04.08.16: „Afterwork-Wanderung“ am Tuniberg

Unsere heutige AWW (Afterwork-Wanderung) stand ganz im Zeichen des Regens, trotz dieser „trüben“ Wetteraussichten waren wir 8 Personen, die sich am vereinbarten Treffpunkt bei der Erentrudiskapelle oberhalb von Munzingen einfanden. Bei starken Regenfall, glücklicherweise jedoch milden Temperaturen, liefen wir für ca. 1 Stunde eine Runde auf dem Tuniberg. Die Fernsicht tendierte natürlich gegen Null, dafür war die Stimmung sehr mystisch und wir bewunderten die interessanten Wolkenformationen. Die blühenden Rosenbüsche und das saftige Grün der Reben standen im farblichen Kontrast zum Einheitsgrau der Wolken.

Ein Teil der Gruppe kehrte danach noch im Vinolivio in Schallstadt ein.

 

 

06.08./07.08.16: Wanderung zum Säntis

06. August: Unser Startpunkt war in Wasserauen (ca. 868 M.). Da 1250 Meter bis zur Hütte auf uns warteten waren wir fast froh, dass der Himmel ein bisschen bedeckt war, so wurde der Anstieg weniger anstrengend. Man muß es betonen: wer die Blumenvielfalt erleben will muss unbedingt hoch in die Alpen. Es ist immer eine Freude, diese vielen schönen Blumen zu sehen, vor allem die Farbenvielfalt. Wir machten unsere Mittagspause ca. in der Mitte beim idyllischen www.meglisalp.ch (1517 Meter) und kehrten in die Gaststätte ein, um einen Kaffee zu trinken. Auf der Höhe sind ein paar wenige kleine Hirtenhäuser und auch eine Kapelle. Unglaublich ist auch, wie die Steinschichten dort hochragen und den Eindruck geben, als ob die Schichten schräg in die Höhe gepresst wurden. Ende Nachmittag, nach 4 Stunden Gehzeit kamen wir an der Rotsteinpasshütte (2124 M.) an wo wir übernachteten. Die Hütte war ausgebucht, wir hatten aber reserviert.

7. August: Am nächsten Morgen begrüßte uns ein ganz blauer Himmel, so dass wir den Grat zum Säntis (2502 M.) unter guten Konditionen laufen konnten. Man muss schwindelfrei sein, aber der Grat ist überall sehr gut abgesichert. Es war sogar ein bisschen Betrieb, da einige Wanderer sich doch auf dem Grat trauten. Wir genossen die rundum Sicht vom Säntis aus und machten oben eine kleine Pause. Danach fing der steinige Weg runter, den wir sehr vorsichtig laufen mussten. Ebenfalls mussten wir Schneefelder überqueren. Anstatt bis ganz unten nach Wasserauen zu laufen - es wären über 1600 Meter gewesen – entschieden wir uns nach Ebenalp über den Schäfler zu laufen. Über diesen Weg mussten wir uns manchmal an Seilen festhalten. Beim Ebenalp machten wir eine letzte Pause. Das letzte Stück vom Schäfler runter nach Wasserauen sind wir dann mit der Gondel gefahren.

Der Alpstein ist auch ein schöner Fleck für Wanderungen!

 

 

14.08.16: Alpine Wanderung „Fründenschnur“ am Oeschinensee (Berner Oberland)

Bei strahlenden Sonnenschein trafen sich 11 Wanderfreunde bei der Talstation der Oeschinensee-Bergbahn in Kandersteg. Nachdem wir das Billet gelöst hatten (26 CHF retour) fuhren wir bis zur Bergstation (1682 m). Wir folgten dem breiten Weg Richtung Oeschinensee und liefen linkerhand vom See Richtung Blümlisalphütte. Das türkisfarbene Wasser und die prächtige Bergkulisse sorgten für zahlreiche Fotomotive – Nicht zu Unrecht zählt der Oeschinensee zu den schönsten Bergseen der Schweiz. Nach und nach stieg der Weg etwas steiler an, bald erreichten wir die Bergbeiz Unterbärgli (1801 m). Hier zweigt rechterhand ein unmarkierter, aber deutlich erkennbarer Pfad zur Fründenschnur (ca. 1900 m) ab. Wir gönnten uns vor dem Einstieg eine kleine Trinkpause und legten unsere Klettersteigsets an. Anfangs war der Weg entlang der „Schnur“ noch recht breit und leitete uns durch blumenreiche Steilwiesen. Nach wenigen Minuten erreichten wir die Felsen, der Weg war nun teilweise nur noch 20 cm breit. Ein Ausrutschen an dieser Stelle hätte fatale Folgen und einen Sturz in den 200 Meter tiefer gelegenen See zur Folge. Die Fründenschnur ist seit einigen Jahren durchgehend mit Drahtseilen gesichert, so dass mit der nötigen Umsicht und einem Klettersteigset die Begehung keine größeren Probleme darstellt. Allerdings sind absolute Schwindelfreiheit und Trittsicherheit erforderlich! Die Schlüsselstelle dieser Tour waren der enge Einschnitt bei den überhängenden Felsen und der anschließend folgende Steilanstieg über teilweise rutschige Platten. Danach folgten nochmals ein kurzer seilgesicherter Abstieg und eine ausgesetzte Passage, doch auch diese waren vorbildlich mit einem Seil gesichert. Danach mussten wir leider Abschied von dieser spektakulären „Uferwanderung“ oberhalb vom Oeschinensee nehmen, der Weg führte nun weniger ausgesetzt durch einen steilen Wiesen-Geröllhang, die Überschreitung von 2 Bachläufen erwies sich als vollkommen problemlos. Bei einem auffälligen Stein mit einer kreisförmigen Markierung (ca. 1936 m) erreichten wir den regulären Weg zur Fründenhütte. In unzähligen Serpentinen stieg der Weg stetig bergan, im unteren Teil führte er durch blumenreiche und grasige Berghänge, im oberen Teil durchquerten wir mehrere Geröllhänge. Der vorbildlich ausgebaute Weg ermöglichte auf beinahe bequeme Art das Überwinden von 2 Felsriegeln. Ungefähr 1,5 Stunden nach der Einmündung des „Schnur-Pfades“ in den regulären Hüttenweg erreichten wir die 2562 Meter hoch gelegene Fründenhütte. Hier genehmigten wir uns ein kühles Bier, gönnten uns ein ausgiebiges Zmittag und genossen die traumhafte Sicht zu den nahgelegenen Bergen (Fründenhorn, Blümlisalp) und zum tief unter uns gelegenen Oeschinensee. Danach ging es auf gleichem Wege zurück bis zum auffälligen Stein (ca. 1936 m). Hier folgten wir dem Wanderweg geradeaus, der uns durch ein landschaftlich sehr reizvolles Gebiet mit glattgeschliffenen Felsen, naturnahen Wäldern und tief in den Fels eingegrabenen Bachläufen Richtung Seeufer führte. Die letzten Meter bis zum Berghaus Oeschinensee (1593 m) liefen wir sogar entlang eines Kiesstrandes. Wir stillten auf der aussichtsreichen Terrasse unseren Durst und konnten nochmals den Weg durch die Fründenschnur einsehen. Kaum zu glauben, dass durch dieses schmale Felsband ein Weg führt! Anschließend erreichten wir nach ca. 20 Minuten die Bergstation (1682 m) und nach wenigen Minuten Fahrt mit der Kabinenbahn die Talstation am Ortsrand von Kandersteg.

Ein großartiger Tourentag mit ca. 1200 Höhenmetern und einer reinen Gehzeit von guten 6 Stunden nahm sein Ende – Ein großes Dankeschön an die gesamte Gruppe!

 

 

14.08.16: Panoramaweg rund um den Petit Ballon (Südvogesen)

Dieses Mal hatten wir wieder richtiges Glück mit dem Wanderwetter für unsere Vogesentour. Am Info-Point nach der Rheinbrücke trafen sich dann auch 42 Leute und ein Hund um sich auf den Weg zum Petit Ballon zu machen. Unsere jüngste Teilnehmerin war zweieinhalb Jahre jung und wurde von ihren Eltern in einem Tragegestell mitgenommen. Es war eine Wanderung mit 360 Grad Rundumblick, weil wir von allen Seiten rund um den Ballon immer wieder herrliche Ausblicke hatten. Der größte Teil der Gruppe ließ es sich nicht nehmen den Gipfel zu erklimmen, der Rest hatte es sich beim Haus des Vogesenclubs, welches an diesem Wochenende bewirtschaftet war, bei einem Kaffee oder Bierchen gemütlich gemacht. Im Gegensatz zu seinem großen Bruder, dem Gand Ballon, findet man den Petit Ballon (1267 M) zwar auch im Naturpark Parc des Ballons des Vosges, aber er liegt zu weit im Osten, als dass die Route des Cretes an ihm vorbeiführen könnte. So ist er vielmehr Teil einer kleinen Bergkette, die das Vallee de Munster vom Vallee de la Lauch trennt. Die Höhenlagen der südlichen Vogesen sind gepflastert  mit Fermes Auberges die in der Regel von Mai bis Ende Oktober/Anfang November geöffnet sind. So machten wir unsere Schlusseinkehr bei der Ferme Auberge Kahler Wasen direkt unterhalb der „Glatze„ des Petit Ballons. Dabei bezeichnet Wasen althochdeutsch  allgemein eine Wiese (vergleichbar mit Stübenwasen im Schwarzwald). Belchen bezeichnet alemannisch unteranderem einen flach gewölbten kahlen Berg. Das Beiwort Klein wird verwendet, da es zwei weitere Belchen in den Vogesen gibt. In Sichtweite den Großen Belchen (Grand Ballon) und den Elsässer Belchen ( Ballon d’Alsace, Welscher Belchen). Auf der östlichen Seite der Oberrheinebene, imSchwarzwald, heißt einer der höchsten Berge ebenfalls Belchen (Badischer Belchen). Zusammen mit dem Schweizer Belchen bilden diese Berge das sogenannte Belchen-System :-)

 

 

19.08.16: „Afterwork-Wanderung“ am Schönberg (südlich Freiburg)

Bei sehr milden Temperaturen und interessanten Wolkenformationen trafen sich 15 Personen vor dem Ebringer Rathaus. Von dort liefen wir durch aussichtsreiches Rebgelände bis zum Naturschutzgebiet Jennetal. Trotz der Bewölkung hatten wir eine Sicht zu den Vogesen und bis zum Kaiserstuhl. Die Wiesen im Orchideenparadies Jennetal waren bereits abgemäht, dennoch entdeckten wir mehrere Pflanzen, die unser Organisator erklärte. Danach ging es in den Wald und über den regulären Wanderweg erreichten wir die aussichtsreiche Schneeburg. Hier war Zeit für ein Picknick mit Fernblick bis zur Burgundischen Pforte und über das Markgräflerland. Auf der anderen Seite lag uns der Talkessel von Freiburg zu Füßen. Trotz der Bewölkung erlebten wir eine schöne Abendstimmung. Danach machten wir uns wieder an den Abstieg und ließen diese AWW bei einem kühlen Bier auf der Terrasse der Rebstock-Stube ausklingen.

 

 

20.08.16: Gipfel-Event mit Wanderung zum Kandel (Mittlerer Schwarzwald)

Es ist Samstagmittag und am Bahnhof des idyllischen Buchholz in Baden trafen sich 16 frohgemute Wandersfreunde aus dem Bereich Heidelberg bis Dreiländereck zum Bergevent am Kandel (1243 m.ü.M.)! Über Suggental führte uns der abwechslungsreiche auf schmalen Pfaden führende Bergpfad rasch bergan, schließlich mussten knapp 1000 Höhenmeter bewältigt werden. Vorbei am Hornbühlkopf und Luser erreichte die Gruppe nach 3 Stunden gemütlichen Genusswandern die wie auf einem Adlerhorst gelegene Thomashütte auf über 1000 m Meereshöhe. Dort angelangt gestaltete sich das Wetter besonders mystisch und es setzte bei interessanten Wolkenformationen ein leichter Sommerregen ein. Umsomehr genossen die Wandersleute den mitgeführten Apéro mit allerlei Köstlichkeiten aus der türkischen Küche und einem guten Wein im lauschigen Ambiente der Wanderhütte. Nach weiteren 20 Gehminuten wurde auch schon die Beiz Fensterliwirt erreicht, wo uns die Wirtsleute aufgrund etwas kühler Witterung ihren zurzeit Zeit verwaisten Kuhstall als Vesperstube zur Verfügung stellte. Das Vesperbrett mit Wurst und Käse schmeckte jedenfalls vorzüglich. Die unplanmäßige Wartezeit auf das Sammeltaxi wurde genutzt, um die Stille zu genießen und die stimmungsvolle Atmosphäre im Freien zu erleben - ganz im Hier und Jetzt.

 

 

27.08.16: Tälli-Klettersteig (Berner Oberland)

Bericht und Bilder unter: http://www.straussenclique.de/dateien/wanderungen/taelliklettersteig.pdf

 

 

28.08.16: Rundwanderung von Dobel ins Eyachtal (Nordschwarzwald)

21 Männer, Frauen sowie ein absolut wandertauglicher Vierbeiner machten sich am letzten Sonntag im August am Kurpark in Dobel auf den Rundweg ins Eyachtal über eine Distanz von ca. 17 km. Dank der Lage von Dobel auf einem Hochplateau und einem überwiegend durch Schatten spendenden Wald führenden Kurs waren die hochsommerlichen Temperaturen recht gut zu ertragen. Nach Durchschreiten des Sonnentors innerhalb des heilklimatischen Kurorts Dobels erreichten wir schon nach wenigen Schritten den Wasserturm und genossen dort die tolle Aussicht. Auf dem Westweg Richtung Eyachtal haltend kamen wir nach einer Weile zum Weithäusleplatz mit Schutzhütte und Rastbänken. Dort verließen wir den Westweg und stiegen auf verschlungenen und urwüchsigen Pfaden hinab ins idyllische Eyachtal. Im gut gegen die Hitze geschützten Talgrund begleitete uns die dahin plätschernde Eyach bis zum Gasthaus Eyachmühle. Etwa auf halber Strecke bis zum Gasthaus machten wir im Talgrund unsere Mittagsrast, indem wir eine über den Bach führende Holzbrücke von allen Seiten (davor, darauf, dahinter und darunter) belagerten und genossen eine ganze Weile das Bachidyll. Nachdem die Akkus wieder aufgeladen waren setzen wir uns erneut in Bewegung und kehrten hinter dem Gasthaus Eyachmühle dem Bach den Rücken zu und steuerten auf einem ansteigenden Weg hoch nach Dobel. Das Gros der wieder sehr sympathisch zusammengesetzten Gruppe fuhr mit Pkw vom Startpunkt zum Einkehren zurück zur zuvor erwähnten Eyachmühle und lies dort die Tour bei zünftigen Speisen und vor allem erfrischenden Getränken entspannt ausklingen.

   
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