Rückblick: Kandelhöhenweg (Mittlerer Schwarzwald)

(03.10. - 06.10.2013)


     

03.10.13: Schönberg (Geroldseck) bis Wanderheim Kreuzmoos (23 km) 

Die Anfahrt erfolgte mit dem Zug bis Biberach, wo sich 3 Teilnehmer gut gelaunt zur Trekkingtour trafen, um weiter mit dem Freizeitbus zum Ausgangspunkt, dem Schönberg, zu fahren. Bei schönem Wetter starteten wir um 12 Uhr und wanderten zuerst durch den Wald bis zum Rastplatz Vogtsbrunnen an dem die Wasserbehälter aufgefüllt werden konnten. Stetig ansteigend erreichten wir nach ca. 1,5 Stunden den Sodhof wo wir eine Kaffeepause einlegten. Der weitere Weg verlief nur leicht ansteigend mit herrlichen Ausblicken auf das Kinzig- und Schuttertal. Vorbei an der Lahrer Hütte kamen wir nach ca. weiteren 2 Stunden an den Hohenhäusern an und genossen auf der Sonnenterasse des Gasthauses Kreuz der herrliche Weitblick. Entlang dem Bergrücken, vorbei an einer Lichtung auf welcher die Schutter entspringt, gelangten wir nach ca. 2 Stunden zu unserem Etappenziel. Nach einem sehr freundlichen Empfang und einer heißen Dusche ließen wir uns das verdiente Abendessen im heimelig eingerichteten Gastraum schmecken.


     

04.10.13: Wanderheim Kreuzmoos bis Waldkirch (15 km) 

Nach einem reichhaltigen Frühstück verließen wir gestärkt unsere Unterkunft und freuten uns über das trockene Wetter. Über die Bildsteinschutzhütte ging es aus dem Wald hinaus mit herrlichen Ausblicken entlang des Weges über Täler und Berge bis nach Gscheid. Wir bestaunten die schön gestaltete Gartenwirtschaft bevor wir nochmals leicht bergauf wanderten auf eine Anhöhe mit herrlichem Ausblick. Über den Lindenbühl erreichten wir die Kastelburg von der wir einen Überblick auf Waldkirch genossen. Der Ritterwanderweg führte uns hinab in die Stadt, wo die Tagesetappe am Bahnhof endete. Mit der KONUS-Gästekarte hatten wir die Möglichkeit kostenfrei nach Hause zu fahren.


     

05.10.13: Waldkirch bis St. Peter (Sägendobel) (15 km – 1.000 Hm) 

Auf der Fahrt zum Bahnhof in Waldkirch begleitete uns noch starker Regen, der pünktlich mit dem Beginn der Wanderung aufhörte. Über den gut besuchten Wochenmarkt verließen wir Waldkirch auf Nebenstrassen und wanderten auf dem Kandelweg bis zur Gaststätte Altersbach. Ab dort führte uns ein steiler Waldweg hinauf zur Gaisfelsenhütte. Bei herrlicher Aussicht legten wir an der geschlossenen Hütte eine Rast ein. Stetig steil bergauf, die Straße überquerend, ging es durch dichten Wald und Nebel zum höchsten Berg des Mittleren Schwarzwaldes dem Kandel (1241m). Dieses war der unattraktivste, jedoch sportlichste Wegabschnitt. Anstatt eines herrlichen Ausblickes, bestaunten wir die mystischen Nebelschwaden rund um den Kandel. Nach einer Mittagspause ging es weiter hinab über Kuhweiden und durch Wälder bis zum Sägendobel. Kurz vor unserem Etappenziel setzte der angekündigte starke Regen ein. In unserer „Nostalgie“-Unterkunft, dem Café Schuler, wurden wir trotz tropfnasser Kleidung herzlich empfangen. Durch die im 70-er Jahre-Look gestalteten Zimmer und Gaststube, der fehlende Handyempfang, das traditionell, liebevoll und frisch zubereitete Essen und die familiäre Bewirtung von dem alten Wirtsehepaar, fühlten wir uns Jahrzehnte zurückversetzt.


   

06.10.13: St. Peter (Sägendobel) bis Freiburg (21 km) 

Nach einem reichhaltigen Frühstücksbuffet starteten wir am nächsten Morgen im Regen zum 3 km entfernten St. Peter, wo noch 2 weitere Teilnehmer zu uns stießen. Nach einer kurzen Besichtigung der Barockkirche, führte uns der Weg aus St. Peter über den Hornhof, vorbei am Josefsbrunnen und am Hochstiegskopf, hinauf zum Streckereck in eine Höhe von 680 Meter über dem Meer. Der Regen hatte inzwischen aufgehört, doch der Nebel hielt sich dicht, so dass uns die herrlichen Aussichten auf dieser Etappe verwehrt blieben. Vom Streckereck ging es hinab zum Martinsfelsen bei dem wir in der Schutzhütte eine Rast einlegten. Weiter über den Rosskopf-Gipfel mit Aussichtsturm, gelangten wir talabwärts über Lachen auf dem Roßkopfhaldenweg zur Roten Hütte und anschließend über den Kanonenplatz hinunter in die Freiburger Altstadt, unserem Endziel. In einem netten Café nahmen wir Abschied von vier schönen Wandertagen.

   
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