03.04.16: Sportliche Frühlingswanderung von Muttenz nach Arlesheim im Basler Jura

Ein herrlicher Frühlingstag im April, blauer Himmel und angenehme Temperaturen - perfekte Voraussetzungen für eine sportive Wanderung mit ca. 18 Kilometern und 800 Höhenmetern im Basler Jura. 29 frohgemute Wanderfreunde trafen sich am Trambahnhof Muttenz und alsbald begann der Aufstieg durch den lieblichen Muttenzer Rebberg zum Burgruine Wartenberg, begleitet von informativen Erläuterungen zu saisonalen Flora in diesem Gebiet durch Jochen. Die Belohnung: eine prächtige Aussicht auf Basel und das umliegende Baselbiet. Fortan führte uns eine abwechslungsreiche Wegstrecke hinauf zur Schauenburgflueh, auf deren spektakulären Felsplateau eine standesgemäße Vesperpause stattfand. Auf schmalen Pfaden entlang der Grenze zwischen den Kantonen Baselland und Solothurn erreichte die Gruppe die aussichtsreich auf einer Hochebene gelegene Einkehrmöglichkeit Schönmatt. Die einberaumte Kaffeepause im sonnigen Biergarten schaffte neue Kraftreserven für den Schlussanstieg zur Schartenbergflueh mit Gempenturm, dem famosen Höhepunkt unserer Juratour. Ein steiler, aber spannender Abstieg vorbei am Schloss Dorneck brachte uns direkt zur Ermitage Arlesheim, dem größten Landschaftsgarten der Schweiz. Die Besichtigung des Burgschlosses Birseck stellte den kulturell interessanten Abschluss dieser wunderschönen Jurawanderung dar.

 

 

08.04.16: Afterwork-Wanderung am Kaiserstuhl mit Frühlings-Picknick

Zu unserer Afterwork-Wanderung am Badberg trafen sich 22 „Afterworkler“ am Wanderparkplatz Mondhalde bei Oberbergen. Die starke Bewölkung machte am Anfang nur wenig Hoffnung auf ein gemütliches Picknick, doch bereits nach wenigen Minuten entlang des Wanderweges Richtung Badloch offenbarte der Kaiserstuhl sein eigenes Mikroklima. Es war nun angenehm warm und wir entdeckten bereits jetzt die ersten Frühlingsblumen und einige blühende Obstbäume. Bald daraufhin erreichten wir Vogtsburg und nach weiteren 10 Minuten das Schelinger Kreuz. Nun begann ein kurzer Aufstieg über die baumfreie Höhe des Badberges. Wir entdeckten zahlreiche Schlüsselblumen und auch einige Küchenschelle. Pulsatilla vulgaris wurde von uns eifrig bewundert und fotografiert. An der letzten Kuppe des Badberges erreichten wir unseren Picknickplatz. Fast auf die Minute genau kam jetzt die Sonne zum Vorschein, wenn dies kein optimales Timing ist :-) Wir erlebten eine schöne Abendstimmung und zum Abschluss verabschiedete sich die Sonne feuerrot zwischen den noch kahlen Bäumen am gegenüberliegenden Bergrücken.

 

 

10.04.16: Blütenwanderung Oberkircher Brennersteig (Ortenau)

Es war ein Bilderbuchwetter und so machten sich 42 Leute und zwei Hunde vom Wanderparkplatz Hesselbach bei Oberkirch auf den Weg den Oberkircher Brennersteig zu erkunden. Auf 14 KM verläuft der Wanderweg rund um das Hesselbacher Tal bei Oberkirch, vorbei am 20 M hohen Geigerskopfturm. Der Aussichtsturm ist aus Metall und in Regenbogenfarben angemalt. Vom Turm aus hat man einen Blick ins Rheintal und bei gutem Wetter sogar bis zu den gegenüberliegenden Vogesen. Mitten in der Vorbergzone, wo der Schwarzwald beginnt sich über dem Rheintal zu erheben, bietet der Brennersteig eine abwechslungsreiche Strecke. Die bequem zu begehenden Waldwege und abwechslungsreichen Pfade werden durch freigehaltene Weide-, Obst- und Reblandschaften abgelöst. Der Brennersteig lädt zur landschaftlichen, aber auch kulinarischen Entdeckungsreise vorbei an verschiedenen Brennereien im Renchtal ein. Allein in Oberkirch sind 891 Hausbrennerein registriert – damit gilt Oberkirch als Brennereihauptstadt Europas. Zahlreiche Brennereien am Wegesrand laden zur Kostprobe ihrer Erzeugnisse ein: Kirschwasser, Zwetschgen- und Mirabellenwasser, Himbeergeist, Williams und Topinambur sowie viele verschiedene Liköre. Bei unserer Wanderung kamen wir auch bei der Schweinezüchterin vom Hofgut Silva in Oberkirch vorbei. Mitten im Wald, befinden sich die Schweinegehege rechts und links des Wanderweges. Die Züchterin Judith Wohlfahrth hat sich bewusst dafür entschieden, ihre 60 Freiland-Schweine frei im Wald aufwachsen zu lassen. Zusammen mit ihrer Mutter bewirtschaftet sie diesen Schweinezuchtbetrieb. Es handelt sich hierbei um englische Rasseschweine, die klein und leicht sind und wie geschaffen für die steilen Hanglagen des Schwarzwaldes. Bekannt wurde Judith Wohlfahrth durch die Sendung – Lecker aufs Land – wo sie für die Landfrauen ein leckeres Menü gezaubert hat. Unsere Schlusseinkehr machten wir im Weingut – Straussi Schweiger bei herzhaftem Flammenkuchen und Bauernvesper. Auch der gute Wein hat uns sehr gemundet. Frisch gestärkt machten wir uns auf die letzte Etappe des Brennersteigs und hatten nach 30 Minuten wieder unseren Ausgangspunkt erreicht.

 

 

10.04.16: „Hohlweg-Wanderung“ im Kraichgau – Rund um Unteröwisheim

Bei unserer gemeinsamen Wanderung mit Startpunkt Unteröwisheim (Stadt Kraichtal) waren wir sage und schreibe 61 (!!) Personen und ein Golden Retriever. Nach einer überraschend kurzweiligen Parkplatzsuche, einer kurzen Begrüßungsansprache und dem obligatorischen Gruppenfoto setzte sich der Tross in Bewegung. So einen Massenauflauf gab es wohl schon lange nicht mehr in Unteröwisheim :-) Bei angenehmen, frühlingshaften Temperaturen liefen wir an blühenden Kirschbäumen vorbei (Unteröwisheim ist auch als Kirschendorf bekannt), teilweise verlief der Weg auch entlang gelbblühender Rapsfelder oder durch lichte Laubwälder mit zahlreich blühenden Busch-Windröschen. Das Highlight am heutigen Tage waren allerdings die zahlreichen Hohlwege, im Kraichgau auch als Hohle bezeichnet: https://www.youtube.com/watch?v=weBppXAamU0.

Eine genaue Wegbeschreibung würde den Rahmen dieses Wanderberichtes sprengen, aus diesem Grund findet sich hier eine ausführliche Beschreibung: http://www.tourismus-bw.de/Media/Touren/Grosser-Rundwanderweg-um-den-Kirschenort-Unteroewisheim-im-Kraichgau-Hohlwege-und-Baerlauch. Die Route war nirgends markiert, mit dieser Beschreibung war die Wegfindung bis auf 1-2 Stellen nirgends schwierig. Ein aufmerksames Lesen dieser Beschreibung während der Tour und etwas Gespür für das Auffinden des richtigen Weges sind allerdings erforderlich. Die Wanderroute war so gewählt, dass sie durch möglichst viele Hohlwege führte. Ein großes Kompliment an den Autor für diese detaillierte Streckenbeschreibung!

Länge der Wanderung: 18 Km, ca. 350 Höhenmeter im Auf- und Abstieg. Wir waren ca. 5 Stunden unterwegs, trotz der Gruppengröße gab es keine nennenswerten Verzögerungen.

Der Abschluss fand im Kannenbesen (http://kannenbesen.de) im idyllischen Ortskern von Unteröwisheim statt. Selbst der Ansturm von ca. 50 Personen wurde von Familie Gärtner und ihrem Team souverän gemeistert. Bei leckeren Speisen, kraichgauer Weinen und netten Gesprächen fand dieser Wandertag einen würdigen Ausklang.

 

 

22.04.16: „Afterwork-Wanderung“ im Markgräflerland – Der Castellberg bei Ballrechten-Dottingen

Zu unserer AWW (Afterwork-Wanderung) in Ballrechten-Dottingen trafen sich 12 „Afterwork-Wanderer“ bei der Castellberghalle im Ortsteil Ballrechten. Bei milden Temperaturen und nur leichter Bewölkung liefen wir Richtung Castellberg. Vom üppigen Frühlingsgrün der Natur wie auch von den zahlreichenden blühenden Pflanzen in den Reben waren wir sehr begeistert. Beim Erreichen das „Berges“ nahmen wir rechterhand den leicht ansteigenden Pfad entlang der Westflanke und liefen kurzerhand später einen ebenen Panoramaweg mit schönen Blick auf das Städtchen Sulzburg. Danach gingen wir einen schmalen Pfad durch einen lichten Wald und schon erreichten wir das „Gipfelplateau“ mit dem Aussichtsturm und den Resten einer ehemaligen Burgruine: https://de.wikipedia.org/wiki/Burgrest_Kastelberg. Wir genossen ausgiebig auf dem aussichtsreichen Turm unser gemeinsames Picknick, den Fernblick ins Markgräflerland und die noch angenehmen Temperaturen. Nach einer Weile liefen wir über die Ostseite und den Kastellhof zurück Richtung Ballrechten. Ein Teil der Gruppe kehrte noch in die Ziegelhof-Straußi ein.

Fazit: Wieder eine gelungene AWW vor dem drohenden Schlechtwettereinbruch

 

 

24.04.16: Siebentälerweg - Streckenwanderung von Biberach nach Gengenbach (Mittlerer Schwarzwald)

Während es im Rest der Republik offenbar regnete und schneite, waren wir, eine  zwanzigköpfige Gruppe, vom Wetter verwöhnt: Kein Regen, kein Graupel, kein Schnee, stattdessen trockenes Wetter und zeitweise Sonnenschein... Dieses Mal sollte es eine Streckenwanderung sein (18 km), bei der uns Reinhardt, ein waschechter Gengenbacher, durch das Kinzigtal nach Gengenbach wie folgt leitete: Vom Bahnhof in Biberach (Baden) ging es zunächst auf geteerter Straße zum Schwimmbad und dann auf breitem Waldweg durch Hochwald in Richtung Schönberg.  An der Paulischanze  mit der über dem Kinzigtal thronenden Paulihütte genossen wir den schönen Blick hinunter ins Kinzigtal.  Über Bergach/Rittersgrund gings weiter nach Dantersbach zum Engelsgraben. Mit Gengenbach bereits in Sichtweite steuerten wir nach einer Weile das Ausflugslokal Bischoffsruh an für eine Kaffee & Kuchen-Rast. Unseren Weg setzen wir fort am Abtsberg zur Jakobuskapelle mit herrlichem Ausblick auf Gengenbach. Von hier waren es dann nur noch wenige Hundert Meter in die historische Altstadt von Gengenbach mit ihrem bestechenden schwarzwaldtypischen Fachwerkensemble. Die schöne Tour beendeten wir im Traditionslokal Mercyscher Hof, bevor es für die Autofahrer von Gengenbach aus mit dem Zug zurück zum Ausgangspunkt in Biberach ging.

Bilder von Jochen:

Und noch ein paar Bilder von Clemens:

 

   
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