13.11.16: Rundwanderung bei Bühl zur Burg Windeck (Nordschwarzwald)

Das Wetter war uns hold, zwar phasenweise Nebel, jedoch kein Regen weit und breit, mitunter sogar Sonne. Statt kalter Dusche das Bad in der Menge: 30 sympathische Frauen und Männer sowie Toni, unser vierbeiniger Begleiter mit Sehschwäche, absolvierten Anfang November die 17 km lange Wanderstrecke über ca. 700 Höhenmeter. Vom Ortszentrum Neusatz bei Bühl loslaufend ging es auch schon gleich zur Sache, nämlich beständig bergauf bis zum Aussichtspunkt Heuberg. Nachdem wir eine Felsformation passiert hatten erreichten wir auch schon bald die Felsgruppe am Westhang des Omerskopfes, wo wir bei schöner, wenn auch durch Nebel ein wenig eingeschränkter Fernsicht unsere Mittagsrast einlegten. Auf leicht abfallendem Weg über Schönbrunn und Immenstein gelangten wir bald danach zur auf einem Bergsporn gelegenen Burg Windeck (auch Burg Alt-Windeck genannt) im Bühler Stadtteil Kappelwindeck, von der nur noch Teile der Ringmauer und ein Bergfried erhalten sind. Dort am Rande von Weinbergen nahmen wir den zu einem Restaurant umgebauten, gleichnamigen Pferdestall in Beschlag. Die Anmutung als Pferdebehausung ist diesem Ort geblieben. Gestärkt durch warme Speißen sowie Kaffee und Kuchen ging es für alle Wanderpferdchen schließlich zurück auf die Wanderreitbahn und auf kurzem Weg zum Teil durch Rebland bergab nach Neusatz zum Ausgangspunkt.

 

 

27.11.16: Sportliche Rundwanderung am Randen (Kanton Schaffhausen)

11 gutgelaunte Wanderfreunde trafen sich bei überraschend sonnigen Wetter bei der Kirche im beschaulichen Ort Merishausen nahe Schaffhausen (550 m). Wir haben uns sehr über diesen unerwarteten Sonnenschein nach ca. 2 Wochen trüben Novembergrau gefreut. Beschwingt liefen wir durch den idyllischen Ort und am Eingang von Doschdetaal ging es bergan bis zum Buechberghus (707 m). Nun erwartete uns ein längeres Wegstück mit mehreren Kilometer Länge auf breiten Wegen/Fahrstraßen, so dass wir gegen 11:30 Uhr beim Hagenturm ankamen. Wenige Meter vom Turm entfernt, direkt am Waldrand bei den Grillstellen, befindet sich der höchste Punkt (912 m) vom gesamten Kanton Schaffhausen, der mittlerweile durch eine Infotafel gekennzeichnet ist. Unsere Mittagspause machten wir auf dem luftigen Hagenturm. Leider war es nun wieder ziemlich bewölkt und der Himmel war grau in grau. Nur für wenige Sekunden konnten wir ganz schwach einige Alpenberge in der Ferne erkennen. Danach folgten wir dem Wanderweg Richtung Randenhof, wo wir in der Nähe der Schwedenschanze die Grenze nach Deutschland überschritten. Beim Hohen Randen, der höchsten Erhebung (930 m) vom gesamten Randen, suchten wir querfeldein im Wald den höchsten Punkt. Nach wenigen Minuten wurden wir fündig und mit einem Wein der WG Wolfenweiler stießen wir auf diesen Gipfeltriumph an. Danach folgten wir den breiten Waldweg bis zur Randenhütte, hier bogen wir scharf rechts ab, liefen durch einen einsam wirkenden Wald und erreichten den Wegpunkt Hoh Hengst (861 m). Hier betraten wir wieder Schweizer Boden und für einen kurzen Abstieg wurde der Weg etwas spannender. Unter dem feuchten Laub waren die Baumwurzeln teilweise recht rutschig, so dass nun sogar leichte Trittsicherheit gefragt war. Durch ein idyllisches Bachtal erreichten wir den Ortsrand von Bargen SH (617 m). Hier bogen wir rechterhand ab und stiegen nochmals 200 Höhenmeter bis zur Wegverzweigung Vordere Randen (808 m) auf. Dort hatten wir einen wunderschönen Blick über die Hegauberge, den wir ausgiebig genossen. Die Schlussetappe zum Ausgangspunkt Merishausen führte uns durch eine naturnahe Landschaft mit extensiv bewirtschafteten Wiesen und abwechslungsreichen Wäldern. Nach ca. 23 Kilometern Weglänge, etwa 750 Höhenmetern und ca. 5-6 Stunden Gehzeit erreichten wir wieder den Parkplatz bei der Kirche.

Die Schlusseinkehr fand im Restaurant Makedonia (http://makedoniarestaurant.de) in Wiechs am Randen statt. Bei leckeren mazedonischen Spezialitäten genossen wir die typische Balkan-Gastfreundschaft, ließen den heutigen Wandertag Revue passieren lassen und unterhielten uns natürlich auch über unsere geplante Wanderreise nach Mazedonien im nächsten Jahr.

   
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