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03.10.13: Sportliche Bergwanderung Pilatus (Zentralschweiz)

Am Tag d. Deutschen Einheit trafen sich 6 Personen zur Bergtour auf den Hausberg von Luzern. In der Schweiz war an diesem Tag kein Feiertag, somit hatten wir den großen Vorteil, dass der Pilatus nicht extrem bevölkert war. Der Nachteil war allerdings der Berufsverkehr, so kamen wir beim Autobahnkreuz Herkingen in einen längeren Stau. 

Doch gegen 8:30 Uhr starteten wir schließlich beim Parkplatz der Pilatus-Zahnradbahn in Alpnachstad (435 m) mit unserer sportlichen Bergwanderung zum Pilatus. Bei trüben Aussichten (Hochnebel) stiegen wir in die „steilste Zahnradbahn der Welt“ und fuhren bis zur Zwischenstation Aemsigen (1359 m). Hier gelangten wir über das Nebelmeer, welches die Täler und das Schweizer Mittelland bedeckte. Strahlender Sonnenschein und eine herrliche Rundumsicht begrüßten uns bei der Zwischenstation. Von Aemsigen liefen wir den Wanderweg links von den Gleisen Richtung Gipfel. Der strahlendblaue Himmel, die Farbtupfer der letzten noch blühenden Alpenpflanzen (vor allem Enziane) und die imposanten Felsformationen sorgten für viel Abwechslung auf diesem Wegabschnitt. Bei der Verzweigung Chilchsteinen (1865 m) lag der Pilatus bereits zum Greifen nahe. Allerdings waren es noch 200 Höhenmeter bis zum Pilatus Kulm (2067 m). Der Aufstieg dorthin verlief über einen breiten Serpentinenpfad. Kurz unterhalb der Bergstation begrüßte uns eine Herde Steinböcke, die nur eine geringe Scheu uns gegenüber zeigte. Nachdem wir auf dem Pilatus Kulm angekommen waren, stiegen wir in wenigen Minuten zum Esel (2118 m) auf. Hier war Zeit für eine schöne Rast inmitten einiger frecher Alpendohlen. Die Rundumsicht war sehr imposant: Überall in den Niederungen ein dichtes Nebelmeer, Die Fernsicht reichte im Westen bis zum Les Diablerets, im Norden zum Schwarzwald, in östliche Richtung bis zum Säntis und schließlich Richtung Süden zum Titlis und den Berner Hochalpen. Danach liefen wir den kunstvoll in den Felsen gehauenen Panoramaweg Richtung Tomlishorn (2128 m) weiter. Ab dem Tomlishorn, dem höchsten Punkt unserer heutigen Tour, wurde der Weg etwas alpiner: Über einen teilweise die steilen Wiesenflanken querenden Wanderweg erreichten wir den Felsklotz des Widderfelds (2076 m). Nun verlief der Bergpfad teilweise mit Seilen versichert hinter dem Felsriegel. Bei der Verzweigung Widderfeld (1960 m) erreichten wir eine liebliche Wiesenhochfläche. Ein enormer Kontrast zur senkrecht abfallenden Südseite vom Widderfeld. Hier machten wir unsere zweite Pause, natürlich auch wieder in Begleitung einiger hungriger Alpendohlen. Danach stiegen wir relativ moderat bis Felli (1701 m) ab. Bis zur Alp Märenschlag (1313 m) folgten wir einem sehr steilen Serpentinenweg durch einen urigen Bergwald. Bei Märenschlag wurden wir freudig von einem Hund begrüßt. Nach zahlreichen Streicheleinheiten für den „Wachhund“ ging es auf einer breiten Fahrstraße bis Lütoldsmatt (1150 m) weiter. Hier gab es vom Wanderführer eine Runde Sekt der WG Wolfenweiler. Danach kehrten wir in der gleichnamigen Bergwirtschaft ein und genossen auf der aussichtsreichen Terrasse ein kühles Bier bzw. einen Kaffee. Der Rückweg nach Aemsigen führte auf einer größtenteils breiten Fahrstraße sehr aussichtsreich durch einen lichten Wald und Bergweiden zurück zum Startpunkt der Wanderung. Durch das Licht der Nachmittagssonne und der aufkommenden Fönbewölkung gab es sehr reizvolle Fotomotive. 

Reine Wanderzeit: knappe 7 Stunden, ca. 1300 Höhenmeter 

In Aemsigen stiegen wir gegen 17:15 Uhr wieder in die Zahnradbahn, die uns zurück in das nebelverhangene Alpnachstad brachte. 

Nach einer herzlichen Verabschiedung kamen wir wohlbehalten zuhause an. Wir werden wohl noch lange von dieser herrlichen Herbst-Bergtour zehren!

 

 

03.10.13: Blauen - Rundwanderung (Südschwarzwald)

In sonnig-herbstlicher Morgenfrische trafen sich neunzehn gutgelaunte Feiertagswanderer um 10 Uhr (c.t.) auf dem Schlossplatz in Badenweiler zur gemeinsamen Erwanderung des heimatlichen Blauen. Durch den Schlosspark ging es hinauf zur Sophienruhe-Schutzhütte. Nach kurzem Verweilen wanderten wir umsäumt von Morgennebeln und romantisch gestimmten Waldlichtungen zur Fürstenfreude-Schutzhütte (549 m.ü.M.).  Weiter ging's vorbei am Altvogelbachtal hinauf zum Stelli (688 m.ü.M.) und von dort zur Rüttekopfhütte (767 m.ü.M.). Nach einer Verschnaufpause wanderten wir weiter vorbei am Altensteinfels zur Passhöhe Müllheimer Egerten (925 m.ü.M.) hinauf, wo wir eine viertelstündige Pause einlegten. Anschließend erstiegen wir auf dem Westweg via Fischersbrunnsattel (1070 m.ü.M.) den Hochblauen und genossen dort bei 1165 m.ü.M. auf dem Aussichtsturm (erbaut 1895, der 'jüngere Bruder' (1897) steht auf dem Rosskopf bei Freiburg) die Rundumsicht. Leider war das Berghaus-Hochblauen geschlossen und so mussten wir auf Wasserklosett etc. verzichten. Nach einer ausgiebigen Rast stiegen wir über den vorderen Hochblauen in Richtung Hirschmatthütte (908 m.ü.M.) hinab. Von dort ging's nach kurzer Ruhepause vorbei am Musbachfelsen & Prinzensitz hinab zum Altemannfels (652 m.ü.M., mit Schutzhütte).  Dort verweilten wir wieder kurz ehe wir weiter hinabstiegen und via Sophienruhe ca. 17 Uhr wieder am Schlossplatz in Badenweiler eintrafen. Etwa die Hälfte von uns genoss dann nach dieser sportlichen Wanderung die wohlverdiente Schlusseinkehr.

 

 

12.10. - 13.10.13: „Goldener Oktober“ im Simmental - Wanderwochenende im Berner Oberland

Nach einer etwas längeren Pause verbrachten wir wieder ein Wochenende im schönen Simmental. Eigentlich wollten wir den „Goldenen Oktober“ inmitten einer herrlichen Berglandschaft genießen. Aufgrund eines frühzeitigen Wintereinbruchs war im Nachhinein das passende Motto: „Herbst trifft Winter“.

Wir waren an diesem Wochenende 7 Personen, die anfangs aufgrund der miserablen Wetterprognosen alles andere als optimistisch waren. Bei der Anfahrt regnete es teilweise recht kräftig und dann geschah das Unerwartete: Kurz hinter Bern entdeckten wir die ersten blauen Flecken am Himmel. So kamen wir hochmotiviert und voller (Wander)Tatendrang in St. Stephan im Simmental an, wo wir bereits von unserem „Haus-Bergführer“ Martin Bühler begrüßt wurden. Durch das frisch verschneite Färmeltal (Winterreifen waren bereits montiert) erreichten wir unsere Unterkunft, den Gasthof Alpenrose. Danach verabschiedete sich Martin von uns, doch wir werden uns bald wiedersehen! Aufgrund des Neuschnees war uns allen klar, dass an diesem Tag nur eine Wanderung in „tieferen“ Lagen möglich war. Von Stalde (1343 m) liefen wir bis zur Lawinengalerie die Fahrstraße talauswärts. Danach bogen wir rechterhand ab und gewannen schnell an Höhe. Beeindruckend war von Anfang an die imposante Sicht zu den nahegelegenen und frisch eingeschneiten Bergen. Beim Bergbauernhof bei der Mutzeflue (1467 m) bogen wir rechterhand ab und erreichten bei Gfell (1510 m) den höchsten Punkt der heutigen Tour, der gleichzeitig für eine aussichtsreiche Mittagspause genutzt wurde. Anschließend ging es zurück zur Mutzeflue, wo wir schließlich dem asphaltierten Bergsträßchen entlanggingen, welches uns sehr aussichtsreich talwärts führte. Kurz oberhalb von Grodney bogen wir auf den markierten „Obensimmentaler Hausweg“ ab. Endlich hatte das Laufen auf dem Asphalt ein Ende, wir genossen diesen schön angelegten Wanderweg und das satte Grün um uns herum. Teilweise fanden wir noch einige blühende Pflanzen. Auf halber Strecke (ca. bei P. 1084) verließen wir den regulären Wanderweg und folgten rechterhand den Weg bis nach Matten (1048 m), wo eine kleine Einkehr (Kaffee, Panache) stattfand. Im Anschluss liefen wir über die alte Färmelstraße zurück bis zum Gasthof Alpenrose. Beim Schwäfelbrünnele gab es eine Runde Wein von der WG Wolfenweiler. Nach ca. 500 Höhenmetern und einer reinen Gehzeit von knapp 4 Stunden kamen wir wieder am Ausgangspunkt an.

Bei netten Gesprächen, Bier und Wein und natürlich einem leckeren Nachtessen ließen wir diesen Tag ausklingen. Die Gastfreundschaft der Wirtsleute war sehr herzlich, wir wurden vorzüglich bedient.

Der nächste Tag begann mit einem strahlendblauen Himmel und Temperaturen knapp unter dem Gefrierpunkt. Nach dem Frühstück war somit erstmals Eiskratzen angesagt. Als wir unsere Autos vom Eis befreit hatten, verabschiedeten wir uns von den beiden Wirtsleuten und fuhren direkt zu den Simmenfällen bei Lenk. Als wir bei den Simmefäll (1105 m) unsere Rundtour starteten, bedeckten teilweise noch dichte Nebelschwaden den Talgrund. Bei Sumpfbach/Oberried (1080 m) verließen wir den ebenen Weg, jetzt begann der Aufstieg über steile Almweiden und durch einen lichten Wald. Leider war der Boden durch den nassen Schnee sehr aufgeweicht. Insbesondere bei den Kuhweiden fand eine regelrechte Schlammschlacht statt. Auf einer Höhe von ca. 1400 Metern war der Schnee weniger nass, dies ermöglichte ein komfortableres Vorankommen und gleichzeitig wurden wieder unsere Wanderschuhe sauber. Bei der nächsten Abzweigung folgten wir dem Weg rechterhand - Nun begann der schönste Teil der Tour: Im Wechsel liefen wir durch Wald und freie Flächen mit einer traumhaften Sicht zu den imposanten Gipfel am Talende von Lenk. Der strahlende Sonnenschein, das bunte Herbstlaub und der frische Schnee waren ein Garant für eindrucksvolle Fotomotive. Kurz vor Erreichen der Alm „Nessli“ querten wir mit etwas Höhenverlust einen Bachtobel. Aufgrund der Schneemassen (ca. 20 cm!) und des schmalen Weges passierten wir hochkonzentriert diesen Abschnitt. Bei Nessli (1645 m) erreichten wir pünktlich um 12:00 Uhr den höchsten Punkt unserer heutigen Tour. Ein idealer Rastplatz für unsere Mittagspause mit einer herrlichen Aussicht. Wir wurden von einem „Wachhund“, einem sehr freundlichen Labrador, begrüßt. Der Abstiegsweg führte uns fast ausschließlich über einen breiten Weg zurück ins Tal. Bei den oberen Simmenfälle (1240 m) machten wir nochmals einen Fotohalt und genossen dieses Naturschauspiel.

Nach einer reinen Gehzeit von guten 4 Stunden und ca. 600 Höhenmetern erreichten wir wohlbehalten den Startpunkt unserer Wanderung. Hier gönnten wir uns in der Herbstsonne einen leckeren Kaffee.

Nach einer herzlichen Verabschiedung erfolgte eine reibungslose und kurzweilige Heimfahrt.

Fazit: Trotz dem ungewohnt frühen Wintereinbruch konnten wir 2 schöne Wanderungen unternehmen, wenn auch nicht wie ursprünglich geplant in höheren Lagen. Wir werden bald wieder dem Simmental einen Besuch abstatten, spätestens an Silvester!

 

 

13.10.13: Bernauer Hochtalsteig - Ein Pfad zum Genießen (Hochschwarzwald)

Das Wetter an diesem Tage ist schöner ausgefallen als es vorhergesagt wurde. So machten sich bei 6 Grad Celsius 18 Wanderer vom Wanderparkplatz Ankenbühl 885 m auf den Weg den Bernauer Hochtalsteig zu erwandern. Über eine Bergweide führte unser Weg zum Holzmättle 875m und ab hier gings auf einem teils felsigen, teils wurzeligen Waldpfad bergauf zum 1075 m hohen Hohfelsen. Eine Himmelsliege (oder Waldsofa) sowie 3 Bänke luden zur ersten Verschnaufpause ein. Von diesem Felsmassiv hat man einen herrlichen Ausblick auf das Hochtal mit den Ortsteilen Oberlehen und Weierle. Später kamen wir an einer Bergweide vorbei wo im Sommer die Hinterwälder grasen, die kleinste Rinderrasse Europas. Am Riggenbacher Eck auf 1125m steht die Neumannshütte, eine Schutzhütte mit Grillstelle und weiter Aussicht auf das Bernauer Tal. Bei klarer Sicht sogar bis zu den Schweizer Alpen. Auf schmalen Waldpfaden  führte unsere Wanderung hinauf zum kleinen Spießhorn 1330m. Durch ein Viscope – ein Fernrohr das automatisch Bergnamen und deren Höhen einblendet, konnte man genau erkennen welcher Berg man gerade vor sich sieht.  Bei guter Sicht beeindruckt die langgezogene Alpenkette – 140 km sind Eiger, Mönch und Jungfrau entfernt. Aber auch das Herzogenhorn 1415 m, Hausberg von Bernau und den Belchen 1414 m mit seiner kahlen Kuppe waren gut zu erkennen. Noch ein Stückchen durch den Wald, dann waren wir am 1349 m hohen grossen Spiesshorn mit seinem Gipfelpavillon. Hier ist zugleich der höchste Punkt des Hochtal Steiges. Über das Nachbartal Menzenschwand hinweg erblickt man in der Ferne die große Kuppel des Domes von St. Blasien. Endlich gings von hier oben bergab durch lichten Nadelwald auf einem verschlungenen Wurzelpfad zur Krunkelbachhütte. Sogar ein paar Steinpilze konnten wir ernten. Unterwegs hatten wir immer wieder einen herrlichen Ausblick auf den frisch verschneiten Feldberg 1493 m . Auf der Hütte wärmten wir uns auf bei einer sehr pikanten Gulaschssuppe und anderen leckeren Vespern sowie Bier, Heidelbeerwein, Kaffee und Kuchen. Zum Schluss durfte auch ein Mirabellenschnäpschen nicht fehlen ;-) Frisch gestärkt und bestens gelaunt kamen wir nun zur Sonnenseite des Hochtals Richtung Bernau. Über den Milchberg führte uns ein teils steiler Weg in Serpentinen bergab durch wunderschöne Buchenmischwälder, dann über Bergwiesen und Weiden zum Scheibenfelsen 1052 m. Nach dem Abgang vom Scheibenfelsen geht der Hochtal Steig in den Bernauer Panoramaweg über – einer der schönsten Wege mit Weitblick im südlichen Schwarzwald. Zahlreiche Bänke und Himmelsliegen laden immer wieder zum Verweilen ein. Da der Himmel noch einmal aufklarte und die Wolken sich verzogen überraschten uns zum Abschluss die mit Neuschnee bedeckten Schweizer Alpen. Schließlich erreichten wir den Kaiserberg. Von hier aus führt der Hochtal-Steig dann nur noch bergab bis zum Startpunkt am Wanderparkplatz Ankenbühl.

 

 

13.10.13: Rundwanderung bei Oberentersbach in der Nähe von Zell am Harmersbach

Zur aussichtsreichen Wanderung in Oberentersbach, in der Nähe von Zell am Harmersbach, haben sich 11 Leute getroffen. Auf der Route gab es zahlreiche Aussichtstellen und die Sicht war an diesem Tag genial. Zu Kaffee und Kuchen kehrten wir unterwegs im gut besuchten Höhengasthaus " Nillhöfe" ein. Noch der Wanderung ging es noch zur Schlusseinkehr im Gasthaus Waldhorn in Oberentersbach.

Bilder von Hubert: https://plus.google.com/photos/114488366491269601700/albums/5936612803383017681?authkey=CMKVqPOG2sujOg

 

 

19.10.13: Adventure-Strauß-Tour - Wandern für Familien mit Kindern im Mittleren Schwarzwald

Am 19. Oktober 2013 machten sich insgesamt zehn große und kleine Abenteurer und eine Hündin im Namen des Adventure-Strauß zusammen auf den Weg zu den Zweribachwasserfällen. Das Wetter war gigantisch und nachdem wir alle den Ausgangspunkt, den Plattenhof bei St. Peter gefunden hatten und die Kinder bereits eine erste Runde Trampolin auf dem dortigen Spielplatz hinter sich hatten, machten wir uns auf den Weg. Zuerst auf breiteren Wanderwegen vorbei am aufgestauten Plattensee und einigen Windrädern. Dann aber geht der abenteuerlichere Teil der Wanderung los, auf schmalen Pfaden durch den Bannwald, wo durchaus auch schon mal ein umgefallener Baum zu überklettern ist und viele Felsen am Wegesrand die Kletterlust der kleinen Mitwanderer anregen… Angekommen am Zweribachfall staunen wir über den tollen und wilden Wasserfall, die strahlende Sonne zaubert Lichtspiele ins Wasser… Nach einer kurzen Trinkpause machen wir uns wieder auf den Weg. Nun geht’s weiter Richtung Gschwandersdobel. Die Rufe nach einer Vesperpause werden immer lauter und so finden wir schließlich ein Plätzchen am Rande einer Kuhweide. Dort scheint die Sonne und wir lassen uns nieder. Kaum sind die Brote ausgepackt, haben uns auch schon die Kühe entdeckt und finden die Abwechslung am Rande ihrer Weide so spannend, dass sie uns aus der Nähe betrachten wollten… Das sah wohl so lustig aus, dass ein vorbeikommender Wanderer uns auf das tolle Bild, dass wir abgaben, ansprach und auch ein Foto von uns machte… Danach ging es dann gestärkt weiter über Gschwandersdobel, Jockenhof und Schönhöfe zurück zum Ausgangspunkt, dem Plattenhof. Dort gab es noch Eis, Kuchen und Kaffee und die Kinder mobilisierten auf dem Trampolin Kräfte, von denen sie vorher noch gar nichts wussten… Insgesamt war es ein gelungener und toller Tag. Wir freuen uns bereits auf die nächste Adventure-Strauß-Tour!

 

 

20.10.13: Sportliche Herbstwanderung im Basler Jura

Dieses Wochenende begann vielversprechend: Am Samstag ein prächtiger und sonniger Oktobertag, die Anmeldungen für unsere Juratour trudelten zahlreich bei uns ein. Leider waren die Wetteraussichten für Sonntag alles andere als optimal, dadurch gab es wieder zahlreiche Abmeldungen für diese Wanderung im Baselbiet. Letztendlich waren wir nur noch 4 Personen, die den miserablen Wetterprognosen trotzten. Bei noch leichter Bewölkung starteten wir gemeinsam am Rathaus von Waldenburg BL (527 m). Bereits nach wenigen Minuten fing es zu regnen an, doch glücklicherweise verlief der „Alte Waldweidweg“ größtenteils im Wald. so ließ sich das Mistwetter einigermaßen aushalten. Die Verzweigung Waldweid (1021 m) erreichten wir nach ca. 1,5 Stunden. Da es immer noch leicht regnete, kehrten wir im nahegelegenen Restaurant Waldweid ein. Bei frischer Pflaumenwähe und Milchkaffee konnten wir uns wieder in der warmen Stube aufwärmen. Als wir schließlich weitergingen, hörte tatsächlich der Regen auf. Richtung Osten konnten wir die Umrisse einiger Alpenberge erahnen (dem Föhn sei Dank). Unmittelbar um uns herum zeigte sich eine wunderschöne Herbstlandschaft mit bunt gefärbten Bäumen. Von der Waldweid (1015 m) liefen wir über Ischlag (1050 m) bis zum Hinteri Egg (1169 m), der höchsten Erhebung im Kanton Basel-Land. Das Dach vom Baselbiet erreichten wir von der Rückseite über einen schmalen und unmarkierten Weg. Zur Belohnung für einen erfolgreich „bestiegenen“ Kantonshöhepunkt gab es einen Rotwein der WG Wolfenweiler. Über Chellenchöpfli (1157 m) führte uns der Weiterweg mit einem Höhenverlust von ca. 150 Metern bis Hinter Wasserfallen (1013 m). Der Weg war kurz davor sehr rutschig und teilweise unangenehm zu begehen. Auch beim Weiterweg bis zum Vogelberg (1204 m) war höchste Vorsicht geboten: der feuchte Kalkstein und die glitschigen Baumwurzeln waren teilweise sehr rutschig. Kurz nach dem Vogelberg (höchster Punkt am Passwang) wurde der Weiterweg wieder etwas „zahmer“: Ohne große (Aus)Rutschgefahr liefen wir westwärts bis zum Punkt 992, hier war der Wendepunkt und gleichzeitig fand hier unsere große Rast statt. Für den Rückweg wählten wir den markierten Wanderweg oberhalb vom idyllischen Bogental. Die herbstlich-bunte Szenerie war auf diesem Wegabschnitt durch den farblichen Kontrast mit den hellen Kalkfelsen besonders reizvoll. Beim Naturfreundehaus Vogelberg (1107 m) gab es (zur Abwechslung) keine Einkehr. Wir liefen den abwechslungsreichen Weg bis Wasserfallen (925 m) weiter. Hier befindet sich übrigens die einzige Seilbahn im gesamten Baselbiet. Kurz danach, an einem überdachten Aussichtspunkt, gab es die zweite Runde Rotwein. Danach war es nicht mehr weit bis zum Restaurant (Waldweid), wo wir erneut einkehrten. Diesmal gönnten wir uns ein kühles Bier bzw. eine Suppe. Für den Rückweg nach Waldenburg wählten wir den direkten Weg über Studenweid (907 m) und Richtacker (630 m).

Nach einer reinen Gehzeit von ca. 6,5 Stunden und 1100 Höhenmetern kamen wir wieder im idyllischen Waldenburg (527 m) an. Mit dem Wetter hatten wir abgesehen von den ersten 1,5 Stunden richtig Glück, der Föhnwetterlage sei Dank!

 

 

26.10.13: Wanderung im Kraichgau

Bei dieser BaWü-Ticket-Tour, welche uns in den Kraichgau bei Bretten führte, waren wir insgesamt 21 Personen. An einem sommerlichen Oktobertag reisten 12 Personen aus der Region Freiburg und Offenburg bequem mit dem Zug an. Am Bahnhof Bretten trafen wir schließlich die anderen 9 Teilnehmer aus den verschiedensten Regionen (KA/Pforzheim, Sindelfingen, Frankfurt!). Nach einer netten Begrüßung und dem obligatorischen Gruppenbild starteten wir zu unserer Rundwanderung „Bretten Süd“, welche auf folgender Internetseite gut beschrieben wird: http://alpregio.outdooractive.com/ar-kraichgau-Stromberg/de/alpregio.jsp#i=1385915&tab=TourTab. Durch ein Wohngebiet erreichten wir bald den Ortsrand von Bretten, danach ging es ein kurzes Stück über Felder und Wiesen bis zum Tierpark. Ab hier war nun die komplette Wanderstrecke mit einer einheitlichen Markierung (blau-weißes Wappen) ausgeschildert. Kurz nach dem Tierpark liefen wir durch einen sonnendurchfluteten und herbstlich bunten Laubwald. Unser Wanderführer zeigte uns eine Eibe mit ihren roten Früchten: http://de.wikipedia.org/wiki/Europäische_Eibe. Kaum einer von uns wusste, dass bei dieser ansonsten hochgiftigen Baumart das rote Fruchtfleisch genießbar ist. Im leichten Auf und Ab erreichten wir den Rotenberger Hof an der B294. Wir unterquerten die Bundesstraße durch eine Unterführung und kamen am Aussichtspunkt „Landshöhe“ an. Hier machten wir unsere größere Mittagspause und genossen die wärmende Oktobersonne und die Rundumsicht. Nun führte uns der Weg wieder durch einen wunderschönen herbstlichen Laubwald. Alsbald erreichten wir den Ortsrand vom Brettener Ortsteil Ruit. Beim Friedhof machten wir einen kleinen Abstecher zum Mahnmal für die Kriegsopfer. Danach kamen wir am Krabbenbrunnen vorbei und stiegen auf einem Treppenweg bergan. Bedingt durch eine Baustelle mussten wir für wenige Minuten querfeldein durch ein Waldstück gehen. Bei der Grundschule Ruit erreichten wir den Waldrand und kurz danach die freien Acker- und Wiesenflächen. Unser nächstes Ziel war der Aussichtsturm, hier befand sich früher die Grenze zwischen Baden und Württemberg. Über freie Flächen kamen wir bald beim Neubaugebiet von Ruit an. Kurz davor gab es eine kleine Überraschung: Einen leckeren Rotwein der WG Wolfenweiler. Nach dieser vorzüglichen Stärkung liefen wir durch das Neubaugebiet und stiegen in das idyllische Tal der Salzach hinunter. Nach einem kurzen Anstieg (dabei überquerten wir die Stadtbahn) führte uns die markierte Weg wieder in den Wald. Dieser Wegabschnitt war sehr abwechslungsreich: mal war der Wald dichter, dann wieder lichter und sonnendurchfluteter, mal liefen wir auf einem breiten Forstweg, dann wieder auf einem schmalen Pfad. Kurz vor Erreichen des Stadtrandes von Bretten war die offizielle Rundwanderung „Bretten Süd“ beendet. Doch wir mussten natürlich noch zurück in die Innenstadt laufen. Hier wurden wir von der Teilnehmerin Nr. 22 begrüßt, die leider aus beruflichen Gründen nicht mitlaufen konnten. Dafür bekamen wir jetzt noch eine kleine Stadtführung durch den historischen Stadtkern von Bretten (http://de.wikipedia.org/wiki/Bretten). Die Fachwerkfassaden und die historischen Bauwerke der Melanchthon-Stadt beeindruckten uns sehr. Die Schlusseinkehr fand im Brauhaus Löwenhof statt, wo wir bei kühlem Bier und deftigen Gerichten die rundum gelungene Kraichgau-Wanderung ausklingen ließen. Nach wenigen Minuten Fußmarsch erreichten wir den Hauptbahnhof, hier verabschiedeten wir uns herzlich von einigen Teilnehmern. Die Freiburger und Offenburger hatten noch eine unterhaltsame Zugfahrt vor sich, die sich dann natürlich als sehr kurzweilig herausstellte. 

Wanderstrecke: ca. 18 Km, etwa 350 Höhenmeter, reine Wanderzeit: ca. 5 Stunden. 

Fazit: Ein rundum gelungener Tag mit einer ganz tollen Gruppe. Es hat Riesenspaß gemacht, wir kommen gerne wieder in die Karlsruher Ecke zum Wandern. 

Nächstes Jahr bietet Uwe (der an diesem Tag leider kurzfristig verhindert war) wieder einige BaWü-Ticket-Touren an. Lass Dich überraschen!

 

 

26.10.13: Rundwanderung im Kaiserstuhl

Am Samstag vor Ablauf der Sommerzeit trafen sich um 12 Uhr bei spätsommerlicher Temperatur fünfzehn gutgelaunte Straußi's am Brunnen vor dem Lilienhof zur vielleicht populärsten Rundwanderung im Kaiserstuhl. Wir starteten auf dem Mühletalweg in Richtung Sautal. Später ging's von der Hasenbeinmatte auf dem Nord-Süd-Weg hinauf zum Neunlindenturm wo wir eine Weile die Aussicht auf das Rheintal und das herbstliche Schwarzwaldpanorama genossen. Danach wanderten wir wieder hinab zum Gierstein und von dort zum Gasthaus Lenzenberg. Nach ausgiebiger Rast schlenderten wir auf raschelndem Herbstlaub durch bunt verfärbte Laubwälder vorbei an Mammutbäumen des Arboretum-Liliental zum Lilienhof zurück. Dort verabschiedeten wir uns voneinander um ca. 17 Uhr - fröhlich und erfüllt mit den Eindrücken vom herbstlich-schönen Kaiserstuhl.

 

   

27.10.13: Ortenau-Wanderung in Friesenheim-Oberweier 

Es trafen sich 12 Personen beim Parkplatz Loheck in Oberweier, von da aus liefen wir den Oberbruchweg in Richtung Wald und kamen nach einer Weile beim Alten Steinbruchweg an, von dort gingen wir den 4km langen Weg nach Oberweier, wo uns einen herrlichen Ausblick auf Friesenheim und Umgebung bis hin über die Vogesen gewährt wurden. Dort wanderten wir den Alten Steinbruchweg entlang und kamen nach über 3 Stunden 10km langen Fußmarsch wieder zurück zum Ausgangspunkt. Ein Teil der Gruppe kehrte noch bei Kaffee und Kuchen beim Gasthaus Mühlenhof in Oberweier ein. Es war ein recht bei windigen Wetter gute Wanderung, so dass eine Wiederholung nicht mehr im Weg steht.