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03.09.17: Wanderung Yach – Brotweg (Mittlerer Schwarzwald)

Unsere Wanderung begann mit 27 Straußis im idyllischen Dorf Yach, der einzige Ort in Deutschland, der mit einem „Y“ beginnt. Der Brotweg begann für uns am Schätzlehof, einer der fünf Brot-backenden Höfe wo sich der Vorder- und der Hinterzinken vereinen. Schmale Pfade und aussichtsreiche Waldränder führten uns tief in den Hinterzinken weiter zum Bernhardenhof im Rauchengrund. Dort erlebten wir eine schöne süße Überraschung. Holger zauberte aus seinem Rucksack einen selbstgebackenen Nusskuchen mit feinem Zitronenaroma und Schokoladenguss. (Rezept wird nachgeliefert J) Da konnte natürlich keiner widerstehen!! Den Tränklesgrund mit dem Tränklehof erreichten wir nach kurzer aussichtsreicher Wanderung über Weidewiesen. Der Übergang zum Vorderzinken verlangte von uns eine kurze aber schweißtreibende Steigung hinauf zu eine Kuhweide. Schmale Pfade brachten uns durch urwüchsigen Wald hinunter zum Schneiderhof am Vorderen Zinkenbach. Zeit für ein Vesper und leckeren Kuchen . Das hausgemachte Holzofenbrot lag verlockend auf dem Brett mit Schwarzwälder Speck und Käse. Und dazu einen zünftigen Apfel- oder Beerenmost. Der Rückweg begann noch einmal mit einer kleinen Steigung die sich aber lohnte. Denn nach kurzer Zeit standen wir auf dem steilen Bergrücken zwischen den beiden Zinken. Das Yach-Tal lag uns zu Füssen. Nun ging es steil bergab zum Vogtjosefhof wo man zum Schluss unserer herrlichen Wanderung sich noch für einen Euro ein Schnäpschen gönnen konnte. Wenige Minuten später waren wir wieder an unserem Ausgangspunkt angekommen.

Bilder von Erich:

Und die Aufnahmen von Ute:

 

 

07.09. – 10.09.17: Alpine Hüttentour Montafon

Wohlwissend, dass das Wetter wahrscheinlich nicht alle vier Tage halten würde, machten wir uns zu fünft auf den Weg ins Montafon.

Am Donnerstag verzichteten wir auf die Seilbahn und stiegen bei leichtem Nebel auf zum Lünersee, wo die Wolkendecke aufriss und sich das erste Mal die Sonne zeigte. Über einige Pässe wechselten wir von Österreich zur Schweiz und wieder zurück, kosteten den tollen Bergtag voll aus und kamen erst recht spät zur Lindauer Hütte. Es folgten eine verdiente Stärkung und ein unterhaltsamer Hüttenabend.

Am Freitag blieb uns die Sonne treu, nur der Wind kündigte bereits die vorhergesagte Kaltfront an. Die Schesaplanahütte hatten wir bereits storniert, da klar war, dass Samstag und Sonntag das Wetter nicht mehr gut werden würde. Um den Tag voll auszunutzen, verlegten wir die Hälfte der geplanten Tour für Samstag einen Tag vor, sodass wir erschöpft aber froh nach 10 Stunden auf den Beinen in der Douglasshütte ankamen.

Samstags war es wie befürchtet. Kalt und bereits kurz nach dem Frühstück einsetzender Regen. Wir verzichteten erneut auf die Seilbahn, stiegen zum Lünersee ab und traten die Heimreise an. Die weiße Winterlandschaft am Sonntagmorgen in der Lünersee-Webcam bestätigte uns in der Entscheidung. Alles in allem eine zwar zu kurze, aber knackige Tour in einer alpinen, wunderschönen Landschaft.

 

 

08.09.17: Afterwork-Wanderung am Michaelsberg b. Untergrombach (Bruchsal)

Bei unserer Afterwork-Wanderung am Michaelsberg bei Untergrombach waren wir insgesamt 33 Personen und 3 Hunde. Unsere „Abendrunde“ dauerte ca. 1,5 Stunden und führte uns durch das vielfältige Biotopmosaik am Michaelsberg (https://de.wikipedia.org/wiki/Michaelsberg_(Untergrombach)). Bei dieser Wanderung liefen wir durch wärmeliebende Laubwälder, vorbei an blumenreichen Wiesen und auch durch Wein- und Obstgärten. Die Highlights waren zweifelsohne die Hohlwege und die sehr artenreichen Halbtrockenrasen unterhalb der Kirche. Leider waren viele der botanischen Schätze bereits verblüht, wir entdeckten u. a. die Berg-Aster (https://de.wikipedia.org/wiki/Berg-Aster) und den Berg-Haarstrang (https://de.wikipedia.org/wiki/Berg-Haarstrang). Gespannt lauschten die Teilnehmer den botanisch informativen Erläuterungen des Organisators. Leider kamen wir nicht in den Genuss der vielgepriesenen Fernsicht: Richtung Süden reichte die Sicht lediglich bis zum Fremersberg bei Baden-Baden, in westlicher Richtung konnten wir die Hügelkette vom Pfälzer Wald ausmachen.

Der Abschluss fand im griechischen Restaurant auf dem „Gipfel“ statt. Wir wurden wieder vorzüglich bewirtet und die Speisen waren sehr lecker zubereitet. Ein großes Kompliment an das gesamte Team vom Restaurant! Danach liefen wir im Scheine unserer Stirn- und Taschenlampen zurück zum Bahnhof.

 

 

10.09.17: Rundwanderung zw. Seelbach und Ettenheim“ (Ortenau, mittlerer Schwarzwald)

Zwölf wanderbegeisterte und gut gelaunte Leute trafen sich am Sonntag zu dieser Tour die im Litschtal startete. Zuerst führte die Tour über den Geroldsecker Qualitätsweg auf den "Großen Grassert". Von hier ging es nahezu auf gleicher Höhe  entlang des Bergkamms vorbei an zig riesigen Windrädern. Kurz nach zwölf Uhr erreichten wir die "Ettenheimer Hütte" wo wir bei schönstem Wetter unsere Mittagsrast einlegten. Unser nächstes Ziel war nun der Schindlenbühlturm (manchmal auch Windparkturm genannt) in der Nähe von Ettenheimmünster, wo wir herrliche Sicht über die Rheinebene und die Vogesen hatten. Kurze Zeit später erreichten wir das Höhengasthaus Zum Sternen auf dem Hasenberg, wo wir zu unserer vorgezogenen Schlusseinkehr einkehrten. Gut und reichhaltig gegessen machten wir uns auf die Schlussetappe und errichten nach ca. dreißig Minuten wieder unser Ausgangspunkt.

 

 

15.09.17: Afterwork-Wanderung am Kaiserstuhl mit Sonnenuntergangs-Picknick

Nachdem diese für ursprünglich 31. August geplante AWW aufgrund von Dauerregen abgesagt wurde, gab es im 2. Anlauf strahlenden Sonnenschein. Am Parkplatz in Oberbergen (bei der Abzweigung der Straße nach Schelingen) trafen sich insgesamt 8 Personen. Doris brachte einen Spankorb voller Trauben mit – Vielen Dank für diese Spende! Auf direktem Wege liefen wir bis zum Badloch, wo der kurze (nur ca. 130 Höhenmeter), aber für Afterwork-Wanderungen doch knackige Aufstieg, begann. In den Halbtrockenrasen entdeckten wir noch vereinzelt blühende Pflanzen. Besonders spektakulär war das massenhafte Vorkommen, der ansonsten seltenen Gold-Aster (https://de.wikipedia.org/wiki/Gold-Aster). Diese Pflanze ist innerhalb von Deutschland auf wärmeliebende und steppenartige Biotope beschränkt, am Kaiserstuhl findet sie natürlich ideale Bedingungen vor. Bald erreichten wir unseren aussichtsreichen Picknickplatz, wo wir eine kurze Rast einlegten, einen Teil der Weintrauben verspeisten und natürlich den Sonnenuntergang mit Fernblick bis zu den Hochvogesen genossen. Nach Einbruch der Dämmerung liefen wir auf direktem Wege zurück zum Parkplatz.

 

 

16.09.17: Wanderung zur Schneeburg (Südlich Freiburg)

Selten das man beim Start schon das Ziel sieht. Bei uns (16 Personen) war das der Fall. Vom Bahnhof in Schallstadt konnten wir die Schneeburg erhaben am Horizont über Ebringen sehr gut erkennen. Bei herrlichem Sonnenschein sind wir gestartet. Unser Weg war das Wiiwegli bis nach Ebringen zum Schloss. Der Wanderweg führt hier durch die Weinberge. Ein Vollernter war im Einsatz. Die Trauben werden sehr sauber maschinell geerntet. Unser Fußweg zur Schneeburg war ein Naturpfad mit dem Hirschkäfer als Kennzeichen. Immer wieder gab es schöne Ausblicke auf Ebringen mit dem Schloss und der Kirche. Vom letzten Unwetter lagen noch Bäume im Weg. Für uns allerdings kein Problem. Auf der Schneeburg angelangt gab es wunderschöne Ausblicke in Richtung Batzenberg, Schallstadt, Vogesen, Kaiserstuhl und Freiburg. Nach der Weinverköstigung auf der Ruine waren wir zu Gast im Schönberger Hof. Wir konnten draußen bei den Kastanien unsere Mittagspause einnehmen. Die Sonne hat uns mit ihrer Wärme sehr gut getan. Hier hatten wir nochmals einen schönen Blick auf die Schneeburg und Freiburg. Unser Rückweg führte uns an Leutersberg vorbei zum Sommerberg. Hier führte uns das Wiiwegli zurück nach Ebringen. Immer wieder am Wegesrand war die Herbstzeitlose zu sehen. Von Ebringen führte uns der Weg wieder zurück nach Schallstadt. Der Himmel war nun mit sehr dunklen Wolken geschmückt. Ein starker Gewitterregen hat nun für den Einsatz von Regenschirm und Kapuze gesorgt. Leider waren wir am Ziel am Bahnhof in Schallstadt ziemlich nass geworden. Leider war auch das Bistro Zugluft geschlossen. Es war kein Fußballtag und somit war es nicht offen. Ich konnte auch nicht am Tag zuvor uns anmelden weil ich nicht wusste wer alles mitkommt. Obwohl die Wetterprognose nicht wirklich super war haben wir wirklich sehr viel Glück mit dem Wetter gehabt.

Bilder von Jochen:

 

 

17.09.17: Rundwanderung zum „Glaswaldsee“ (Ortenau, mittlerer Schwarzwald)

"Das blaue Auge des mittleren Schwarzwaldes" war das Ziel einer der schönsten Wanderungen die es im mittleren Schwarzwald gibt. Eine kleine Gruppe bestehend aus vier Teilnehmer wagten es auf teilweise abenteuerlichen und sehr abwechslungsreichen Pfaden die Gegend um den Glaswaldsee zu erkunden. Zuerst führte die Tour zum 1860 aus Bundsandstein errichteten "Haberer Turm" der ein tollen Blick ins obere Renchtal und den umliegenden Bergen bot. Das nächste Ziell war der Milbensattel. Unsere wohlverdiente Mittagsrast war bei der Sandsteinformation "Klagstein" unweit vom Freyersberg-Pass. Nun ging es größtenteils auf dem Bergplateau und auch teilweise auf Pfaden durch Bannwälder zum Glaswaldsee. Nach ausgiebigen Chillen am See ging es zum Teufelsstein einem Felsvorsprung an einen nahezu senkrecht abfallenden Berghang. Weiter ging es auf einem samtweichen mit Tannennadeln übersäten Serpentinen Pfad bergab ins Tal. Kurz vor dem Ziel ging es noch durch einen namenlosen Wasserfall auf gut angelegen etwas glatte Treppen steil bergab. Die wohlverdiente Schlusseinkehr war im "Braunbergstüble" einer auf 600 Höhenmeter liegenden Berggaststätte von wo wir über die Wintergartenfront noch einen tollen Ausblick in die umliegenden Berge hatten.  

 

 

22.09.17: Afterwork-Wanderung bei Ettenheim (Ortenaukreis)

18 gut gelaunte Afterwork-Wanderer trafen sich an einem milden Herbsttag vor dem Rathaus der schmucken Barockstadt Ettenheim (https://de.wikipedia.org/wiki/Ettenheim). Nach einer kurzen Begrüßung liefen wir für wenige Minuten bis an den Ortsrand, danach lotste uns Heide durch eine liebliche Kulturlandschaft mit vielen Weinreben zum aussichtsreichen Heubergturm. Hier wurden wir von einem DSH (Deutscher Schäferhund) „empfangen“, der glücklicherweise nur wenig Interesse an uns hatte. Wir stiegen auf dem Turm und genossen die liebliche Landschaft rund um Ettenheim, die durch die Abendsonne in ein wunderschönes Licht gehüllt wurde. Trotz der bescheidenen Höhe des Heuberges von 282 m war die Fernsicht sehr spektakulär: Richtung Norden bis zu den Nordvogesen (Dônon) und zum Straßburger Münster, in südlicher Richtung erblickten wir die gesamte „Prominenz“ der Schwarzwaldberge: Von Feldberg über Kandel bis Belchen und Blauen, ganz im Südwesten ging der Blick in die Ferne bis zum Grand Ballon in den Südvogesen. Jochen spendierte einen „ortsfremden“ Wein – Einen Gutedel der WG Wolfenweiler. Der Rückweg führte uns erneut durch eine abwechslungsreiche Kulturlandschaft mit einigen Hohlwegen. Am Ende der AWW liefen wir direkt auf unsere Einkehr-Location zu: In „Der Wirtschaft zur Alten Brauerei“ wurde diese schöne Afterwork-Wanderung beschlossen. Die reine Gehzeit betrug etwa 1 Stunde.

 

 

24.09.17: Wanderung auf dem Harmersbacher Vesperweg (Mittlerer Schwarzwald)

24 gut gelaunte Personen nahmen an dieser reizvollen Wanderung teil. Weitere Informationen zu diesem Premium-Wanderweg: https://www.outdooractive.com/de/wanderung/schwarzwald/harmersbacher-vesperweg/110260230

Die Bilder unserer Teilnehmer befinden sich hier:

 

 

30.09.17: Wanderung auf dem Markgräfler Wiiwegli (Dreiländereck)

Das Markgräfler Wiiwegli führt von Weil (Rhein) bis nach Freiburg St. Georgen. Hauptsächlich führt es durch die Weinberge daneben aber auch durch Wälder und Wiesen. Überwiegend hat man eine herrliche Aussicht zum Rhein und den Orten im Vorland dieses großen Stromes. Selbst zur Schweiz und Frankreich reicht der Blick. Unsere Wanderung begann in Weil (Rhein) Ost oder Altweil. Der Lindenplatz mit seinen Museen, dem Stapflehuus und der Kirche ist der Startplatz des Wiiwegli. Inzwischen gibt es eine Verlängerung von hier bis nach Grenzach. An den letzten Häusern vorbei führt der Weg gleich in die Weinberge von Tüllingen. Oft hängen die blauen Trauben noch an den Weinstöcken und laden zum Pflücken ein. Die gelbe Traube auf roter Raute ist das Logo der Beschilderung. Gemütlich geht es bergauf am Tüllinger entlang. Schön die Fernsicht auf Basel, Weil (Rhein) und Frankreich. In Ötlingen machen wir im Rebstübli Mittagspause. Durch das Museumsdorf geht es weiter nach Binzen. Hier endet unsere Wanderung. Bis zur Abfahrt des Busses nach Lörrach haben wir noch Zeit für einen Kaffee/Cappuccino im sehr schönen Café Piccola Pausa neben dem Rathaus. Es war angenehm warm, wir konnten draußen beim Brunnen unser Getränk genießen.