04.06.17: Durch das wildromantische Monbachtal (Nordschwarzwald) zum Aussichtsturm „Hohe Warte“ ab Untereichenbach

Die Wettermeinungen schossen mal wieder ins Kraut und reichten von „Das Wetter soll morgen hervorragend werden“ bis „werde wegen des Wetters heute doch nicht mitgehen“. Und wie war es tatsächlich? Eigentlich wie immer: ideal... wenn auch am Anfang ein wenig regnerisch. Vom Treffpunkt in Unterreichenbach ging es über eine Brücke auf den schönen Talweg entlang der aufgewühlten Nagold. Mit Erreichen des Monbachs kehrte die Gruppe bestehend aus 25 sympathischen Männern und Frauen sowie drei Hunden der Nagold den Rücken und begeisterte sich fortan am märchenhaften Monbachtal, dem „Schwäbischen Urwald“. Immer wieder überwanden wir darin Steinbrocken und umgestürzte Bäume und querten mehrmals auf Moos bewachsenen Steinen balancierend den Bach. An der Monbachtalbrücke machten wir ausgiebig Mittagsrast und verließen dann bergauf durch den Wald den Monbach-Canyon. Über Schellbronn erreichten wir schließlich Unterreichenbach und kehrten dort im Gasthof "Löwen" ein.

Was sonst noch wichtig war: Bei der Beantwortung der Frage, ob Goldwaschen in der NaGOLD Erfolg versprechend war bzw. heute noch ist, gingen die Meinungen auseinander. Ähnlich bei Kräutern: Mitwanderinnen namens „Kräuter-Null“ und „Kräuter-Minus-Eins“ verheißen nicht gerade allergrößte Kenntnis bei diesem in der Wanderszene so heißen Thema…wir sind nicht nur eine offene Wandergruppe, sondern eine offene „Einkehrgrupe“: An der Schlusseinkehr können auch Leute teilnehmen, die ihre eigene Wanderung gemacht haben (wer zu spät kommt, macht halt eine Gruppenwanderung mit sich selbst) oder sogar gar nicht gewandert sind und bei der Schlusseinkehr als alte Bekannte wie Phönix aus der Asche auftauchen… es wurde festgestellt, dass ein Sauna-Besuch eine bessere After-Hike-Aktivität ist als Salsa tanzen… wo war eigentlich die Hohe Warte und hat das überhaupt jemand bemerkt?... they agree to disagree: Sind es nun 3 km (so Aloe Vera) oder 0,3 km (so JD), die die Gruppe durchschnittlich an Umwegen machen muss, weil der Wanderführer – vertieft im Gespräch – mal wieder den Abzweig übersehen hat??… es wurde nach der Formel zur Ermittlung der Netto-Gehwegzeit gefragt - hier, bitte sehr: Ohne Höhenmeter (Horizontalstrecke) braucht eine Gruppe für 4 km eine Stunde, für 19 km somit 4 Std. 45 Min. Für 400 Höhenmeter am Stück braucht eine Gruppe ebenfalls eine Stunde, somit für 360 Höhenmeter 54 Min. Die Gesamtgehzeit für unsere Wanderung ergibt sich dann wie folgt: 4 Std. 45 Min + 0,5 mal 54 Min = 5 Std. 12 Min - zzgl. „WanderführerUnachtsamkeitsZuschlag“ für 3 oder 0,3 km, die Zeit dafür kann der aufmerksame Leser nun selbst ermitteln...

 

 

11.06.17: Orchideenblüte im Hegau

An diesem Sonntag zog es 8 gutgelaunte Wander- und Orchideenfreunde in das Grenzgebiet Baar/Hegau. Aufgrund der Hitze hatten wir kurzfristig einige Absagen und auch „No-shows“, diesen Personen ist jedenfalls eine ungemein abwechslungsreiche Landschaft mit einer interessanten Geologie (ehemaliger Vulkanismus) und eine sehr reichhaltige Pflanzenwelt entgangen. Im Naturschutzgebiet Ramberg-Rehletal fanden wir noch die letzten blühenden Frauenschuh-Orchideen. Auch war die Hitze während der gesamten Wanderung relativ erträglich: Wir liefen über weite Strecken durch einen schattenspendenden Wald und es ging immer wieder einmal ein kühles Lüftchen. So war die ca. 17 Km lange Wanderung glücklicherweise keine Hitzeschlacht!

Hier wird unsere geologisch und botanisch sehr interessante Wanderung näher beschrieben: https://www.outdooractive.com/de/wanderung/schwaebische-alb/orchideenbluete-im-hegau/12558963

Die Highlights unserer abwechslungsreichen Rundwanderung:

Abgerundet wurde dieser Wandertag durch eine gemütliche Einkehr im Landgasthof Hauser.

 

 

15.06.17: Odilienbergwanderung entlang der Heidenmauer (Vogesen)

Wir waren zwanzig bestens gelaunte Straußi's (aus Karlsruhe im Norden bis Freiburg im Süden) die diese äußerst abwechslungsreiche Wanderung sehr genossen haben.

 

 

15.06.17: Wanderung Münstertal (Südschwarzwald)

Bei schon fast sommerlichen Temperaturen starteten wir die Tour pünktlich um 10:30 Uhr in Münstertal am Bahnhof. Die 8 köpfige Wandergruppe erreichte bereits nach knapp 30 Minuten den ersten großen Programmpunkt, ein wahres Highlight. Die Fronleichnamprozession beim Kloster St. Trudpert in Münstertal. Ein wunderbarer Blütenteppich mit einer Gesamtlänge von über 100m. Aus einer gewissen Distanz sehen die Blütenteppiche wie Gemälde aus. Nach einer kleinen Rast mit einem aufmundertem Kaffee oder einem kühlen Bier statteten wir die eigentliche Wanderung von Münstertal nach Staufen. Der Wanderweg verlief überwiegend im Wald und zum größten Teil auf herrlichen Waldwegen. So waren die sommerlichen Temperaturen doch gleich besser zu ertragen. Auf halber Strecke machten wir inmitten des Waldes auf einem umgestürzten Baumstamm eine gemütlich Vesperpause. Frisch gestärkt ging es danach mit klarem Ziel vor Augen ins Zentrum nach Staufen. Unterwegs würde viel geplaudert und gelacht und an der einen oder anderen Stelle bot sich ein herrlicher Ausblick in die Rheinebene Richtung Hartheim und bis hinüber zu den Vogesen. Pünktlich wie geplant erreichten wir am Nachmittag Staufen. Nach einer kleinen Runde durch die "fast zerbrochene Stadt" stärkten wir uns direkt auf dem Rathausplatz in einem Cafe. Anschließend ließen wir den schönen Tag noch gemeinsam in der Kegelstube (Pizzeria) ausklingen...

Bilder von Holger:

 

 

23.06.17 (Freitag): „Afterwork-Wanderung“ mit „Beachparty“ in Breisach am Rhein

Bei hochsommerlichen Temperaturen starteten wir gemeinsam zu unserer mittlerweile traditionellen Tour mit Ausgangspunkt Île du Rhin. Wie bereits im Vorjahr liefen wir auf der östlichen Seite der Rheininsel Richtung Süden. Nach ca. 3,5 Kilometern (in der Nähe vom Segelclub) wechselten wir auf die westliche Seite der Rheininsel und liefen nun wieder zurück zum Ausgangspunkt. Wie in den Jahren zuvor waren zahlreiche Pflanzen, Insekten und Wasservögel unsere ständigen Begleiter.

Nach ca. 2 Stunden und etwa 8 Km Weglänge kamen wir wieder beim Parkplatz an und genossen unser Picknick am Rheindamm. Hier konnten wir einen prachtvollen Sonnenuntergang bewundern, die Sicht war allerdings ganz leicht durch ein angelegtes Schiff behindert.

 

 

25.06.17: Wanderung am Hochrhein

Unsere Wanderung beginnt in Rickenbach am Busbahnhof. Zunächst führt der Weg über Felder vorbei an Bauernhöfen. Von hier hat man eine schöne Fernsicht in Richtung schweizer Berge. An der Wickartsmühle vorbei erreichen wir den Seelbach. Hier haben wir eine Besonderheit entdeckt: Vögel mit rosafarbenem Gefieder. Wir mussten der Sache auf den Grund gehen. Bei einem Haus war ein Taubenschlag. Manche Tauben hatten rosa Gefieder. Eine rosa Feder flog direkt auf uns zu. Unsere Vermutung dass die Farbe künstlich war konnten wir nicht feststellen. Vielleicht gibt es ja wirklich Tauben mit rosa Federn. Am Seelbach entlang kommen wir zu einem großen Steinbruch. Dieser ist noch in Betrieb. Bevor der Seelbach in die Murg mündet bildet dieser den Wasserfall Strahlbrusch. Es gibt eine schöne Felsenkanzel mit Blick auf den Wasserfall. Nun führt unsere Wanderung an der Murg entlang. Dieser Weg war früher die Postkutschenstraße von Säckingen nach Herrischried. Die Murg ist in diesem Abschnitt wild und ursprünglich. Viele Schmetterlinge (Kaisermantel, Distelfalter, Zitronenfalter) erfreuen unser Auge. Wir erreichen den Pfaffensteg und machen eine Pause. Dieser ist ein sagenumwobener Flussübergang mit einer zusätzlichen Furt für Gespanne. Der Sage nach stand hier früher eine Kornmühle. Der Besitzer war geizig und habgierig und betrog seine Kunden nach Strich und Faden. Bei einem Unwetter wurde die Mühle zerstört und der Müller ertrank in der Murg. Seither spukt der Joggeli-Geist umher. Von hier machen wir einen Umweg über Hottingen. Christoph und Birgit laden uns ein zu Kaffee, Eis und Getränken. Dazu gibt es einen VIP-Sonderservice: Christoph fährt uns in seinem Jaguar zurück zum Pfaffensteg. Ein herzliches Danke an die Beiden. Unsere Wanderung führt nun am Bildstöckli vorbei zurück nach Rickenbach. Die Schlusseinkehr gab es in Jenna’s Café und Restaurant.

   
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