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06.12.15: Mittelalterlicher Weihnachtsmarkt in Ribeauville (Elsass) mit kleiner Wanderung

Bei frühlingshaften Temperaturen fand unser diesjähriger Weihnachtsmarktbesuch im Elsass statt.Von Hunawihr aus begann unsere kleine Wanderung mit 23 Straussis nach Ribeauville. Wir hatten schöne Ausblicke zum Feldberg, Belchen und dem Kaiserstuhl.  Auch die Vegetation entsprach keineswegs dem momentanen Monat Dezember. Als wir einen blühenden Kirschbaum entdeckten, blieb dann doch die ganze Gruppe erstaunt stehen und schaute fassungslos die weiße Blütenpracht an. Das waren keine „Barbarazweige„ in der Vase sondern ein ganzer „Barbarabaum“ der am 06.12.15 seine Blütenkleid trug. Ribeauville, die Stadt der Fiedler schöpft aus ihrer Geschichte die für die Durchführung eines besonders originellen  und erfolgreichen mittelalterlichen Weihnachtsmarkteserforderlichen Zutaten. Mit ihrem Animationsprogramm, das eine willkommene Abwechslung ist ( Bettler, Bauerntölpel, Feuerschlucker, Tänzer etc.) und ihren Marktständen, welche die Feinschmecker (gesalzene und süße Leckereien, Wildschwein am Spieß, begleitet von Cervoise-Bier und Wein…) und die Dekorationsliebhaber (Adventskränze, handgearbeitete Krippen und Kerzen, etc.) begeistern, bietet dieser Weihnachtsmarkt eine wahrhaftige Unterhaltung für Groß und Klein. Um 18.00 Uhr hatten wir uns alle wieder am ausgemachten Treffpunkt gefunden um mit Taschen- und Stirnlampen bewaffnet wieder den Rückmarsch zum Ausgangspunkt in Hunawihr anzutreten.

 

 

13.12.15: Wald- und Speckbrotgrillen mit Wanderung (Ortenau)

Wir waren 11 Personen beim Waldspeckgrillen in Zell-Weierbach. Das Wetter war uns hold.
Wir hatten eine Ladung Europlatten, die ein wunderbares Feuer gaben. Mit Speck und Stockbrot und selbst geschnitzten Stöcken konnten wir uns ein Stück Kindheitstraum zurückholen. Wir hatten viel Spaß.

Unsere Wanderung zum Hohen Horn, die wir vor dem Grillen gestartet hatten, war ca. 9 km lang. Auf dem Hohen Horn, Aussichtsturm konnten wir bis nach Straßburg einen herrlichen Blick genießen.

Ein rundherum genussvoller Tag.

 

 

20.12.15: Wanderung – Von Bad Herrenalb zur Teufelsmühle (Nordschwarzwald)

Die letzte Wanderung des Jahres 2015, an der elf Personen teilnahmen, begann am Waldparkplatz oberhalb des Friedhofs von Bad Herrenalb. Auf einem kleinen Pfad ging es hinab ins Albtal und schließlich talaufwärts zur alten Plotzsäg­mühle. Vorbei an den Vogelwiesen stießen wir auf eine äußerst sehenswerte geologische Forma­tion: die sagenumwobenen Höhlen am Großen Loch. Bei der Teufelsmühle, die wir als nächstes erreichten,  genossen wir den fantastischen Blick auf die Rheinebene. Nach der nahegelegenen Hahnenfalz­hütte, in der wir unsere Rast einlegten, führte uns die Route leicht abschüssig ins Gaistal und weiter durch das Rotenbachtal talabwärts zurück nach Bad Herrenalb. Dort angekommen beendeten wir die schöne Wanderung bei trockenem zum Teil sonnigem Wetter in einem gutbürgerlichen Restaurant inmitten des Kurorts.

 

 

20.12.15: Weihnachtsmarkt KA-Durlach mit kleiner Wanderung

Eine kleine Gruppe von 13 motivierten Wanderfreunden traf sich am frühen Nachmittag am Bahnhof Pfinztal-Berghausen (130 m). Nach einer kurzen Begrüßung verließen wir den nicht gerade einladenden Ort bei der Unterführung und folgten der guten Markierung weißes Dreieck auf braunen Grund. Unsere gesamte Wanderstrecke war tadellos mit diesem Zeichen markiert, so dass die Wegfindung kein großes Problem darstellte. Bei wahrlich milden Temperaturen, die nicht gerade vorweihnachtliches Feeling vermittelten, liefen wir gemeinsam durch Berghausen, wo bei der Kirche der kleine Aufstieg begann. Vorbei am Naturfreundehaus (170 m) erreichten wir eine sehr abwechslungsreiche Landschaft mit schönen Obstgärten und kleinen Waldabschnitten. An einigen Stellen blühten bereits die ersten Haselsträucher, ein paar Meter fanden wir blühende Rosen – Der Dezember 2015 spielt wirklich verrückt – Von Winter weit und breit keine Spur! Ab dem schmucken Rittnerthof verlief der Wanderweg parallel zu Straße, so erreichten wir nach einer Gehzeit von ca. 1,5 Stunden, etwa 6 km Streckenlänge und weniger als 200 Höhenmetern die Aussichtsplattform am Durlacher Turmberg mit einer schönen Sicht über die Agglomeration von Karlsruhe. Das obligatorische Gruppenfoto durfte natürlich nicht fehlen, genauso wenig auch ein leckerer Wein der WG Wolfenweiler. Danach nahmen wir den Treppenweg Richtung KA-Durlach, wo wir gemeinsam den schmucken Weihnachtsmarkt aufsuchten. Der Abschluss fand im Vogelbräu statt, wo ein schöner und rundum gelungener Tag seinen Abschluss fand.

 

 

26.12.15: Weihnachtswanderung zum Belchen (Südschwarzwald)

Gemeinsam mit 14 Wanderfreunden starteten wir am 2. Weihnachtsfeiertag zu unserer sportlichen Belchen-Wanderung. Nach dem obligatorischen Gruppenbild vor dem Kloster St. Trudpert (ca, 400 Meter) liefen wir den blau markierten Wanderweg Richtung Belchen. Anfangs verlief unser Weg durch einen dichten Wald, knapp oberhalb von Breitnau wurden wir durch die liebliche Morgensonne begrüßt. Weihnachtliche bzw. winterliche Gefühle kamen da keine auf – Wir fühlten uns eher in den Spätherbst zurückversetzt. Leider führte uns der Wanderweg alsbald wieder in den Wald zurück und nach einem etwas längeren Stück ohne nennenswerte Steigungen erreichten wir die Verzweigung Krinne (1117 m). Nun begann der finale Anstieg zum wohl schönsten Aussichtsberg im Schwarzwald, der sich wieder einmal sehr kurzweilig gestaltete und bereits schöne Fernblicke bis zu den Vogesen ermöglichte. Bald erreichten wir die baumfreie Kuppe vom Belchengipfel (1414 m), wo wir mit einer phänomenalen Rundumsicht bis zu den Schweizer Alpen begrüßt wurden. Für den Aufstieg benötigten wir insgesamt 3 Stunden (inklusive aller Pausen) bei ca. 10 Km Streckenlänge und 1000 Höhenmetern, also ein recht sportliches Tempo. Zur Feier das Gipfeltriumphes gab es einen leckeren Gutedel der WG Wolfenweiler. Wir genossen eine aussichtsreiche Rast und zu unserer positiven Überraschung waren für Belchen-Verhältnisse relativ wenige Menschen am Gipfel. Danach gönnte sich ein Teil der Gruppe noch einen Kaffee im leider vollkommen überfüllten Belchenhaus. Hier stieß eine weitere Person zu uns – so vergrößerte sich unsere Gruppe auf 15 Personen. Im Anschluss machten wir uns an den Abstieg Richtung Hohkelchsattel (1245 m). Dieser Wegabschnitt war der reizvollste Teil der gesamten Tour und führte uns entlang der sonnendurchfluteten Südflanke an mehreren imposanten Aussichtspunkten vorbei. Vom Hohkelchsattel machten wir noch einen kleine Abstecher zum Hohkelch (1264 m), der hier oben kaum als Gipfel sichtbar ist. Von der Rheinebene aus ist der Hohkelch jedoch deutlich als markanter Zahn rechts von der Belchenkuppe erkennbar. Nun mussten wir von der schönen Fernsicht und der milden Sonne Abschied nehmen und folgten wieder der blau makierten Raute Richtung Untermünstertal. Der Weg war teilweise sehr schön angelegt und führte fast ausschließlich über schmale Pfade bergwärts. Bei der Langeckhütte (662 m) genossen wir die abendliche Stimmung mit Blick über Münstertal. Bei Langeck (417 m) erreichten wir das Siedlungsgebiet von Untermünsterlal, hier folgten wir dem Panoramaweg zurück zum Kloster St. Trudpert. Dieser Abschnitt war nochmals mit einem kleinen Gegenanstieg und schönen Aublicken über die gesamte Gemeinde Münstertal verbunden. Nach einer reinen Gehzeit von 6 Stunden, 22 Km Streckenlänge und etwa. 1100 Höhenmetern verabschiedeten wir uns voneinander.

 

 

29.12.15: Aktiv-Stammtisch Ortenau mit kleiner Wanderung

Wir hatten unseren letzten Stammtisch in diesem Jahr. Wir waren 19 Leute. In Haigerach (Gengenbach) sammelten wir uns, um auf dem Ameisenweg die Kornebene zu erreichen. Es war ein abenteuerlicher Anstieg. Die Vesperstube war sehr voll, aber wir fanden dennoch einen Platz. Als Überraschung hatten wir Glühwein und selbstgemachten Eierlikör dabei. Eine lustige Tombola wurde auch durchgeführt. Alle hatten Spass und auch unsere Singeinlagen kamen nicht zu kurz.

Es war ein schöner Jahresabschluss!

 

 

31.12.15/01.01.16: Silvester im Berner Oberland

Alljährlich (seit 2012) verbringen wir Silvester gemeinsam bei unserem „Haus-Bergführer“ Martin im Simmental. Bisher waren alle gemeinsamen Silvesterfeiern rundum gelungen, sehr schnell ausgebucht und ein Garant für einen guten Start ins neue Jahr.

Diesmal waren wir 40 Personen, die sich nach einer kurzweiligen Fahrt am Bahnhof St. Stephan-Matten mit weiteren Personen und Martin trafen. Nach einer herzlichen Begrüßung fuhren wir gemeinsam zu unserer Unterkunft, dem Ferienlagerhaus Alpina. Es folgte ein kurzes „Einchecken“, danach begann unsere gemeinsame Wanderung. An eine Schneeschuhtour war dieses Mal absolut nicht zu denken. Das ganze Simmental war schneefrei, lediglich an höher gelegenen Orten gab es vereinzelte Schneefelder. Von Matten (1050 m) liefen wir die alte Färmelstraße bis ins Färmetal, nach einem kurzen und steilen Aufstieg kamen wir am Dachboden (1573 m) an. Leider kamen wir diesmal nicht in den Genuss einer sonnigen Abendtour – Teilweise regnete es sogar, glücklicherweise wurden wir vom Dauerregen verschont. Ganz in Nähe vom Dachboden wartete bereits Martin´s Sohn mit einem leckeren Apéro auf uns: Wir genossen leckeren Schweizer Käse, Wurst und einen feinen Weißwein vom Genfer See. Zusätzlich gab es einen Punsch zum Aufwärmen. Danach liefen wir über die neue Fahrstraße zurück zu unserer Unterkunft. Bald danach begann unsere gemeinsame Silvesterfeier. Martin und seine Familie zauberten ein feines Käsefondue für uns, dazu gab es einen Salat und im Anschluss ein leckeres Dessert. Den ganzen Abend über wurde viel gelacht, es war einfach eine richtig schöne Silvesterfeier. Pünktlich um Mitternacht gingen wir raus und stießen gemeinsam mit Sekt aufs neue Jahr an. Danach feierten wir weiter, es wurde sogar ausgelassen getanzt :-)

Der 1. Januar startete mit einem reichhaltigen Frühstück, es versteht sich von selbst, dass wir diesmal relativ spät frühstückten. Gegen 11:00 Uhr stand unsere gemeinsame Neujahrswanderung auf dem Programm: Wir liefen ca. 2 Stunden entlang des Sonnenhanges zwischen Matten und Lenk. Bei strahlenden Sonnenschein genossen wir angenehme Temperatuten, anstatt Schnee fanden wir blühende Erdbeeren. Nach einer herzlichen Verabschiedung von Martin und seiner Familie fuhren nach Hause – Wir möchten uns ganz herzlich bei Martin für die tolle Organisation bedanken!

Fazit: Wieder ein rundum gelungener Silvester-Event mit einer netten und harmonischen Gruppe. An dieser Stelle möchten wir uns für eure Teilnahme bedanken.

Allen Teilnehmern der Straußenclique wünschen wir alles Gute für 2016!