01.04.17: Sonnenuntergangs-Wanderung im Baden-Badener Rebland

Für den 1. April haben wir uns etwas ganz Besonderes einfallen lassen – Nein, kein Aprilscherz, sondern ein Sonnenuntergangs-Event mit einem Apéro in den Reben, verbunden mit einer kleinen Wanderung. Dieser Event wurde bereits Ende Januar angekündigt und war ziemlich schnell ausgebucht. So waren wir insgesamt 29 Personen (und 2 Hunde), die sich nachmittags bei der Kirche in der idyllischen Rebland-Gemeinde Neuweier trafen. Entgegen aller Wetterprognosen schien an diesem Tag die Sonne, so liefen wir gut gelaunt in ca. 15 Minuten bis zum großen Pavillon. Diese überdachte „Schutzhütte“ liegt sehr aussichtsreich in den Reben und ermöglicht einen Blick über die Dächer von Neuweier, in die Rheinebene und natürlich zur nahegelegenen Yburg. Hier wurden wir bereits mit einem feinen Apéro begrüßt: Mehrere Riesen-Partybrezeln, ein feiner Riesling und Winzersekt der örtlichen Winzergenossenschaft Neuweier. Bereits vor der Wanderung hat der Organisator mit 4 weiteren Helferinnen diesen Umtrunk vorbereitet. An dieser Stelle gebührt den 4 Helferinnen ein großer Dank! Nachdem wir uns reichlich gestärkt hatten und die feinen Tröpfchen der örtlichen WG genießen konnten, machten wir uns an den Aufstieg zur Yburg (https://de.wikipedia.org/wiki/Yburg). Zuerst liefen wir zur Fatimakapelle, wo der eigentliche Aufstieg begann. Doch nach guten 300 Höhenmetern erreichten wir die sehr reizvolle Burganlage und das gleichnamige Restaurant (www.yburg.net). Wir stiegen auf den aussichtsreichen Turm, bewunderten die Fernsicht vom Kaiserstuhl bis Odenwald, über die Rheinebene und natürlich bis zu den Nordvogesen. Danach wurden wir bereits vom Personal des Restaurants begrüßt und mit sehr leckeren Speisen verwöhnt. Wir unterhielten uns sehr intensiv und konnten selbst im Restaurant den Sonnenuntergang bewundern. Nachdem wir uns gestärkt hatten, ging es an den Abstieg. Im Scheine der zahlreichen Stirn- und Taschenlampen folgten wir dem Fahrsträßchen zurück nach Neuweier.

Fazit(s): Ein rundum gelungener Event im landschaftlich sehr reizvollen Baden-Badener Rebland. Wir waren von der frühlingshaften Landschaft und der tollen Fernsicht beeindruckt. Für den Apéro haben wir eine ideale Location ausgewählt, abgerundet wurde dieser Tag durch die Einkehr auf der Yburg. Nochmals vielen Dank für das Engagement der Helferinnen!

In nächster Zeit planen wir einen ähnlichen Event (Apéro in den Reben mit kleiner Wanderung) – Dann allerdings im Markgräflerland!

 

 

07.04.17: Afterwork-Wanderung am Kaiserstuhl mit Frühlings-Picknick

Unsere Afterwork-Wanderungen rund um den Badberg im Herzen des Kaiserstuhls gehören zu unseren absoluten Klassikern. Verspricht doch diese kleine, aber feine, Runde auf engsten Raum eine landschaftliche und botanische Vielfalt. Abgerundet wurde diese Tour in der Vergangenheit immer mit einem aussichtsreichen Picknick und einem spektakulären Sonnenuntergang.

Auch dieses Mal hatten wir wieder wettermäßig und auch botanisch einen Volltreffer gelandet – Abgerundet wurde dieser tolle Tag mit einem aussichtsreichen Picknick, bei dem die Sonne spektakulär hinter den Vogesen unterging.

Wir waren insgesamt 11 Personen und ein (Jagd)Hund.

 

 

09.04.17: Frühlings-Wanderung im Dreiländereck

An diesem sonnigen April-Sonntagmorgen trafen sich bei frühsommerlicher Witterung 25 frohgemute Wanderfreunde am Bahnhof Weil am Rhein. Es stand eine längere Streckenwanderung mit 22 km auf dem Programm, auf der uns Uwe und Susanne nach Rheinfelden im Kanton Aargau führen sollten. Höhepunkte waren der aussichtsreiche Hornfelsen bei Grenzach, der herrliche Biergarten bei St. Chrischona und der von Jochen vorbereitete Sektumtrunk am Eigenturm bei Degerfelden. Ein köstliches Eis in schöner Lage am Rhein in Rheinfelden bildete den Schlusspunkt dieser schönen Frühlingswanderung im Dreiländereck.

 

 

09.04.17: Rundwanderung vom Enztal auf die Büchenbronner Höhe ab Neuenbürg (Nordschwarzwald)

So macht wandern Spaß: Eine sympathische Gruppe aus 35 Frauen und Männern, nahezu sommerliches Wanderwetter, eine abwechslungsreiche Landschaft. Vom Treffpunkt am Bahnhof Neuenbürg loslaufend überquerten wir schon nach wenigen Schritten die Enz und folgten auf der gegenüberliegenden Seite ihrem Ufer bis zum Westweg. Nach einer Weile erreichten wir den höchsten Punkt unserer Wanderung, die Büchenbronner Höhe (609 m). Hier legten wir eine ausgiebige Mittagsrast ein und bevölkerten den 1883 erbauten Aussichtsturm (laut Wikipedia möglicherweise der älteste Stahlfachwerkturm der Welt).  An die schöne Aussicht auf Pforzheim mit Umland schloss sich eine interessante Wanderung durch die Wassereinzugsgebiete im Grösseltal an. Wir durchquerten Engelsbrand, passierten Waldrennach und machten schließlich einen Abstecher zum Angelstein. Wieder zurück in Neuenbürg (nach 18 km, knapp 5 Std. Netto-Wanderzeit und ca. 550 Höhenmetern) teilte sich die Gruppe angesichts der hohen Teilnehmerzahl auf verschiedene Lokale auf (u.a. im Schloss Neuenbürg) und ließ den fantastischen Wandertag kulinarisch unterstützt gesellig ausklingen.

 

 

09.04.17: Tannen, Türme und Zauberland (Freudenstadt, Nordschwarzwald)

Eine überschaubare, aber genusswillige kleine Gruppe fand sich bei herrlichem Wetter und bald warmen Temperaturen am Park Courbevoie in Freudenstadt ein. Entgegen den Darstellungen in einschlägigem Kartenwerk gab es vor Ort genügend Parkplatz, der Sa und So auch kostenfrei ist.

Die Wanderung führte zunächst auf den Kienberg und dort am Friedrichsturm vorbei, der eine schöne Aussicht auf Freudenstadt zulässt, alsdann auf nahezu geradem Weg direkt zur Großvatertanne. Das ist ein mit 36 Festmetern Holz schon recht gewaltiger Baum - laut Beschreibung vor Ort die nachweislich mächtigste Tanne im Schwarzwald! Jetzt wurde der Weg abwechslungsreicher und wechselte des Öfteren auch die Richtung. Nach einer Rast auf einer Lichtung mit urwüchsiger Steintisch – Garnitur an einem kleinen See voller Krötenlaich und zwei die Sonne genießenden Enten ging es wieder in den Wald bis zum Strutwirt, eine erst wenige Jahre alte Gaststätte in Blockhausbauweise, die wir uns auch von innen anschauten.

Weiter ging es im Wald und seinen Rändern in Richtung Loßburg. Je später die Stunde, desto froher waren wir, wenn wir im Wald laufen konnten. Es wurde peu à peu richtig warm und die Sonne versuchte uns im freien Gelände spürbar immer gleich ihren Stempel in Form eines Sonnenbrandes zu verpassen! Nun ging es durch schöne Schluchten mit verwunschenen Stellen, Bächen und vielen Moosen – sogar an der Himmelsleiter kamen wir vorbei! Das obere Ende verschwand buchstäglich als Silhouette in den Wolken… Nun ließen wir den Alltag so richtig hinter uns und aktivierten unsere Energiequellen im Zauberland, dem einzigartigen Naturpfad rund um die Quelle der Kinzig und den Kinzigsee. Dort angekommen waren dann kurzfristig mehr Menschen auf der Platte, der Grund dafür war schnell gefunden. Der Bereich um Quelle und See ist schön und naturnah angelegt, liegt für Laufunwillige in der Sandalenzone - und ein Kiosk zeigte sich versorgungswillig. Von jetzt an waren wir wieder auf dem Rückweg, passierten eine Tanne, deren Spitze um 1910 beschädigt wurde und bei der sämtliche Seitentriebe dann die Spitzenfunktion neu übernahmen. Auf dem Vogteiturm identifizierten wir am Horizont vor dem Hintergrund der Schwäbischen Alb die Burg Hohenzollern. Den tiefsten Punkt der Wanderung erreichten wir im unteren Lauterbad, wo es die Option auf große Schnitzel gab, die man mit „XXL“ bewarb. Wir entsagten der Schlemmerei auf Massebasis - vor einem Anstieg ist das eher kontraproduktiv. Als Lohn des Darbens ging es schnitzelfrei und federleicht wieder in die Höhe - erst am Hotel Zollernblick vorbei und dann in 2 Serpentinen empor zur neuen Berghütte Lauterbad, die mit typischer Schwarzwälder Gastlichkeit und mit traumhafter Aussicht lockte - Genuss pur!

Nachdem die Bäuche voll, die Beine reanimiert und zur weiteren Leistungserbringung überredet waren, packten wir die letzten 2 km des nun nahezu steigungsfreien Weges und freuten uns, die Wanderschuhe nach Queren des anschaulichen Parks am Auto endlich wieder abstreifen zu dürfen. Der Anteil von Pfaden hätte etwas höher sein dürfen, der von Schotterwegen etwas geringer – alles andere war traumhaft, wie gewünscht. Alles in allem eine sehr schöne Wanderung - gefühlt fast wie im (Früh-) Sommer – und rundum zufriedene Teilnehmer.

 

 

23.04.17: Frühlingswanderung bei Karlsruhe

Bei unserer Wanderung von Untergrombach durch die Ungeheuerklamm nach Obergrombach und über den Michaelsberg zurück nach Untergrombach trafen sich insgesamt 60 Personen (!) und ein Hund am Bahnhof in Untergrombach.

Nach einer herzlichen Begrüßung und dem obligatorischen Gruppenfoto vor dem Bahnhofsgebäude liefen wir bis zur Ortsmitte und anschließend durch ein Wohngebiet bis zum Waldrand. Durch einen frühlingshaften und artenreichen Laubwald kamen wir bei der Ungeheuerklamm an. Nach einem kleinen Aufstieg erreichten wir den Waldrand, wo wir erstmals eine schöne Sicht über die liebliche Hügellandschaft des Kraichgaus hatten. Abwechselnd durch einen lichten Wald und über freie Wiesen und Felder erreichten wir den Bruchsaler Ortsteil Obergrombach. Hier machten wir unsere große Mittagspause und erkundigten den idyllischen Ortskern mit zahlreichen Fachwerkhäusern und pittoresken Häuserfassaden. Leider war die Burg nicht öffentlich zugänglich. Danach ging es leicht ansteigend am Friedhof vorbei durch eine klassische Kraichgaulandschaft mit zahlreichen Reben, Obstgärten und frühlingshaften Wäldern. Nach einiger Zeit liefen wir ein größeres Stück durch einen reizvollen Laubwald. An einer Lichtung spendierte uns der Organisator einen feinen Weißwein. Das letzte Stück zum Michaelsberg führte uns durch eine sehr naturnahe Landschaft mit einigen blühenden Pflanzen. Bei strahlenden Sonnenschein wurden wir wieder herzlich im griechischen Restaurant begrüßt. Wir konnten sogar im Freien sitzen und genossen die tolle Fernsicht bis zum Pfälzer Wald. Der Riesenansturm von über 50 Personen wurde organisatorisch problemlos bewältigt. Nach dieser Stärkung liefen wir zurück zum Bahnhof Untergrombach.

Reine Wanderstrecke: ca. 16 Km, etwa 390 Höhenmeter. Reine Gehzeit: ca. 4 Stunden.

Eine genaue Tourenbeschreibung würde den Rahmen dieses Berichts sprengen, da wir größtenteils unmarkierte Waldwege und Pfade liefen. Ein großes Dankeschön an den Autor für diesen schönen Wandervorschlag: https://www.outdooractive.com/de/wanderung/kraichgau-stromberg/am-michaelsberg/100811905/

 

 

23.04.17: Frühlings-Blütenwanderung im Mühlendorf Ottenhöfen – Mühlenweg (Ortenau)

Bei unserer Wanderung auf dem Mühlenweg in Ottenhöfen haben 30 Leute teilgenommen.

Der Mühlenweg wurde so angelegt, dass er an neun dieser Mühlen vorbeiführt. Ebenfalls eine Besonderheit des Mühlenweges ist, dass er in viele reizvolle Seitentäler des Mühlendorfes führt, die einem bezaubernde Ausblicke auf die Schwarzwaldgemeinde bieten. Vom Bürgerhaus/Bahnhof in Ottenhöfen marschierten wir zur evangelischen Kirche wo unterhalb die Hammerschmiede zu sehen war, eine Hammer- und Schleifmühle aus dem 19. Jahrhundert. An der Mühle am Hagenstein vorbei, ging es leicht bergauf zum Zieselberg in Richtung Köningermühle. Bei der Benzmühle machten wir eine kleine Rast um dann frisch gestärkt zum Schmälzlehof zu gelangen, die fünfte Mühle auf unserer Tageswanderung. Weiter auf unserem Weg lagen noch die Rainbauernmühle, die Bühlermühle und die Schulze-Bure-Mühle. An den vielen Schnapsbrunnen unterwegs konnte wer geeicht war, immer wieder die leckeren Tröpfchen probieren. Besonders zu empfehlen war der „Willi“ und der Eierlikör mit Kirschwasser. Unsere Schlusseinkehr machten wir im Gasthaus Rebstock bei leckerem Kuchen und deftigem Vesper. Ein Dankeschön an Petrus, der uns was das Wetter betraf, einen herrlichen Tag geschenkt hat.

Bilder von Renate:

 

 

30.04./01.05.17: Wander-Wochenende Hochvogesen

Wir waren insgesamt 11 Personen aus dem Bereich Karlsruhe/Heilbronn - Lörrach.

30. April: Bei etwas Neuschnee und strahlenden Sonnenschein unternahmen wir eine 5Sterne-Wanderung am Hohneck: Der „Sentier des Roches“ war glücklicherweise größtenteils wieder schneefrei. So konnten wir also gefahrlos diese anregendende Vogesenwanderung mit alpinen Touch durchführen. Unsere Route: Felsenweg an der Col de la Schlucht Richtung Frankenthal – Lac de Schiessrothried - Col de Schaeferthal - Lac de Schiessrothried – Wormsakar – Hohneckgipfel – Col de la Schlucht. Reine Gehzeit: ca. 5-6 Stunden, etwa 700 – 800 Höhenmeter.

Übernachtung in der Auberge du pied du Hohneck“, wo wir mit einem leckeren Abendessen und einem guten Frühstück verwöhnt wurden.

Am 1. Mai staunten wir nicht schlecht - Wir wurden mit ca. 5 cm Neuschnee und starken Wind überrascht. Somit gab es keine weitere Wanderung am Vogesenhauptkamm. Eine "Schlechtwetter-Alternative" war schnell gefunden: Eine kleine Tour an der Elsässer Weinstraße im Gebiet Rouffach/Westhalten. Dieses Gebiet gehört zu den niederschlagärmsten Regionen in ganz Frankreich - Wir hatten tatsächlich Glück: Um uns herum überall Regen, wir blieben während der ganzen Wanderung trocken und konnten sogar eine reichhaltige und wärmeliebende Flora bestaunen.

Der Abschluss unserer zweitägigen Wanderung bildete ein kleiner Bummel mit Kaffee/Dessert durch das schmucke Städtchen Rouffach.

Wir bedanken uns bei allen Teilnehmern für dieses schöne Wochenende!

 

   
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