wir wieder recht zügig zur Col de la Schlucht abstiegen. Einige Teilnehmer machten im Bahnhof in Breisach eine Schlusseinkehr. Fazit: Ein toller Tag mit vielen netten Leuten. Aus diesem Grunde werden im Mai noch einige Wanderungen angeboten.

Bilder von Jochen:

Bilder von Hubert:

   
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