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16.12.07: Wanderung im Dreisamtal bei Freiburg

Östlich von Freiburg liegt das Dreisamtal mit dem Hauptort Kirchzarten. Unsere heutige Wanderung beginnt im Ortskern des Freiburger Stadtteils Ebnet. An diesem 3. Advent waren wir nur zu dritt - eigentlich schade, denn die Wanderung war trotz der kurzen Dauer sehr reizvoll.

Bei trockener Witterung und bei Temperaturen um den Gefrierpunkt liefen wir von der Kirche in Ebnet die Steinhalde in östlicher Richtung. Am Ortsende folgten wir dem Traufweg bis zu der Abzweigung Richtung Cafe Faller. Nun bogen links wir in das Attental  ab und folgten dem Weg bis zum Cafe Faller. Dort angekommen ging es nicht im Talgrund weiter, sondern wir gingen den markierten Weg Richtung Schlangenkapelle weiter. Nach einem kurzen Aufstieg machten wir bei der Kapelle eine kleinere Pause.

Der Rückweg führte uns über einen aussichtsreichen "Grat" zwischen Attental und Wittental wieder zurück ins Dreisamtal. Im Wald hatten wir die Gelegenheit mehrere Jäger zu beobachten. Bei Falkenbühl erreichen wir wieder die Talsohle und bald sind wir wieder auf dem Traufweg angelangt, den wir bereits vom Hinweg kennen.

Nach einer reinen Wanderzeit von ca. 2,5 Stunden und einer Strecke von 9 Km kamen wir wieder in FR-Ebnet an.

Die Schlusseinkehr fand in der Sonne in FR-Littenweiler statt.

 

 

22.12.07: Winterwanderung bei Engelberg (Innerschweiz)

Bisher waren die Angebote für Wanderer im Winter sehr eingeschränkt  - wer kein Skifahrer, Snowboarder oder Langläufer war schaute oft in die Röhre. Seit kurzem kommen in den Wintersportorten auch die Wanderer auf ihre Kosten - einige Gemeinde unterhalten ein gut präpariertes Winterwanderwegenetz. Einer dieser Vorreitergemeinden ist mit Sicherheit der bekannte Wintersportort Engelberg (OW).

Unsere Wahl fiel deswegen schnell auf Engelberg. Nach einer gut zweistündigen Fahrt kamen Uwe und ich am Ausgangspunkt unserer Tour an. Ein Großteil der Fahrt verlief im Nebel - gerade rechtzeitig bei der Fahrt ins Engelberger Tal verzog sich der Nebel. Beim Bahnhof Engelberg stellten wir unser Auto ab. Die Parkgebühr betrug 7 Franken bei Sofortzahlung bzw. bis zu 100 Franken bei späterer Bezahlung ;-) Wir entschieden uns natürlich für die 1. Variante.

Vom Bahnhof folgten wir den pinkfarbenen Wandertafeln Richtung Bänklialpbrücke (1005 m). Nun folgte ein schattiger Anstieg durch den Wald zur Gerschnialp (1257m). Von Anfang an war es recht kalt und wir freuten uns auf die Sonne. Über die Hochfläche ging es über Schlegi (1251 m) Richtung Untertrübsee (1260 m). Dort stiegen wir in die Seilbahn "Älplerseil" und fuhren zur Bergstation Trübsee (1707 m). Endlich kamen wir in die Sonne und genossen die wärmenden Strahlen und die Sicht zu den naheliegenden Bergen. Besonders imposant waren die Wände des Titlis und des Reissend Nollen. Über einen vorbildlich präparierten Weg kamen wir bald beim zugefrorenen Obertrübsee (1770 m) an. Die Umrundung des Sees war sehr reizvoll und vermittelte uns die gegensätzlichsten Eindrücke: auf der einen Seite eine naturbelassene Winterlandschaft, auf der anderen Seite des lebhafte Treiben des Engelberger Skiarena. Im Gasthaus Älpstübli genehmigten wir uns eine warme Suppe. Nach der Seeumrundung liefen wir zurück bis zur Bergstation Trübsee und fuhren wieder nach Untertrübsee. Über Untertrübsee liefen wir wieder nach Schlegi. Von dort führte uns der Weg zur Bergstation Gerschnialp (1300 m). Nach einer kurzen Seilbahnfahrt kamen wir wieder in Engelberg an.

Im Anschluss an die Schneewanderung bummelten wir noch durch den Ortskern und schauten uns die Außenanlagen vom Kloster Engelberg an.

Nach einer 2stündigen Fahrt kamen wir in Bad Krozingen an, wo wieder im Nepomuk die Schlusseinkehr stattfand.

Fazit: Die erste Winterwanderung der Straußenclique war rundum gelungen. Es wird wohl nicht die letzte Unternehmung dieser Art sein ;-)

 

   

30.12.07 (Sonntag): Wanderung zum Kandel (Mittlerer Schwarzwald)

Eigentlich war dieses Wochenende eine Winterwinterwanderung in Grindelwald geplant. Aufgrund der unsicheren Wetterprognosen entschlossen wir uns allerdings für eine Wanderung vor der Haustüre. Doch auch in der Freiburger Gegend war das Wetter alles andere als traumhaft.

Nachdem es beim Treffpunkt in Strömen regnete gingen Uwe und ich erstmal in ein Cafe. Bereits nach einer guten halben Stunde besserte sich das Wetter und wir fuhren sofort Richtung Kandel. Beim Vorderen Holzplatz (470 m) stellten wir unser Auto ab und liefen den "Damenpfad" Richtung Kandelgipfel. Leider begann es bald wieder zu regnen, glücklicherweise waren wir im Wald etwas geschützter. Durch die vielen abgesägten Bäume, die den Weg blockierten, mussten wir öfters einen kleinen Umweg laufen. Ungefähr bei der Langeckhütte (760 m) liefen wir erstmals durch Schnee. Glücklicherweise hörte der Niederschlag auf, allerdings blieb es bis zum Gipfel neblig. Nach der Langeckhütte heißt es aufpassen: Erst den breiten Waldweg (markiert) links hoch und dann den schmalen, unmarkierten Wanderweg rechts abbiegen. Uwe ist gebürtiger Waldkircher und kennt den Kandel wie seine Westentasche. Dieser Weg ist recht steil und führt zur Thomashütte (1070 m), bei der man normalerweise eine herrliche Fernsicht hat. An diesem Tag hatten wir leider nicht so viel Glück, es reichte nur für eine kurze Rast bei der Hütte. Von der Thomashütte ging es über den Normalweg zum Gipfel. Die letzten Höhenmeter waren aufgrund des hohen Schnee etwas anstrengender. Diese Wanderung stand für uns allerdings von Anfang an unter einem sportlichen Aspekt ! Nach einem obligatorischen Gipfelfoto kehrten wir im Kandelrestaurant ein.

Für den Abstieg wählten wir den Weg hinter dem Kandelhotel. Glücklicherweise kamen wir schnell wieder in den windgeschützten Wald. Der Serpentinenweg war trotz der winterlichen Verhältnisse ohne Probleme zu begehen (T 2). Beim Wegweiser "Serpentine" liefen wir den schmalen Weg links zu den Kandelfelsen. Nach den Felsen kamen wir auf die Alte Kandelstraße, die mittlerweile ein breiter Waldweg ist. Nur ganz kurz hatten wir einen Blick Richtung Waldkirch und Emmendingen.

Nach einer reinen Gehzeit von ca. 3,5 Stunden, 850 Höhenmetern und einer Weglänge von guten 13 Km kamen wir wieder am Ausgangspunkt an.