01.11.12: Herbstwanderung in Rebland und Waldrand (Markgräflerland) 

An Allerheiligen trafen sich dreizehn gutgelaunte Feiertagswanderer bei leicht bewölktem Himmel in Badenweiler auf dem Schlossplatz. Ein kleines Zwischenhoch kam uns sehr gelegen und wir begannen die Wanderung auf dem Skulpturenweg von Badenweiler nach Lipburg. In Lipburg angekommen schien bereits die Sonne und in bester Stimmung ging's weiter zum Blauenblick. Von dort wanderten wir via Hellenberg - Paradies ein Stückchen auf dem Feldberger -  Dichterwegli zum Stalten (alles oberhalb von Müllheim - Feldberg gelegen) und machten dort mit schöner Aussicht auf das Eggenertal unsere erste (Vesper-) Pause. Danach ging's wieder bergab in Richtung Gennenbach und dann gleich wieder hinauf zum Steinenkreuzle. Inzwischen wehte der Wind böig, sodass wir den Rundblick nur kurz genossen. Nach kurzem Abstieg wanderten wir vorbei am Hörnli in Richtung Sehringen, mit der von Westen herannahenden Regenfront im Rücken, und mit den letzten Sonnenstrahlen dieses Tages am windgeschützten Waldrand angekommen, sorgte Jochen mit einem guten Tropfen wieder für die 'Moral der Truppe'. Danach gingen wir nebst einer kurzen Einkehr auf direktem Weg im schützenden Wald nach Badenweiler zurück und kamen dort ehe der Regen einsetzte an.

Buchtipp: Gustav Faber - Badenweiler, ISBN 3-921340-17-9

Bilder von Jochen:

Bilder von Thomas:

 

 

18.11.12: Rundwanderung bei Freiamt (Mittlerer Schwarzwald)

Bei unserer genussvollen Spätherbstwanderung rund um Freiamt waren wir insgesamt 38 Personen und 2 Hunde, die sich am Kurhaus in Freiamt trafen. Ungefähr die Hälfte der Teilnehmer kamen aus der Ortenau, die andere Hälfte aus Freiburg und Umgebung. Nach einer netten Begrüßung und dem obligatorischen Gruppenfoto liefen wir bei strahlendem Sonnenschein und für Mitte November sehr milden Temperaturen los. Wenige Meter oberhalb vom Parkplatz bogen wir beim Wegweiser „Am Herrwald“ (422 m) rechterhand ab und folgten konsequent der gelben Raute hinunter bis Freiamt Sägplatz (348 m), wo sich auch das Rathaus der Gemeinde Freiamt befindet. Nach einem kurzen Aufstieg durch einen lichten Wald erreichten wir die Burgruine Keppenbach (455 m). Hier machten wir unsere erste Pause, genossen die Sicht runter zum Ortsteil Sägplatz, außerdem erzählte unser Wanderführer etwas zur Geschichte dieser Burg (http://de.wikipedia.org/wiki/Burg_Keppenbach). Der Weiterweg führte uns im Wechsel mal durch Wald, mal über aussichtsreiche Höhen bis zum Wegweiser „Glasig Sandgrube“ (446 m). Danach ging es bergab an den Soldatengräbern (http://www.badische-seiten.de/freiamt/soldatengraeber-kloster-tennenbach.php) vorbei. Auch hier erzählte uns Jochen etwas über die Geschichte dieser Soldatengräber. Nach einem kurzen Weiterweg, vorbei an einem Teich mit einem echten (Holz)Krokodil, erreichten wir die ehemalige Klosteranlage Tennenbach (260 m) mit der heute noch existierenden Kapelle (http://de.wikipedia.org/wiki/Kloster_Tennenbach). Pünktlich zur Mittagszeit machten wir hier unsere große Pause. Danach folgten wir für wenige hundert Meter der Straße nach Emmendingen und bogen dann rechterhand dem markierten Wanderweg in die Lange Au ein. Leider verlief dieser Wegabschnitt auf einem breiten Waldweg im Schatten. Für die Jahreszeit waren die Temperaturen dennoch relativ angenehm. Bei einer großen Wegekreuzung nahmen wir den unmarkierten Weg, der leicht linkerhand anstieg, den sog. „Bruderhäusledobelweg“. Beim Brüderhäusle stießen wir wieder auf den mit der gelben Raute markierten Weg, der uns nach wenigen Minuten (steiler Anstieg) zum Stilzer Fritz (382 m) führte. Hier hielten wir uns links, von nun an liefen wir auf dem Panoramaweg bis nach Ottoschwanden. Nach wenigen hundert Metern kamen wir am Waldrand mit einer Bank an. Hier hatten wir eine schöne Aussicht über die gesamten Berge des Hochschwarzwaldes - Blauen, Belchen, Schauinsland und Feldberg waren in der Ferne zu erkennen. Zur Feier des Tages gab es eine  Überraschung für die Gruppe: Heidi und Jochen spendierten 3 Flaschen Sekt für die ganze Gruppe. Danach liefen wir die meiste Zeit sehr aussichtsreich, begleitet von der milden Abendsonne über die Ortsteile Nußbach (430 m) und Ottoschwanden (430 m), zurück zum Kurhaus Freiamt. Das weiche Abendlicht, das liebliche Grün der Wiesen und das bunte Herbstlaub sorgten für traumhafte Landschaftsaufnahmen.

Die reine Wanderzeit betrug ca. 4 Stunden, bei 16,3 Km und einem Höhenunterschied von 460 m, die sich allerdings sehr gut auf die ganze Strecke verteilten. Insgesamt waren wir ca. 5,5 Stunden „auf Achse“.

Unsere Schlusseinkehr fand im Restaurant im Kurhaus statt.

Gegen 17:30 Uhr verabschiedeten wir uns voneinander und fuhren nach Hause.

Fazit: Es war eine sehr abwechslungsreiche Spätherbstwanderung mit reichlich Kultur und schönen Ausblicken. Diesmal stand eindeutig der Genuss im Vordergrund und nicht die sportlichen Ambitionen.

Heidi und Jochen bedanken sich bei allen Mitwanderern für diesen schönen Tag!

Link zu Googlemap: https://maps.google.de/maps/ms?msid=201544533280484785134.0004cf5699ea4b833074a&msa=0&ll=48.163337,7.890072&spn=0.057364,0.10849

Bilder von Jochen:

 

 

24.11.12: Nachtwanderung vom Kandel bis Denzlingen (Mittlerer Schwarzwald)

Diese Nachtwanderung von Uwe führte uns vom Kandel (1241 m), dem höchsten Gipfel im Mittleren Schwarzwald, hinunter nach Waldkirch und weiter über Buchholz zurück nach Denzlingen. Dieses Mal fällt der Wanderbericht etwas kürzer aus, allerdings nicht, weil der Verfasser des Textes heute faul ist, sondern weil wir einen Teil der Strecke auf nicht markierten Wegen liefen. Als „Ersatz“ für eine ausführliche Wegbeschreibung laden wir diesmal den Track dieser Wanderung in Googlemap hoch. 

Nun aber erst mal der Reihe nach: 17 Personen trafen sich um 15:00 Uhr am Bahnhof in Waldkirch. Mit dem Linienbus fuhren wir gemeinsam über Glottertal und St. Peter bis zur Bushaltestelle am Kandel. In wenigen Minuten liefen wir zum höchsten Punkit (1241 m) mit seiner auffälligen Gipfelpyramide. Das Panorama über die Rheinebene, Vogesen und die zahlreichen Höhenzüge des Schwarzwaldes war überwältigend. In der Ferne konnten wir sogar die Alpen erblicken. Wir genossen den imposanten Sonnenuntergang, das Abendrot und die schöne Abendstimmung. Wir hätten noch lange auf dem Gipfel verweilen können, doch die lange Nachtwanderung stand erst noch bevor. Vom Gipfel ging es bis zur Gustav-Beck-Hütte (1020 m), danach folgte der lange Abstieg Richtung Sinsbach. Nach einiger Zeit folgte nochmals ein kurzer Gegenanstieg zu einem schönen Aussichtspunkt über das nächtliche Lichtermeer oberhalb Altersbach. Bald erreichten wir die gleichnamige Gaststätte (475 m). Danach kamen wir an den ersten Häusern von Waldkirch vorbei und kurz danach erreichten wir die Innenstadt. Knapp der Hälfte der Gruppe verabschiedete sich von uns und fuhr mit dem Zug nach Denzlingen zurück. Die anderen Mitwanderer liefen weiter bis zum Waldkircher Ortsteil Buchholz, wo wir im Gasthaus „Zur Straußi“ einkehrten. Gut gestärkt begann dann schließlich die Schlussetappe über Felder und später durch Wohngebiete zurück zum Bahnhof Denzlingen. 

Wir waren insgesamt 5,5 Stunden (reine Gehzeit) unterwegs, bei einem Abstieg von 1120 Metern und einen Aufstieg 120 Metern, die Wegstrecke betrug 24,3 Km. Somit eine wahrlich sportliche Wanderung! 

Link zu Googlemap: https://maps.google.de/maps/ms?msid=201544533280484785134.0004cf561207dc040c0d1&msa=0&ll=48.092069,7.969208&spn=0.114888,0.21698 

Bilder von Jochen:

   
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