Rückblick: Kalabrien aktiv erleben - Wander- und Radreise

(20.09. - 27.09.2015)

 

Sonntag 20.9.15:

Eine Gruppe von sechs Teilnehmern sammelte sich zwischen Waldkirch und Weil am Rhein um gemeinsam nach Zürich zum Abflughafen zu gelangen. Dort wartete die siebte Person aus Konstanz auf uns.

Nach gemeinsamem Einchecken reichte es noch für eine Kaffeerunde bevor es in Richtung Bella Italia losging. Der Flug war gegen Ende durch eine Gewitterfront über Italien etwas holprig und alle waren froh als wir im Busshuttle Richtung Tropea saßen.

Nach gute einer Stunde Fahrt entlang der Küste erreichten wir unsere Hotelanlage“ Hotel Costa degli die in Riccardi. Die Zimmer konnten nach und nach bezogen werden, der Nachmittag stand zur freien Verfügung. Entweder erholte man sich von der Anreise bei einem Drink, bei einem Besuch des hauseigenen Strandes oder man erkundete die nähere Umgebung.

 

 

Montag 21.9.15:

Um sieben Uhr standen alle parat zu der Abfahrt für die Wanderung im Süden Kalabriens, jedoch zog in den frühen Morgenstunden eine heftige Gewitterfront über uns, sodass Norma unsere Wanderführerin vor Ort, die Tour absagen musste. Einige haben sich nochmal ein Stündchen aufs Ohr gelegt und sich nach einem zweiten Frühstück aufgemacht um Tropea zu besichtigen.

Gegen Abend kam die Sonne wieder zum Vorschein und ein herrlicher Sonnenuntergang rundete diesen Tag ab. Verpflegt wurden wir jeden Tag aufs Neue mit einem mehrgängigen Menü und gutem Hauswein.

 

 

Dienstag 22.9.15:

Um neun Uhr wurden wir von unserem Fahrradservice abgeholt und zu unseren Mountainbikes gebracht. Als alle mit Rädern und Helmen versorgt waren ging es erstmal steil nach oben in Richtung Capo Vaticano. Von hier hatte man einen genialen Blick auf den Stromboli die Äolischen Inseln und Sizilien., weiter führte uns der Weg, ab von den Hauptverkehrsstraßen, auf kleinen Straßen und Wegen zu einem Wehrturm der früher dazu diente die Bevölkerung vor den Piraten zu warnen. Zum Abschluss gab es noch ein Gelati in der der Dorfkneipe.

Am späten Nachmittag ging es für den einen oder anderen noch ans Meer und die Strandbesuchern wurden mit einem gigantischen Sonnenuntergang belohnt.

Ein Teil der Gruppe tanzte sich nach dem Absacker in der Bar schon mal warm für die Wanderung am nächsten Tag.

 

 

Mittwoch 23.9.15:

Wieder war wieder frühes Aufstehen angesagt und nach einem kurzen Frühstück standen Norma unsere Wanderführerin und Antonello der Busfahrer pünktlich zur Abfahrt bereit. Los ging es in Richtung ionische Küste und ein Zwischenstopp mit gutem starkem italienischem Kaffee machte uns richtig wach.

Jeder erhielt ein Vesperpaket von Norma, welches uns gut über den Tag verpflegte. Norma, halb Deutsche-halb Italienerin - erzählte uns viel über Land und Leute, die Geschichte Kalabriens, Landwirtschaft und vieles mehr. Vorbei an Orangen- Clementinen- und vor allem Kiwi Feldern erreichten wir unser Ausgangsziel für die Wanderung.

Zuerst führte uns eine Straße stetig nach oben vorbei an Pinienwäldern bevor wir auf einem Pfad unzählige Holzbrücken querten, vorbei an schönen Wasserfallen, entlang eines kleinen Bachlaufes Am Ende wartete die Madonna auf uns und ein Picknickplatz, dort gab es und leckeres Vesper und dazu Wein den Normas Vater selber herstellt.

Zurück im Tal gab es wieder einen Kaffee und Gelati-Stopp in einem kleinen Örtchen. Der Besitzer war so angetan von uns Deutschen, sodass er eine Runde leckere Windbeutel spendierte.

Die untergehende Sonne begleitete uns auf dem Heimweg zum Hotel. Zur Erinnerung an diesen Tag brachte uns Antonello noch eine Foto CD der Fotos die er den ganzen Tag von aufgenommen hatte.

Und hier noch die Bilder von unserem Busfahrer Antonello:

 

 

Donnerstag 24.9.15:

Heute stand wieder eine Wanderung in der Umgebung des Capo Vaticano auf unserem Programm, jedoch machte uns das Wetter wieder einen Strich durch die Rechnung, dazu lag unsere Wanderführerin mit Fieber im Bett. Ein Alternativprogramm wurde auf die Beine gestellt und so fuhren wir mit einem Kleinbus nach Scilia. Das etwas verschlafene Örtchen wird auch das kleine Venedig Italiens genannt und liegt genau gegenüber von Messina. Das Wetter war wieder auf unserer Seite denn es hatte aufgehört zu regnen. Ein typisches Mittagessen mit fangfrischen Leckereien aus dem Meer wartet noch auf uns.

Am Abend gab es im Hotel kalabrische Köstlichkeiten und die entsprechende Musik dazu, feucht fröhlich beendeten wir diesen Tag.

 

 

Freitag 25.9.15:

Das Wetter zeigte sich heute wieder von seiner besten Seite, Sonne und Wolken dazu blauer Himmel ideal für unsere Bike Tour durch die Weinberge. Um zehn Uhr war Startschuss und die größte Etappe der Tour ging steil nach oben. Wer sich dieses Stück ersparen wollte, nutze den Service und lies sich von Thomas auf den höchsten Punkt transportieren. Die Gruppe war nun komplett und zur Mittagszeit gab es in einem landestypischen Restaurant /italienischer Straussi einen leckeren Vesperteller. Von hier aus ging es fast nur noch bergab zu unserem Hotel und von dort für den einen oder anderen zum Ausruhen auf den Liegestuhl am Pool oder am Strand. Am Abend trafen wir uns wieder zum gemütlichen Abendessen.

 

 

Samstag 26.9.15:

Heute stand die letzte Wanderung im Aspromonte Gebirge an, abgeholt wurden wir von unserer Wanderführerin Sabine, die gleichzeitig auch noch den Kleinbus fuhr und für jeden von uns ein Vesperpaket parat hatte. Es folgte wieder eine etwas längere Fahrt in den südlichsten Teil Kalabriens, die Berge waren noch wolkenverhangen jedoch brachten sie uns keinen Regen. Im Nationalpark angekommen gab es wieder den obligatorischen Kaffeestopp.

Bald ging es auf zu einer Wanderung an einen Aussichtspunkt auf 1295 m Höhe, die Aussicht zum Meer war uns leider durch die Wolken verwehrt, jedoch war ein großer Wasserfall zu sehen. Der zweite Teil der Wanderung führte uns auf den Monte Alto mit 1933 Meter Höhe der höchste Berg im Aspromonte Gebirge, auch hier waren die Wolken unsere Begleiter und eine Orientierung war nur zu erahnen.

Wohlbehalten hat uns Sabine wieder zurück ins Hotel gebracht.

 

 

Sonntag 27.9.15:

Das frühe Aufstehen begleitete uns auch am letzten Tag, denn m fünf wartete der Flughafenshuttle Bus Nach einem ruhigen Flug von Süd nach Nord, zerstreuten sich die Wege der Teilnehmer wieder in alle Winde.

   
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