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01.03.15: Frühjahrswanderung in der südlichen Ortenau

Trotz schlechter Wetterprognosen trafen sich 13 gut gelaunte Wanderer zu unserer Wanderung in der Nähe der Barockstadt Ettenheim. Vom Treffpunkt Bahnhof Orschweier liefen wir auf direktem Wege bis nach Altdorf. Hier gab es bei Heide einen kleinen Umtrunk mit frischgebackenen Guglhupf, Kaffee und einem spritzigen Weißwein. Danach ging es durch eine liebliche Kulturlandschaft mit Weinbergen, Wiesen und kleinen Auen bis nach Kippenheim. Wir schlenderten durch den alten Ortskern mit seiner Synagoge: http://de.wikipedia.org/wiki/Kippenheim. Nach diesem geschichtlichen Exkurs begann der kleine Aufstieg zur Kapelle Maria Frieden, es war Zeit für eine kleinere Trinkpause mit einer schönen Aussicht über die südliche Ortenau, zu den schneebedeckten Vogesen und dem Kaiserstuhl. Über die Haselstaude führte der aussichtsreiche Weg weiter, bald erreichten wir den Waldrand. Unsere nächste Zwischenetappe war der Vogesenblick, wo wir unsere große Mittagspause machten. Die kleine Schutzhätte war an diesem Tag bewirtet, so kamen wir in den Genuss des feinen Hieronymus-Bieres aus Schmieheim (http://www.hieronymus.beer) und eines Weines der WG Wolfenweiler. Gestärkt liefen wir weiter und oberhalb von Wallburg schien sogar die Sonne – Damit hätten wir nicht gerechnet, auch kein Wetterbericht hat dies vorhergesagt. Wir wanderten durch diesen beschaulichen Ort und danach ging es leicht bergan zum fünfeckigen Weinpavillon auf der Hörd. Kurz vor diesem Miniaufstieg fiel uns ein Baum voller Misteln auf. Jochen erläuterte uns einiges über diese Halbschmarotzer-Pflanze, die gerade in voller Blüte stand: http://de.wikipedia.org/wiki/Weißbeerige_Mistel. Vom Gewann Hörd ging es hinunter zu den Fischweihern und anschließend im leichten Auf und Ab nach Altdorf. Auch das letzte Stück zurück zum Bahnhof war sehr kurzweilig. Nach ca. 22 Km Weglänge erreichten wir wieder den Ausgangspunkt am Bahnhof Orschweier. Der Abschluss fand in der Pizzeria Adler in Altdorf statt. 

Wir bedanken uns an dieser Stelle ganz herzlich bei Heide für diesen Umtrunk!

 

 

07.03.15: Sonnenuntergangs-Schneeschuhtour mit Käsefondue (Südschwarzwald)

Bei traumhaften äußeren Bedingungen (milder Frühlingstag, ausreichend Schnee) trafen sich 50 Personen beim Gasthaus Präger Böden. Unsere Sonnenuntergangs-Events im Schwarzwald sind sehr beliebt, außerdem haben wir diese Veranstaltung gemeinsam mit Axel Böhm, dem Wirt der Präger Böden, im Dreilandkompass angekündigt. Nach einer kurzen Begrüßung und dem Anpassen der Schneeschuhe gab es einen kleinen aber feinen Alm-Apéro mit einem wärmenden Glühwein. Danach setzte sich die Gruppe in Bewegung – gemächlich stiegen wir im Wald bergan, so dass auch unsere Schneeschuhneulinge problemlos mithalten konnten. Die Strahlen der intensiven Abendsonne durchdrangen öfters das dichte Walddickicht, ein sehr schöner Anblick. Doch das war erst das Vorspiel. Bald erreichten wir den sogenannten „Belchenblick“, eine baumfreie Hochfläche mit einer traumhaften Rundumsicht: Richtung Süden konnten wir die Alpen vom Säntis bis Eiger/Mönch/Jungfrau bewundern. Wir kamen zum richtigen Zeitpunkt beim Belchenblick vorbei und sahen ein imposantes Alpenglühen. Richtung Westen war der Belchen der Blickfang. Hier hielten wir längere Zeit inne und genossen den Sonnenuntergang und das lange und an diesem Abend sehr intensive Abendrot. Danach erfolgte im Scheine der Stirnlampen und Fackeln der Abstieg durch einen märchenhaften Wald zurück zu den Präger Böden. Hier wartete bereits ein leckeres Käsefondue auf uns. Das Team war wirklich auf Zack und bediente uns sehr flott und ohne größere Wartezeiten. So genossen wir ein sehr schmackhaftes Käsefondue und ließen bei unterhaltsamen Gesprächen einen schönen Tag ausklingen. 

Die reine Gehzeit für die Tour lag bei ca. 2 Stunden – Aber an diesem Abend stand eindeutig der Genuss im Vordergrund. 

An dieser Stelle ein großes Dankeschön an Axel Böhm und seinem Team für die hervorragende Organisation!

 

 

14.03.15: Sonnenuntergangs-Schneeschuhtour mit Käsefondue (Südschwarzwald)

Nachdem die Sonnenuntergangs-Schneeschuhtour am 07. März innerhalb kürzester Zeit ausgebucht war, gab es eine Woche später einen weiteren Termin. 

Zu dieser Sonnenuntergangs-Schneeschuhtour mit anschließenden Käsefondue trafen sich ca. 20 Personen – Die Schneeschuhtour war wieder rundum gelungen, Axel Böhm erläuterte wieder einiges über die Landschaft rund um den Präger Gletscherkessel, das Käsefondue war wie bereits in der Vorwoche sehr schmackhaft. Leider blieb uns diesmal ein schöner Sonnenuntergang vergönnt!

 

 

15.03.15: Vier-Burgen-Tour Nothweiler (Südpfalz/Elsass)

Die Rückmeldung der 14 TeilnehmerInnen zur Tour war nach meiner Wahrnehmung sehr positiv. Mit dem Wetter hatten wir Glück, es wurde im Laufe des Tages zunehmend freundlicher. Vom Treffpunkt in Karlsruhe (an der Tourist-Information ggü. vom Hbf um 9:00) sind wir mit vier PKW nach Nothweiler gefahren (eine gute Stunde Fahrzeit). 

Höhepunkt der reizvollen Strecke Burg Wegelnburg, Burg Hohenburg, Burg Löwenstein, Burg Fleckenstein, Gimbelhof, Col du Litschhof sind die vier Burgen auf dem ersten  Streckenabschnitt. Dabei sind ordentliche Höhenunterschiede zu bewältigen, was die Gruppe problemlos meisterte. Insgesamt absolvierten wir ca. 14 km. Da wir mit der Besichtigung der Burgen mehr Zeit als geplant verbrachten (v.a. Burg Fleckenstein), haben wir den ursprünglichen Streckenplan etwas gekürzt. 

Eingekehrt wurde am Ende der Tour in Nothweiler in einer passablen gutbürgerlichen Gasstätte. Gegen 18:00 haben wir uns mit schönen Wandereindrücken und sehr netten Begegnungen auf den Rückweg gemacht. 

Euer Hans-Dieter

 

 

15.03.15: Frühlingswanderung im Markgräflerland 

Winter ade – Vorfrühlingshafte aussichtsreiche Wanderung rund um Schliengen/Markgräflerland 

Bei noch sehr frischen Temperaturen, die Sonne ließ auch noch auf sich warten, trafen sich 48 gut gelaunte Wanderfreunde am Bahnhof in Schliengen. Als wir an der Winzergenossenschaft in Schliengen ankamen, wurden wir auch von der Sonne begrüsst, die uns dann auch den ganzen Tag die Treue hielt. Das erste Stück auf dem Wiiwegle verlief ansteigend in die Weinberge hinauf. Allerdings war und blieb es sehr diesig, sodass wir keine Sicht zu den Vogesen und dem Blauen hatten. Durch die Reben auf den Wiiweglen kamen wir an Rebhäuschen vorbei und sahen vor uns auch schon Mauchen liegen. Am Reiterhof –Haldenhof vorbei gings hinunter nach Mauchen. Dort befindet sich eine Töpferei und unter der Woche hat man Gelegenheit diese zu besuchen und zu sehen, wie die Vasen, Geschirr usw. angefertigt werden. An einem schönen Rebbrunnen vorbei kamen wir dann am Ortsende wieder in die Weinberge. Leicht ansteigend erreichten wir den höchsten Punkt unserer Wanderung auf der Eckt. Dort hatten wir ein windgeschütztes Plätzchen und verweilten mit einer längeren Pause. Frisch gestärkt machten wir uns wieder auf den Weg an alten Grenzsteinen und Wegkreuzen vorbei hinunter nach Liel. Am Lieler Schloss und Fabrikation Lieler Schlossbrunnen angekommen, gings an der alten Schlossmauer entlang zum Dorfplatz in Liel. Nach kurzer Zeit waren wir auf einem Wald-Feldweg der uns entlang am Hohlebach wieder zurück nach Schliengen führte. Wir besichtigten das Wasserschloss Entenstein, welches seinen Ursprung aus dem 16. Jhdt.hat und von einem Wassergraben umgeben ist. Heute befinden sich das Rathaus und die Touristinformation in diesem Schlösschen. Weil die Gruppe sehr groß war, hatten wir keine Chance in einer Straußi unsere Schlusseinkehr zu machen. Aber die Krone in Schliengen brachte uns in einem Nebenräumchen unter und so hatten wir bei leckerem Vesper noch einen gemütlichen Ausklang.

 

22.03.15: Küchenschellen-Wanderung bei Soultzmatt im Elsass 

Am 22.03.15 trafen sich 23 Wanderer im elsässischen Soultzmatt bei etwas Sonnenschein, viel Wind und recht kühlen Temperaturen. Die Wanderung begann im Ort und führte uns durch die Weinberge und einen engen, mit Efeu bewachsenen Hohlweg auf ein Plateau. Dort erläuterte Jochen uns, warum die Gegend um Soultzmatt zu der trockensten von ganz Frankreich zählt und erwähnte einige botanische Besonderheiten in diesem Gebiet. Die Landschaft hat einen ganz eigentümlichen Charakter: Trockenrasen, viele Schlehenbüsche und anderes Gestrüpp. Plötzlich sahen wir auf einem Trockenrasenstück die ersten Küchenschellen. Die Blüte war noch nicht voll ausgeprägt, aber dennoch gab es viele dieser schönen Blumen. Im Gebüsch entdeckte jemand eine riesige Smaragdeidechse. Es ging weiter und am Stangenberg gab es erneut ein riesiges Küchenschellenfeld, violette Blüten en masse. An einer windgeschützten Stelle machten wir eine Vesperpause und stiegen den Berg hinab nach Westhalten. Von dort ging es weiter zum Bollenberg, wo wieder vereinzelt Küchenschellen auftauchten. Bei einer kleinen Kapelle machten wir kurz Rast; Jochen hatte eine Flasche Rotwein dabei und wir stießen zusammen an. Weiter ging es durch den Ort Orschwihr, dann ein längeres Waldstück und plötzlich standen wir auf einer Lichtung mit der Wallfahrtskapelle Notre Dame du Schaefertal. Von dort ging es über den alten Kreuzweg zurück nach Soultzmatt. Einige von uns sind zum Schluss noch bei einem Griechen in Breisach eingekehrt und haben sich dort die Bäuche vollgehauen :-)

 

 

27.03.15: „Afterwork-Wanderung“ am Tuniberg 

Die 1. Afterwork-Wanderung in diesem Jahr führte uns an den westlichen Tuniberg bei Merdingen: http://de.wikipedia.org/wiki/Tuniberg. 9 gut gelaunte „Afterworkler“ und ein 1 Hund trafen sich bei der St. Remigius-Kirche im Ortskern von Merdingen. Gemütlich schlenderten wir durch die idyllische Stockbrunnengasse und folgten rechter Hand beim Wanderwegweiser Richtung „Burgunderweg“. Wir erreichten nach wenigen Minuten die frühlingshaften Steilhänge mit zahlreichen blühenden Mandel- und Schlehenbäumen und goldgelben Forsythien. Zwischen den Reben hatte es zahlreiche Traubenhyazinten. Bald kamen wir am Tunibergkreuz an, wo wir eine schöne Rundumsicht hatten: Kaiserstuhl und südliche Vogesen in westlicher Richtung, Im Osten sahen wir den gesamten Hochschwarzwald vom Kandel bis zum Blauen und natürlich auch das Häusermeer von Freiburg. Direkt an der Böschung unterhalb vom Tunibergkreuz konnten wir zahlreiche Küchenschellen bewundern. Wir verweilten einige Zeit an diesem sehr aussichtsreichen Punkt, genossen den imposanten Sonnenuntergang und einen Wein der Winzergenossenschaft Wolfenweiler. Unmittelbar nachdem die Sonne verschwunden war, liefen wir durch eine große Lößhohlgasse zurück nach Merdingen. 

Die reine Gehzeit betrug wohl nur eine knappe Stunde, doch unser Augenmerk galt heute mehr den Küchenschellen und dem traumhaften Sonnenuntergang.

 

29.03.15: Wanderung im Kraichgau – Der Sandbauernweg bei Oberderdingen

Eine kleine, wander- und wettererprobte Gruppe (9 Personen) fand sich bei der gemeinsamen Wanderung von der Wanderbande-Unterland mit der Straußenclique auf dem Derdinger Horn ein. Trotz der frühen Stunde (gefühlt war es 9:00 Uhr durch die Zeitumstellung) waren alle munter und guter Dinge. Der recht frische Wind und auch der leichte Regen konnte die Stimmung nicht trüben. Entlang vieler schöner Aussichtspunkte, durch den Wald und vorbei an kleinen Seen erstiegen wir den Schlossberg mit seinem Turm. Leider öffnet das Kiosk und somit auch der Turm erst an Ostern seine Pforten. Die Aussicht auf die Täler des Kraichgaus konnte man trotzdem genießen. Nach einem Abstieg ins Tal und erneutem Aufstieg ging es entlang eines Panoramaweges an Weinreben vorbei wieder zurück zum Ausgangspunkt. Mit einer Flasche Sekt, die Angelika gespendet hat, und bei Kerzenschein haben wir anschließend unsere Wanderung auf dem Sandbauernweg gefeiert. Das Sitzen tat nach den etwa 15 km richtig gut. Im Weingut Kern gab es dann noch die Schlusseinkehr bei gut-bürgerlichem Essen und in gemütlicher Atmosphäre.