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01.07.15: Besuch des Grillabends beim Mineralbrunnen bei Ohlsbach (Ortenau)

Am Treffpunkt haben sich 4 Leute eingefunden und wir liefen zuerst die 4 km lange Runde „Omas Rundweg“ im kühlen Wald in Ohlsbach. Anschließend ging es zum Mineralbrunnen zum Grillabend wo noch weitere drei Leute dazukamen. Der Grillabend war gut besucht und es gab. Grillsteaks, gegrillte Würste, Flammenkuchen, Wurstsalat, saure Bohnen, Kuchen und Kaffee, und das gängige

Angebot an Getränken. Dieser Grillabend findet bei schönem Wetter den ganzen Sommer über jeden Mittwochabend von 14.00 Uhr bis 22.00 Uhr statt.

Nach dem Essen gingen wir noch zum Fußbad, Armbad, Wassertretstelle und Berieselungsanlage zum Erfrischen.

http://www.ohlsbach.de/index.php?id=71

https://images.search.yahoo.com/search/images;_ylt=AwrBTzkqEpVVnxEAULBXNyoA;_ylu=X3oDMTEya2R0YnEyBGNvbG8DYmYxBHBvcwMxBHZ0aWQDQjAzNDBfMQRzZWMDc2M-?p=Mineralbrunnen+Ohlsbach&fr=ush-mailn_02

 

 

03.07. – 05.07.15: Wanderung in der Greina-Ebene (Graubünden/Tessin)

Am Freitag, den 3. Juli starteten wir gegen 8 Uhr in Freiburg mit dem 1. Ziel Disentis in Graubünden. Nach der Ankunft in Disentis konnten wir unsere Mittagspause machen, und nachdem wir unsere Sachen im sehr sauberen und günstigen Hostel abgeben konnten, starteten wir am Nachmittag eine gemütliche Wanderung oberhalb von Disentis. Am Ende vom Nachmittag hielten wir in einem sehr urigen, alten Gasthaus von Disentis, um dort etwas zu trinken.

Samstag, den 04. Juli: Da Hitze angekündigt war, standen wir früh auf, um unseren Startpunkt an einem See bei Runcahez (1280 M.) zu erreichen. Wir hatten uns für die steile Variante zur Greina Ebene entschieden. Es ging los um 7 Uhr 20 am See und wir konnten ca. 3 Stunden noch im Schatten laufen. Der Weg verlief am Anfang sanft, während die 500 letzten Meter sehr steil waren. Ab und zu war der Weg mit Seil gesichert. Kurz vor der Hütte waren noch Schneebrücken, die wir vorsichtshalber umgangen sind. Wir erreichten die Terrihütte, in der wir übernachten werden, nach ca. 4 Stunden. Nach einer längeren Mittagspause (der Abendessen war erst um 19 Uhr), setzten wir unsere Wanderung fort. Es ging noch leicht hoch bis 2 194 Meter, dann wieder runter bis wir die Ebene erreichten. Die Ebene bot eine sehr ruhige Atmosphäre in dem sanften Licht der Nachmittagssonne. Wir überquerten barfuß einen kleinen Bach, sahen einige Murmeltiere.

Sonntag, den 5. Juli: um den Rückkehr nicht zu lange zu gestalten (mit Bus / Zug ...nach der Marschzeit) haben wir uns entschieden, den gleichen Weg runter zurückzulaufen. Wir waren nicht enttäuscht: wir sahen den Weg in dieser Richtung ganz anders. Die Sonne fiel auf den wunderschönen Wasserfall und die runden Steine. Gegen Mittag machten wir eine Mittagspause am Wasser. Am See stiegen wir wieder ins Auto und fuhren anfangs die enge Straße zurück zur Hauptstraße.

 

 

11.07.15: Sportliche Wanderung im Südschwarzwald

Am Samstagmorgen bei 26,5 Grad, traf sich eine kleine Gruppe von 5 Wanderern am Himmelreich Bhf. Die Sonne brannte schon sehr intensiv auf ungeschützten Plätzen, aber der Aufstieg zur Ruine (immer östlich) und dann bis zur alten Römerstraße, wo es einen 180 Grad Rundumblick gibt  von St.Märgen über Turner - Feldberg - Tote Mann - Schauinsland - Freiburg - Vogesen - Kandel - und St. Peter verlief sehr wohltuend, vom Schatten der Bäume geschützt. Von dort oben, auf freier Fläche über Wiesenpfade entlang ging es dann bergab und wieder bergauf Richtung St. Peter Schafshof. In der hauseigenen Kapelle verweilten wir vor der Mittagshitze. Weiter bergan, Richtung Westen zum Lindenberg, wehte uns ein extrem starker Wind entgegen, bei dem alles nass geschwitzte wieder getrocknet wurde, ja, das war herrlich und wir waren alle sehr dankbar für diesen Wind, der das Laufen in der Hitze doch sehr erleichterte. Auf dem Lindenberg dann längere Vesperrast. Drei legten sich unter die uralten Lindenbäume nieder (der Wind rauschte durch die Blätter) und zwei andere waren mit essen und cremen beschäftigt.

Wir alle hatten nichts gegen einen Eiskaffee einzuwenden und beschlossen die Tour abzuändern, den Kreuzweg via Quelle hinab zulaufen um im Gasthof Hirschen auf der wunderschönen Terrasse ein zukehren. Dieser war zwar geöffnet, aber hatte eine Gesellschaft (nämlich die Hochzeitsgäste vom Lindenberg, die wir draußen miterlebten),so'n Pech auch ! Aber es gab eine Alternative und so machten wir uns auf den Rückweg zum Himmelreich. Eine Wanderin verließ uns auf dem Weg beim Melcherhof (750 Jahre alter Biolandhof), in dem ihre Tochter lebt und schafft, dort schauten wir uns noch die renovierte alte Mühle (+ Wasserrad) an. Wir hatten noch 6 km vor uns, von der Strasse wieder ab, immer am Ibenbach entlang, quer hinüber über Husemann Klinik und von dort am Wagensteigbach entlang zum Gasthof "Schlüssel", der (sonst immer geöffnet mit Biergarten) auch dicht war!!! Na, wenn schon nichts kaltes getrunken, dann wenigstens im kalten Wasser gesessen! Wir haben uns auf die großen Felsen im Wagensteigbach, bei der Stauung, gesetzt, oder sind im  Wasser gewatet. Herrliche Abkühlung !! Den letzten km zum Himmelreich haben wir dann leichter geschafft und haben dort im Gasthof endlich was erfrischendes zischen können.

 

 

11.07.15: Alpinwanderung Uri Rotstock (Innerschweiz)

7 gut gelaunte Alpinwanderer trafen sich frühmorgens in Freiburg zur gemeinsamen Tour zum Uri Rotstock. Nach einer sehr kurzweiligen Fahrt erreichten wir die Talstation der Bergbahn Chlital-Musenalp. Von dort schwebten wir mit einer sehr abenteuerlich wirkenden „Seilbahn“ zur Musenalp (1486 m). Wir folgten hier dem blauen Wegweiser (Alpinwanderweg), der uns anfangs durch blumenreiche Bergwiesen und später entlang eines schmalen Bänderweges bergauf führte. Die Aussicht war bereits jetzt phänomenal, am Wegesrand blühten zahlreiche Blumen um die Wette. Auf einer Höhe von knapp 2000 Metern erreichten wir die erste Weggabelung (Abzweig zum Gitschen). Unser Weg führte nun etwas steiler durch Schutt und Geröll bergan, wir erblickten immer neue Bergspitzen, doch der Gipfel vom URS (Uri Rotstock) war noch nicht sichtbar. Aufgrund des schneereichen Winters führte ein Großteil des Weiterweges über Schneefelder. Durch die Trittspuren der vorausgegangenen Berggänger war eine Orientierung absolut unproblematisch. Nach einer Weile erblickten wir zum ersten Mal die rötliche Gipfelpyramide vom Uri Rotstock – Der Berg macht seinem Namen alle Ehre. Kurz unterhalb vom Punkt 2798 m mussten wir ein relativ steiles Schneefeld überwinden, dann erreichten wir den geräumigen Sattel unterhalb vom Gipfel. Die letzten 130 Höhenmeter bis zum Gipfel führten uns über einen steilen, doch glücklicherweise schneefreien Schutthang. Nach ca. 4 Stunden erreichten wir den 2928 Meter hohen Uri Rotstock – Die Rundumsicht war phänomenal, wir genossen ausgiebig unsere Gipfelrast und machten einige Bilder. Danach stiegen wir zurück zum Sattel 2798 m ab und wählten schließlich die steile Wegvariante Richtung Biwaldalp. Der Abstieg führte uns über steile Geröllhänge mit einem spektakulären Gletscherblick zum Blüemlesalpfirn und zu den hohen Bergen oberhalb von Engelberg. Wir mussten zum Schluss noch eine kettengesicherte Steilstufe überwinden und kamen am Rande einer Gletschermoräne an. Auf dem Kamm dieser Moräne führte uns der Weg bis zur privat geführten Gitschenhöreli-Hütte(2395 m). Ab hier wechselte die Wegmarkierung von blau-weiß auf rot-weiß, somit erreichten wir wieder einen „regulären“ Bergwanderweg. Der Weiterweg führte unterhalb imposanter Felswände entlang, am Wegesrand entdeckten wir eine Vielzahl an bunten Alpenblumen. Auf einer Höhe von ca. 1825 Meter entdeckten wir einen unmarkierten Pfad, der rechterhand abbog und auch auf der offiziellen Wanderkarte eingezeichnet war. Somit wollten wir den unnötigen Abstieg zur Biwaldalp vermeiden und den Sassigrat direkt ansteuern. Leider verlor sich irgendwann der Weg im Geröllgelände, so dass wir weglos Richtung Sassigrat (1780 m) aufsteigen mussten. Oben angekommen spendierte uns Jochen einen feinen Weißwein aus dem Markgräflerland. Der Rückweg zur Musenalp dauerte nicht lange. Hier genehmigten wir uns einen Bier/Kaffee bevor wir wieder mit der abenteuerlichen Bergbahn Richtung Tal schwebten.

Es war eine grandiose Bergtour mit ca. 1600 Höhenmetern und einer Gehzeit von knapp 7 Stunden.

Ein großer Dank an Stefanie für die tolle Organisation!

 

 

16.07.15: „Afterwork-Wanderung“ zur Staufener Burg (Markgräflerland) mit Picknick

Bei hochsommerlichen Temperaturen trafen sich 9 gut gelaunte Personen beim Bacchusdenkmal unterhalb der Burg. Das Wandern war heute eher Nebensache – Wir liefen in ca. 15 Minuten auf direktem Wege zur Burgruine: http://www.badische-seiten.de/staufen/burg-staufen.php. Die Temperaturen waren schweißtreibend, doch wir fanden im Inneren der Ruine ein schattiges Plätzchen für unser Picknick. Gegen später genossen wir einen wunderschönen Sonnenuntergang.

 

 

19.07.15: Wanderung Gertelbacher Wasserfälle (Nordschwarzwald)

Ausgehend vom Schlosshotel Bühler Höhe ging es bei angenehmem, nicht ganz so drückend heißem Sommerwetter über die Kohlbergwiese zur Hertahütte, die einen schönen Ausblick ins Bühlertal und das Umland im Rheintal bietet. Nach ca. zweieinhalb Stunden erreichte die elfköpfige Gruppe (nebst Rauhaardackel) den Anfang der Wasserkaskaden des Gertelbach, wo wir zunächst eine ausgiebige Brotzeit und anschließend den Aufstieg durch die Gertelbach-Schlucht mit imposanten Felsformationen absolvierten. Mit Erreichen des Westwegs unterhalb des Mehliskopf nahmen wir Kurs zum Ausgangspunkt, den wir nach knapp 15 km und fünfeinhalb Stunden erreichten. Die nette Tour beendeten wir mit einem gemeinsamen Essen in einer Schänke etwas unterhalb der Kohlberwiese.

 

 

26.07.15: Sportive Rundwanderung des Bernauer Höhenweges über Herzogenhorn (Südschwarzwald)

Am Sonntagvormittag starteten wir zu viert vom Parkplatz Ankenbühl. Der Weg führte zuerst über ein altes Hochmoor, von da aus immer stetig bergan. Er ist geprägt von Felsen und Wurzeln, umgeben von Mischwald, Farnen und Moosen. Anfangs sehr schattig, da die Sonne noch östlich stand und deshalb sehr angenehm beim Anstieg zu begehen. Erster Ausblick am Hochfelsen ( ca. 35 m hohe Felswand) vom Plateau über die Weiden nach Bernau. Geschwitzt haben wir tüchtig, da der Anstieg bis zum großen Spießhorn weitergeht. Wurden dann mit der Aussicht südlich nach St. Blasien belohnt, wie es da so eng im Tal liegt und nur die große Domkuppel herauslugt. Am großen Spießhorn erste Vesper, im vertrockneten Gras sitzend, mit weiten Ausblicken nach Norden - Osten - Süden, im Tal Menzenschwand liegend, Ausblicke bis zum Hegau. Die Ostalpen nur konturenweise erkennbar. Leider waren wir nicht die einzigen Wanderer, machten uns auf den Weg wieder hinunter Richtung Krunkelbachhütte über die alte Moränenlandschaft, weiter zum letzten großen Anstieg über Nordseite zum Herzogenhorn. Der Himmel zog sich immer mehr zu und der Wind blies kalt,ein ziemlicher Temperaturwechsel, nachdem 1 Tag zuvor noch über 30 Grad waren ! Aber die Alpenkette war trotzdem zu sehen und der Rundumblick war nicht getrübt. Abstieg auf der Süd/Westseite war anstrengend, da der völlig vertrockenete Boden wenig Halt bot. Überhaupt waren die Spuren der Hitze überall präsent: Bäche alle ausgetrocknet, sowie die ganze Botanik um uns herum, sehr traurig anzusehen : die braun/rot verbrannten Heidelbeeren. Einkehr Krunkelbachhütte und von da aus wieder bergan und bergab auf vielfältigen Wegen mit altem Buchenwald, über Weiden, Felsen und herrlichen Ausblicken.

Auf diesem Rückweg fanden wir einige interessante Pflanzen und Marco kann sie alle benennen: z. B. auf den mageren Weiden die als Heilpflanze bekannte Arnika, das Aufgeblasene Leimkraut und die würzig-aromatische Bärwurz. Im feuchten Graben am Wegrand wuchs das weiß blühende Sumpf-Herzblatt und im Schatten von begleitendem Gebüsch entdeckten wir die Breitblättrige Stendelwurz, eine stattliche Orchidee. Oft begegneten wir auch dem leuchtend roten Schmalblättrigen Weidenröschen.

Eine schöne Tour mit insgesamt 683 Hm (nur Anstieg) und 24 km ging für uns zu Ende, müde und zufrieden.

 

 

31.07.15: „Afterwork-Wanderung“ mit Picknick am Rhein bei Breisach

Wir waren insgesamt 9 Personen (und 1 Hund) bei dieser kleinen und sehr reizvollen AWW. Vom Parkplatz beim Waldschwimmbad Breisach liefen wir zum „Bootshaus“ vom Ruderverein. Hier ging es direkt am Rheindamm weiter Richtung Süden. Die schöne Abendstimmung am Wasser und die zahlreichen Pflanzen am Ufer sorgten trotz der Monotonie des Weges (Asphalt) für eine gewisse Abwechslung. Beim Wegweiser "Hochstetten 2 Km“ bogen wir linkerhand in den Rheinwald ab und durchstreiften jetzt ein idyllisches Gebiet vom Rheinwald. Leider führten die Altarme aufgrund des trockenen Sommers nur sehr wenig Wasser. Der Vorteil darin bestand allerdings in der Tatsache, dass wir keine Probleme mit Stechmücken hatten. Bei der Infotafel „Stretching/Pulsmessung) gingen wir wieder rechterhand Richtung Rhein. Am Rheindamm liefen wir zurück bis zum Ausgangspunkt.

Für unser Picknick wählten wir einen sehr idyllischen Platz beim Ruderverein Breisach aus. Einen Sonnenuntergang gab´s diesmal keinen, dafür kamen wir in den Genuss eines sehr spektakulären Abendrots in den verschiedensten Pinktönen.