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03.05.16: „Afterwork-Wanderung“ am Schönberg (südlich Freiburg)

Leider schüttete es an diesem Tag immer wieder wie aus Kübeln, so dass sich immer mehr Personen für diese Wanderung abmeldeten. Schlussendlich waren wir 5 Personen, die sich bei strahlendem Sonnenschein am Rathaus in Ebringen trafen. Vom Rathaus (ehemaliges Schloss) liefen wir durch die Reben bis ins Jennetal. Über verschlungene Pfade erreichten wir schließlich eine Wiese, die bei Insidern für ihren Orchideenreichtum bekannt ist. Aufgrund des Kälteeinbruches Ende April fanden wir leider nur ganz wenige Orchideen: Helm-Knabenkraut (noch nicht blühend): https://de.wikipedia.org/wiki/Helm-Knabenkraut, ebenso die noch nicht blühende Bocks-Riemenzunge: https://de.wikipedia.org/wiki/Bocks-Riemenzunge. Allerdings stand das Purpur-Knabenkraut (https://de.wikipedia.org/wiki/Purpur-Knabenkraut) bereits in voller Blüte. Leider fing es ausgerechnet jetzt wieder zu regnen an. Doch glücklicherweise dauerte dieser Regenschauer nur ca. 15 Minuten. Danach setzten wir unseren Weg durch einen frühlingshaften Laubwald fort und kamen bald bei der Berghauser Kapelle an. Mittlerweile schien sogar wieder die Sonne, so dass wir uns bereits jetzt auf einen schönen Sonnenuntergang freuten. Auch in der Nähe der Berghauser Kapelle gibt es eine interessente Orchideenwiese, hier fanden wir das Kleine Knabenkraut: https://de.wikipedia.org/wiki/Kleines_Knabenkraut. Nach einer kleinen Rast bei der Kapelle liefen wir zurück nach Ebringen und genossen ausgiebig einen traumhaften Sonnenuntergang mit Blick zu den Vogesen.

 

 

05.05.16: Sportliche Frühlings-Wanderung am Kaiserstuhl

Bei unserer sportlichen Wanderung am Kaiserstuhl waren wir sage und schreibe 26 Personen (und 1 Hund), die teilweise sogar aus dem Rhein-Neckar-Kreis anreisten. Strahlender Sonnenschein und angenehme Temperaturen versprachen ideales Wanderwetter am Vatertag. Nach dem obligatorischen Gruppenfoto am Bahnhof Endingen (186 m) folgten wir der Beschilderung „Neunlindenpfad“ Richtung Katharinenkapelle. Am Ortsausgang des historischen Städtchens Endingen passierten wir den Erleweiher und das am Rande einer Kastanienallee gelegene Naturschutzgebiet Erletal. Dieses NSG beherbergt ein interessantes Feuchtwiesenbiotop, am ansonsten so trockenen Kaiserstuhl eine absolute Besonderheit. Unser „Wanderführer“ zeigte uns die erste Orchidee des heutigen Wandertages: Das Breitblättrige Knabenkraut (https://de.wikipedia.org/wiki/Breitblättriges_Knabenkraut). Anschließend begann der etwas steile Aufstieg zur Katharinenkapelle (493 m), der uns durch einen sonnendurchfluteten Laubwald mit frischen Frühjahrslaub an den Bäumen führte. Am vierhöchsten Berg des Kaiserstuhls befindet sich ein kleiner Kiosk, der natürlich am Vatertag geöffnet hatte. Hier genehmigten wir uns selbstverständlich eine kleine Erfrischung. Ohne größere Anstiege verlief der Weiterweg anfangs durch einen lichten Wald, später im Wechsel über offene Wiesenflächen und durch kleine Waldpassagen. Am Rande einer Wiese entdeckten wir zwei weitere Orchideen: https://de.wikipedia.org/wiki/Kleines_Knabenkraut und https://de.wikipedia.org/wiki/Brand-Knabenkraut. Nach Überqueren der von Bahlingen nach Schelingen führenden Straße, setzte sich das abwechslungsreiche Wiesen-Wald-Gelände fort. Mittlerweile hatten wir auch eine schöne Sicht bis zum noch schneebedeckten Vogesenhauptkamm und natürlich auch in das „Innere“ des Kaiserstuhls. Nun waren immer mehr Wanderer unterwegs, was natürlich an einem Vatertag mit Königswetter allzu verständlich ist. Es folgte nochmals ein kurzer Anstieg und wir erreichten die 521 Meter hohe Eichelspitz (zweithöchster Berg im Kaiserstuhl). Wir stiegen auf den 2006 errichteten Aussichtsturm und hatten nun ein 360Grad-Panorama. Danach liefen wir über offene Wiesenflächen Richtung Vogelsangpass (Straße Bötzingen – Vogtsburg). Hier entdeckten wir die wohl größte botanische Rarität des heutigen Tages: Das Affen-Knabenkraut (https://de.wikipedia.org/wiki/Affen-Knabenkraut), eine Orchideenart, die in Deutschland fast nur noch am Kaiserstuhl zu finden ist. Nach Überqueren der Straße begann der Aufstieg zum Neunlindenturm (556m). Leider fand dort ein Vatertagshock statt, so dass große Menschenmassen den „Gipfel“ bevölkerten. Doch hinter dem Turm fanden wir ein nettes Picknickplätzchen für unsere Mittagspause. Anschließend machten wir einen kleinen Abstecher zum Vermessungspunkt am 557 Meter hohen Totenkopf, dem höchsten Gipfel am Kaiserstuhl. Der Abstiegsweg hinunter nach Oberbergen führte uns anfangs durch einen schönen Laubwald, später entlang steiler Rebterrassen. Die gesamten Steilhänge leuchteten durch die intensive Blüte des Färberwaids (https://de.wikipedia.org/wiki/Färberwaid) in einem kräftigen Gelbton. Beim Friedhof erreichten wir das schmucke Winzerdorf Oberbergen (249 m), wo auf der gegenüberliegende Seite der steile Aufstieg zum Kiechlinsberger Eck (397 m) begann. Der Abstieg nach Kiechlinsbergen führte uns lange Zeit durch einen schönen Wald-Hohlweg. Vorbei am Schloss führte uns der Weiterweg durch aussichtsreiches Rebgelände Richtung Amoltern. Kurz vor Erreichen der Ortsmitte spendierte uns der Organisator einen feinen Wein aus dem Markgräferland (!). Nach Amoltern (186 m) stieg der Weg nochmals leicht bis zum Wegweiser Brandholz (269 m) an. Wir passierten das NSG Amolterer Heide und danach ging es leicht bergab bis an den Stadtrand von Endingen, vorbei am Schützen liefen wir durch die schmucken Alstadtgassen bis zur Dielbuckschänke. Hier fand unsere Schlusseinkehr statt, im schönen Innenhof fand ein rundum gelungener Wandertag seinen Ausklang.

Reine Gehzeit ca. 6 Stunden, bei 26 Km Weglänge und etwa 1000 Höhenmetern – Eine wahrlich sportive und grandiose Vatertagstour!

GPS-Track von Werner findest Du hier: https://connect.garmin.com/modern/activity/1155432282

 

 

20.05.16: „Afterwork-Wanderung“ am Kaiserstuhl - Zu den Orchideen im Liliental

Zu unserer Afterwork-Wanderung im Liliental trafen sich 28 orchideeninteressierte Personen vor dem wieder neu eröffneten Gasthaus zur Lilie. Nach einer kurzen Begrüßung und dem obligatorischen Gruppenfoto liefen wir vom Gasthaus direkt in das parkartige Gebiet mit zahlreichen fremdländischen Bäumen. Nach wenigen Minuten Marsch und dem ersten Mini-Anstieg kamen wir bei den ersten Trockenwiesen mit einer immensen Anzahl an bunten Wiesenblumen vorbei. Und schon fanden wir die ersten Orchideen, die von unserem „hauseigenen“ Guide erläutert wurden. Die Mitwanderer waren von diesen Naturschätzen sehr begeistert, es wurde viel fotografiert und fachgesimpelt. Aufgrund des Kälteeinbruchs Ende April fanden wir diesmal „nur“ 9 verschiedene Orchideen (2014 waren es noch 12 verschiedene Arten).

Trotz der sehr geringen Weglänge (ca. 1-5-2 Km) waren diesmal ca. 1,5 Stunden unterwegs. 

Folgende Orchideen haben wir entdeckt (Reihenfolge entspricht den Bildern in der Fotogalerie): 

Pyramidenorchis, Hundswurz: http://de.wikipedia.org/wiki/Pyramiden-Hundswurz 

Helm-Knabenkraut: http://de.wikipedia.org/wiki/Helm-Knabenkraut

Schwertblättriges Waldvöglein: http://de.wikipedia.org/wiki/Langblättriges_Waldvöglein

Bocks-Riemenzunge: http://de.wikipedia.org/wiki/Bocks-Riemenzunge 

Grünliche Waldhyazinthe: http://de.wikipedia.org/wiki/Grünliche_Waldhyazinthe

Brand-Knabenkraut: http://de.wikipedia.org/wiki/Brand-Knabenkraut 

Hummel-Ragwurz: http://de.wikipedia.org/wiki/Hummel-Ragwurz 

Großes Zweiblatt: http://de.wikipedia.org/wiki/Großes_Zweiblatt  

Purpur-Knabenkraut: http://de.wikipedia.org/wiki/Purpur-Knabenkraut

Allgemeine Infos über dieses besondere Gebiet: http://de.wikipedia.org/wiki/Liliental

 

 

22.05.16: Alpinwanderung in der Ostschweiz – Federispitz (1865 m)

Bei der ersten Bergtour der Sommersaison 2016 trafen sich 6 gutgelaunte Personen am Bahnhof Ziegelbrücke (Die Fahrt von Schallstadt verlief reibungslos und war sehr kurzweilig). Vom Wegweiser Ziegelbrücke (419 m) ging es zuerst durch die Unterführung auf die andere Seite vom Bahnhof, danach bogen wir linkerhand ab und erreichten nach einigen hundert Metern den eigentlichen Beginn des Aufstieges. Durch einen schattigen Laubwald führte der Weg steil und stetig bergan, aufgrund der frühsommerlichen Temperaturen freuten wir uns über die schattenspendenden Bäume. Beim Wegweiser Oberboden (730 m) folgten wir der Fahrstraße rechterhand Richtung Grüt und liefen nun durch ein lichtes Gelände, wo sich einzelne Wiesen und lichte Waldpassagen abwechselten. Wir genossen die Sicht zu den frisch eingeschneiten Bergen in unmittelbarer Nachbarschaft wie auch zu den zahlreichen blühenden Pflanzen am Wegesrand. Bald zweigte der Wanderweg vom Fahrsträßchen ab und führte uns wieder etwas steiler bis zur Alp Schwanten (1220 m). Hier war bezüglich der Höhenmeter „Halbzeit“, also der ideale Anlass für eine erste Rast. Nach der Alp folgten wir ein kurzes Stück dem offiziellen Wanderweg, stiegen aber dann linkerhand weglos auf den Grat. Auf der linken Seite genossen wir den Tiefblick auf Schänis und über die Ebene bis zum Zürisee. Unser Ziel wäre die Gratüberschreibung vom Vorder Federispitz bis zum Wegweiser unterhalb vom Federispitz gewesen – Leider wurde der Föhnsturm immer stärker, so dass uns eine Gratwanderung im ausgesetzten T4-Gelände zu heikel gewesen wäre. Somit stiegen wir kurz vor Erreichen der Gratkuppe vom Vorder Federispitz (1626 m) ab und erreichten wieder den offiziellen Wanderweg. Beim verlassenen Alpgebäude von Obernäten (1547 m) begann der Aufstieg durch eine bizarr wirkende Nagelfluhlandschaft zum Wegweiser am Federigrat (1701 m). Nun war es nicht mehr weit bis zum heutigen Tagesziel, dem 1865 m hohen Federispitz. Wir genossen die imposante Fernsicht inmitten dieser ungewohnt wirkenden Nagelfluh-Szenerie (https://de.wikipedia.org/wiki/Konglomerat_(Gestein)), allerdings war der immer stärker werdenden Sturm etwas unangenehm. Der Abstieg führte uns am Anfang sehr aussichtsreich zum Plättlispitz (1764 m). Über einen anfangs etwas schmaleren Grat (eine kettengesicherte Stelle), später auf einen breiten Grasrücken, ging es bergab bis zum Wegweiser Stelli (1480 m). Neben den nahegelegenen Bergen (Säntis, Churfirsten, Glarner Alpen) beherrschte der fjordartige Walensee die Szenerie. Bei der Unternätenalp (1314 m) gönnten wir uns nochmals eine Pause, bevor wir auf einen steilen und ungewohnt schlecht markierten Weg den Abstieg fortsetzten. Der schmale Wanderpfad mündete nach ca. 300 Abstiegsmetern in einem Waldweg mit Wendeplatte (Sackgasse). Hier bogen wir linkerhand ab und nach wenigen Metern orientierten wir uns am gelben Wegweiser, der uns danach über den Ziegelbach führte. Oberhalb von Grüt erreichten wir wieder den Aufstiegsweg und auf bereits bekannten Wege liefen wir zum Ausgangspunkt zurück.

Wir waren ca. 6-7 Stunden unterwegs (reine Gehzeit) bei etwa 1500 Höhenmeter im Auf- und Abstieg. Eine wahrlich gelungene Eröffnung der Sommer-Bergsaison 2016!

 

 

26.05.16: Megatour im Mittleren Schwarzwald

Pünktlich um neun Uhr fanden sich 23 Mega-Mitwanderer von nah und fern auf dem Parkplatz in Obersimonswald ein. Schwäbisch Hall, Friedrichshafen und Heidelberg waren vertreten. Gut gelaunt und frischen Mutes ging es zum ersten Anstieg, der den einen oder anderen schon herausforderte, zum „Spitzen Stein“ von wo aus wir den mit dem ersten schönen Ausblick auf das Simonswäldertal belohnt wurden. Das nächste Wegstück verhalf und wieder zum Aus- und Durchschnaufen und führten uns auf fast ebenen Wegen am rechten Bergrücken des Kilpentales in Richtung Brend, vorbei an blühenden Bergwiesen und einem weiten Blick in alle Richtungen. Der Brendturm schon in Sicht, wurde der Aufstieg nochmal eine Herausforderung. Bei einer Mittagspause stärkten sich alle mit ihrer Rucksackverpflegung und dem Abstieg nach Gütenbach durchs Hübschental stand nichts mehr im Weg. Nach Gütenbach stand nochmal ein kleiner Anstieg an mit kurzer Verschnaufpause am Rabenfelsen, bevor es an der Hintereckhütte eine Stärkung bei Kaffee und Kuchen gab. Gerne hätte der eine oder andere an diesem schönen idyllischen Ort noch etwas verweilt doch der letzte Teil der Tour mit dem Abstieg durch die Teichschlucht entlang der Wildgutach stand uns noch bevor, dazu hatten wir im Rücken ein paar Gewitterwolken, die sich jedoch wieder verzogen. Die Sonne blinzelte nochmal durch die Bäume und begleitet uns auf den letzten Kilometern entlang der rauschenden Wildgutach. Nach 28 km und 1200 Höhenmetern in den Beinen kamen alle gesund und munter bei ihren Autos an und dankten Uwe für die schöne Tour mit vielen schönen Momenten. Für ein paar Mitwanderer gab es noch ein leckeres Abendessen zur Belohnung.

 

 

26.05.16: Wanderung bei Emmendingen (Breisgau)

Zu unserer gemütlichen Feiertags-Wanderung von Emmendingen nach Tennenbach trafen sich bei strahlendem Sonnenschein und blauem Himmel zehn fröhliche, gut gelaunte Personen im Stadtgarten Emmendingen. Gleich zu Beginn der Tour gab es einen Anstieg mit weichem Untergrund, halbschattig, links ein Hohlweg, rechts der Emmendinger Friedhof mit seinem herrlich alten Baumbestand bis bis hin zum Schaukelwald. Von dort ging es weiter unter zartem Schatten spendenden Grün immer leicht bergan bis zur Weggabelung, Eichbergturm ja oder nein. Wir entschieden uns für diesen Schlenker von 500 Metern und erklommen erst einmal den 369 m hohen Eichberg und haben dann die Gelegenheit genutzt, den Eichbergturm zu besteigen. Dieser Aussichtsturm überragt den 33 m hohen Eichenwald mit seiner Kanzel um 10 Meter. Die große Aussichtskanzel befindet sich in 43,20 Meter Höhe über dem Waldboden. Von oben haben wir einen großartigen Rundblick über Freiamt, den Rohrhardsberg, den Kandel, den gesamten Schwarzwaldkamm die Vogesenkette und den Kaiserstuhl genossen. Dann den kurzen Weg zurück auf unseren Hauptweg Richtung Tennenbach, der abwechslungsreich einmal ein breiter Holzabfuhrweg oder ein schmaler, manchmal trocken, elastisch federnd oder rutschig matschig war. Und schon trafen wir nach ca. zwei Stunden im Gasthof Engel in Tennenbach ein, wo wir uns zu Speis und Trank niederließen und die feiertägliche ruhige Idylle dieses Ortes genossen. Nach dieser ausgedehnten Pause inkl. Besichtigung von "Jagdzimmer", Terrasse mit Blick auf die Kapelle Tennenbach, verabschiedeten wir uns von diesem gastlichen Platz. Nun ging es weiter Richtung Hochburg, Maleck, dann die Abzweigung nach Emmendingen nehmend, hoch und runter, vorbei am Grillplatz Vogelsang, bergab über den Emmendinger Bergfriedhof. Wohlbehalten kamen wir gegen 16.45 Uhr wieder im Stadtgarten in Emmendingen an.

Nachstehend noch die Tourdaten in Kürze:

Streckenlänge: 13,2 km

Höhe: 380 Hm (hoch und runter)

Gehzeit mit kleinen Pausen: 4:20 Std:Min

Start: 10:40 Uhr

Mittagspause: 1:45 Std.

Ankunft EM: 16:45 Uhr

Ein Dankeschön an Holger für die stimmungsvollen Bilder:

 

 

26.05.16: Rund-Wanderung bei Hausach im Kinzigtal “Hausacher Bergsteig” (Mittlerer Schwarzwald)

 

 

29.05.16: Rundwanderung bei Baden-Baden (Ruine Hohenbaden, Ruine Ebersteinburg, Merkur)

Das Wetter meinte es mal wieder gut mit uns: Statt wie angekündigt Regen und Gewitter bestes, nahezu regenfreies Wanderwetter und zeitweise Sonnenschein. Wir, das waren eine sympathische Gruppe aus 27 Frauen und Männern sowie ein Hund. Startpunkt dieser 19 km langen Tour auf 800 Höhenmetern war die Ruine Hohenbaden. Von dort ging es zügig an den Battertfelsen vorbei zur Ruine Ebersteinburg, wo wir während unserer ersten Trinkpause den tollen Rundblick genossen. Die folgende Bergauf-Passage auf der Murgleiter durch die Wolfsschlucht vorbei an der Teufelskanzel zum Merkur stellte den ein oder anderen in Puncto Ausdauer auf die Probe, wurde aber von allen gut bewältigt. Der seines Gleichen suchende Panorama-Rundumblick vom Merkur auf den Talkessel von Baden-Baden und die Oberrheinebene war aber der Mühe gerechter Lohn. Entgegen der Absicht, am Ende der Wanderung in der Gasstätte Hohenbaden einzukehren (diese ist momentan geschlossen), machten wir den Einkehrschwung open-air in der Gaststätte an der Bergstation der Merkurbergbahn. Anschließend ging es weiter vorbei am kleinen Stauferberg hinunter auf den Ortenauer Weinpfad, vorbei an der Strohhütte zur Sophienruhe und schließlich zurück zum Ausgangspunkt.