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01.11. – 02.11.13: Zwei Etappen auf dem kleinen Hansjakobweg  (2-Tages-Tour im mittleren Schwarzwald) 

Da sich keine Wanderinteressenten gemeldet haben, die vor Ort übernachten wollten, wurden die Wanderstrecken etwas geändert, so dass wir an beiden Tagen Rundwanderungen hatten und jeweils zum Ausgangspunkt zurückgekommen sind. 

Am ersten Tag sind wir mit sieben Leuten die 3. Etappe des kleinen Hansjakobweges gelaufen. Auf der aussichtsreichen Höhensiedlung Schwarzenbruch hatten wir im “Schmalzhisli”, einer Vesperstube, eine schöne Einkehr bei Kaffee und Kuchen. http://www.schmalzerhisli.de/ 

Nur vier Teilnehmer waren es am zweiten Tag, wo wir ein Stück der 2. Etappe des kleinen  Hansjakobweges gelaufen sind. Den Start der Tour haben wir wegen Regen etwas verschoben und die Zwischenzeit für eine Einkehr im Hotel Adler (4 Sterne) in St. Roman genutzt. Der Rückweg führte teilweise über den Schwarzwald-Mittelweg und über den Querweg Alpirsbach-Gengenbach. http://www.naturparkhotel-adler.de/

Der kleine Hansjakobweg (Hansjakobweg 1) ist unter folgendem Link beschrieben: http://de.wikipedia.org/wiki/Hansjakobweg_I 

Bilder von Hubert: 

1. Tag   01.11.2013:

https://plus.google.com/photos/114488366491269601700/albums/5942447322159193153?authkey=CL_ni-aZr4uMFA   

2. Tag  02.11.2013:

https://plus.google.com/photos/114488366491269601700/albums/5942449319090131361?authkey=CP2Ip4DUoubCxQE

 

 

02.11.13: Nachtwanderung vom Kandel bis Denzlingen (Mittlerer Schwarzwald)

Bei unserer traditionellen Kandel-Nachtwanderung, die alljährlich im November von Uwe angeboten wird, waren wir diesmal 9 Personen. Wieder einmal gab es aufgrund der schlechten Wetterprognosen einige kurzfristige Abmeldungen. Und auch diesmal hatten wir Riesenglück mit dem Wetter - Kein Tropfen Regen während der gesamten Tour!

Vom Bahnhof Denzlingen fuhren wir gemeinsam mit dem Bus zum Kandel. Der „urige“ Busfahrer war sehr erstaunt, dass wir noch am späten Nachmittag zum Kandel hochfahren wollten. Als wir erzählten, dass wir noch bis Denzlingen zurücklaufen, ernteten wir ungläubiges und gleichzeitig bewunderndes Kopfschütteln.

Bei lückenhafter Bewölkung und einem starken Wind erreichten wir in wenigen Minuten die Kandelpyramide (1242 m). Hier genossen wir am windgepeitschen Gipfel die tolle Rundumsicht, in westlicher Richtung kündigte sich bereits der Sonnenuntergang mit einem leichten Abendrot an. Auf schmalen Pfad erreichten wir alsbald die sehr aussichtsreich gelegene Thomashütte (1070 m). Hier war das Abendrot noch intensiver und die Aussicht mindestens genauso spektakulär wie am Gipfel. Hier verweilten wir länger, unser Aufenthalt wurde durch einen Rotwein der WG Wolfenweiler und feine Spekulatius versüßt. Nach Einbruch der Dunkelheit liefen wir schließlich weiter. Kurz danach mussten wir aufgrund des steinigen Pfades, der mit frischem Laub bedeckt war, ganz schön aufpassen. Alle Mitwanderer waren vorbildlich mit Taschen- bzw. Stirnlampen ausgerüstet. Somit meisterten wir die Passage ohne Probleme. Danach wurde der Weg schnell moderater und jetzt war das Laufen in der Dunkelheit der reinste Genuss. Auffällig waren die extrem milden Temperaturen für Anfang November. Über Moosbühl (785 m) erreichten wir den Luser (640 m), danach ging es noch eine ganze Weile bis wir die Rebberge erreichten und den Wald verließen. Durch Uwe´s ausgezeichnete Ortskenntnisse baute er noch eine kleine Variante ein: So liefen wir länger durch das offene Gelände und konnten bei wahrlich milden Temperaturen das Lichtermeer rund um Freiburg bewundern. Bei Einbollen (250 m) hatten wir den Abstieg geschafft, nun ging es anfangs durch Felder und später durch mehrere Wohngebiete bis in die Ortsmitte von Denzlingen.

Reine Gehzeit: ca. 3 Stunden bei ca. 1000 Abstiegsmetern und 13 Kilometern Streckenlänge.

Die wohlverdiente Schlusseinkehr fand im Kohler Eck statt, bei deftiger Hausmannkost ließen wir den Abend ausklingen.

 

 

09.11.13: Sportliche Wanderung im Hegau

Bei der Wanderung von Sandra, die uns in den schönen Hegau (http://de.wikipedia.org/wiki/Hegau) führte, waren wir insgesamt 15 Personen (9 Personen aus Südbaden, die anderen Teilnehmer kamen aus dem Großraum Bodensee bzw. aus dem Schwäbischen). Nach dem obligatorischen Gruppenfoto starteten wir bei leichter Bewölkung beim Bahnhof Mühlhausen-Ehingen (452 m). Der ausgezeichneten Beschilderung folgend steuerten wir den ersten Hegauberg des heutigen Tages an: Vom 664 Meter hohen Mägdeberg (http://de.wikipedia.org/wiki/Mägdeberg) genossen wir die schöne Rundumsicht und begutachteten die verfallene Burgruine. Der Abstiegsweg war auf wenigen Metern durch die nassen Steine sehr rutschig. Weiter ging´s zum Hegaukreuz (661 m) - http://www.badische-seiten.de/weiterdingen/hegaukreuz.php. Die Sonne ließ sich immer mehr blicken und unser nächstes Gipfelziel, der Hohenstoffeln, schien zum Greifen nahe. Doch bis zu unserem zweiten Hegaugipfel stiegen wir zuerst in das beschauliche Hegaudorf Weiterdingen (545 m) ab. Nun begann der Aufstieg zum zweigipfeligen Hohenstoffeln (844 m). Nach beinahe 300 Höhenmetern erreichten wir den kreuzgeschmückten Nordgipfel. Die Rundumsicht war phänomenal, beinahe wie aus einem Flugzeug. Im Westen konnten wir den Feldberg erkennen, nur die Alpen verhüllten sich noch in den Wolken. Pünktlich um 12:30 Uhr machten wir hier (http://de.wikipedia.org/wiki/Hohenstoffeln) unsere große Mittagspause, der Eintrag ins Gipfelbuch war natürlich Ehrensache. Danach begann unser Abstieg über den breiten Höhenrücken des Hohenstoffeln. Im Talgrund überquerten wir die Landstraße und steuerten anschließend das kleine Dorf Duchtlingen (525 m) an. Danach begann ein kurzer Anstieg, vorbei an gelben Senffeldern, zu einem Höhenrücken mit einigen markanten Kiefern. Nach wenigen Minuten erreichten wir schließlich das Hegauhaus (http://www.hotel-hegauhaus.de), eine ideale Location für Kaffee und Kuchen. Wir genossen den hausgemachten Kuchen und die Sicht über die Stadt Singen mit ihrem Hausberg Hohentwiel (http://de.wikipedia.org/wiki/Hohentwiel).

Danach liefen wir weiter, das „Dessert“ der heutigen Tour wartete noch auf uns. Damit ist kein Nachtisch gemeint, sondern der 3. Hegauberg des heutigen Tages: Der 644 Meter hohe Hohenkrähen (http://de.wikipedia.org/wiki/Hohenkrähen). Der steile Weg zum aussichtsreichen Gipfel ist sehr aufwendig mit einem Stahlseil gesichert. Nun genossen wir die Rundumsicht über den Hegau, den Bodensee und in der Ferne konnten wir endlich die Alpen entdecken (Säntis und Bregenzer Wald). Die Abendsonne hüllte die Hegaulandschaft in ein wunderschönes und warmes Licht. Es war einfach traumhaft auf dem Hohenkrähen, wir genossen die wärmende Sonne. Irgendwie fühlten wir uns nicht wie im November! Nun gab es noch ein richtiges Dessert: Jochen spendierte eine guten Rotwein der WG Wolfenweiler und Spekulatius. Auch der Rückweg nach Mühlhausen war sehr spektakulär, wir konnten einen intensiven Sonnenuntergang genießen. Nach einem kurzen Abstecher auf einen namenlosen Grashügel erreichten wir noch vor Einbruch der Dunkelheit den Bahnhof von Mühlhausen-Ehingen.

Die Wanderstrecke betrug ca. 18 Km bei 850 Höhenmetern und einer reinen Gehzeit von ca. 5 - 6 Stunden. 

Unsere Schlusseinkehr fand in einem Restaurant mit guter Hausmannskost statt. Anschließend verabschiedeten wir uns voneinander und ziemlich einstimmig fassten wir folgenden Entschluss: Es war ein rundum gelungener Wandertag, es hat einfach alles gepasst! Wir möchten uns an dieser Stelle bei Sandra für die tolle Organisation dieser sonnigen Hegau-Wanderung bedanken!

 

 

17.11.13:  Rundwanderung im Elztal (Mittlerer Schwarzwald) 

Ausgangspunkt dieser Wanderung war das Gasthaus "Pelzmühle" in Frischnau, einem zu Biederbach gehörendem Tal. Zuerst liefen wir, dem Bachlauf folgend, in Richtung Elzach. Kurz vor dem Erreichen der Gemarkung Elzach ging es links weiter über den zwischen Frischnau und Prechtal liegendem Bergrücken. Nachdem wir die Passhöhe "Heidburg" erreicht haben, ging es, bis zum auf dem Gewann "Biereck" liegenden Höhengasthaus "Rössle", nahezu eben weiter. Da die Wirtsleute an diesem Tag nicht mit einer so großen Wandergruppe von 27 Leuten gerechnet haben, ging es etwas länger, bis wir etwas zum Essen hatten. Nun ging es wieder bergab bis zum Ausgangspunkt, wo wir zur Schlusseinkehr das  Gashaus "Pelzmühle" besuchten.