06.12.14: Kleine Wanderung bei Karlsruhe und Weihnachtsmarkt Durlach 

Eine kleine Wanderung zum Grötzinger See und Weingartener Moor. 

Wir waren 8, sind alle gewandert, auch noch ins Weingartner Moor, war schöön, Weihnachtsmarkt war auch super, Wetter blieb bis zum Schluss trocken.

 

 

13.12.14: Nachtwanderung vom Kandel nach Obersimonswald (Mittlerer Schwarzwald)

Zur guten Tradition der Straußenclique gehört seit vielen Jahren eine wunderschöne Nachtwanderung vom Kandel ins Tal. Dieses Jahr versammelten sich 16 mutige Teilnehmer am ZOB Denzlingen, um mit dem Bus auf den Hausberg von Waldkirch zu fahren. Nebel und starker Wind begrüßte uns auf dem Gipfel, so dass sich wir uns zügig auf den Weg in Richtung Simonswald aufmachten. Über die Platte mit ihren einsam gelegen Gehöften erreichten wir den Einstieg zu den Zweribachwasserfällen, wo in einer Schutzhütte ein Umtrunk verabreicht wurde. Nach einer weiteren guten Stunde Laufzeit erreichten wir die wohlverdiente Schlusseinkehr im Gasthaus Engel in Obersimonswald. Ein hervorragendes Abendessen und das gemütliche Beisammensein rundeten diese Nachtwanderung perfekt ab. Bei strömendem Regen brachte uns der Bus schließlich zurück nach Denzlingen.

 

 

14.12.14 (Sonntag): Weihnachtsmarktbesuch in Kaysersberg/Elsass (mit kl. Wanderung)

Bei nicht gerade weihnachtlichen Temperaturen, es waren 12 Grad plus, trafen sich 13 Straußis für den Weihnachtsmarkt in Kaysersberg. Der erwartete Stau nach Kaysersberg blieb dieses Mal aus, weil keine Autos mehr in den Ort reinfuhren konnten. Wir haben unsere Autos zwei Orte vorher geparkt und sind die vier Kilometer von Sigolsheim über Kientzheim nach Kaysersberg gelaufen. Es war noch hell und ein kleiner Schauer mit Sonnenschein gemischt, überraschte uns danach mit einem wunderbaren Regenbogen in seinen herrlichen Farben. In Kientzheim angekommen haben wir die große alte Stadtmauer bewundert, welche heute noch sehr gut zu erkennen ist. Von weitem erkannten wir die Burg in Kaysersberg und freuten uns schon auf den ersten Glühwein. Auf dem Weihnachtsmarkt konnte jeder für sich oder in kleinen Grüppchen diesen zauberhaften Flair genießen. Bei leckerem Flammenkuchen, heißem Apfelpunsch oder Glühwein kam man noch mehr ins Schwärmen. Nachdem es inzwischen dunkel geworden war und alle Lichter an den Häusern und in den Schaufenstern leuchteten, wurden nicht nur die Kinderaugen groß. Auch die Erwachsenen waren beeindruckt von dieser strahlenden weihnachtlichen Stimmung. Auf dem Rückweg war es gut, dass wir Taschenlampen dabei hatten und unser Blick zurück nach Kaysersberg belohnte uns mit einer wunderbar beleuchteten Kirche und Burgruine. Auch Kientzheim strahlte inzwischen in allen Farben. In Sigolsheim kamen wir wieder zu unserem Ausgangspunkt zurück und die ganze Gruppe war beeindruckt, wie schön es wieder auf dem Weihnachtsmarkt in Kaysersberg war. 

Die Bilder sprechen für sich.

 

 

20.12.14: Kleine Wanderung mit Weihnachtsmarkt Ettlingen

22 gut gelaunte Weihnachtswanderer und 1 Hund trafen sich am frühen Nachmittag am Bahnhof in Karlsruhe. Nach einer kurzen Begrüßung durch Uwe liefen wir den vorbildlich ausgeschilderten Wander- und Radweg entlang der Alb (http://de.wikipedia.org/wiki/Alb_(Oberrhein)) Richtung Ettlingen. Bereits nach wenigen hundert Metern ließen wir die Urbanisation von Karlsruhe hinter uns und erfreuten uns an dem abwechslungsreichen Weg, der uns entlang naturnaher Wiesen und ruhigen Wohngegenden bis in die historische Altstadt von Ettlingen führte. Ungefähr auf halber Strecke spendierte uns Jochen einen leckeren Gutedel der Winzergenossenschaft Wolfenweiler. In Ettlingen angekommen erkundeten wir zuerst die schöne Altstadt (http://de.wikipedia.org/wiki/Ettlingen) und liefen nachher anschließend über den reizvollen Weihnachtsmarkt. Ein Teil der Gruppe ging in das Brauhaus (http://www.vogelbraeu.de/ettlingen/lokal.html) und kam in den Genuss von leckeren Bierspezialitäten oder zünftigen Speisen. Im Anschluss fuhren wir gemeinsam mit der Tram zurück zum Hauptbahnhof KA.

 

 

21.12.14: Nach dem Weihnachtsbrunch kommt der Verdauungsspaziergang…

Nach unserem reichhaltigen Weihnachtsbrunch im Burgcafe Landeck unternahmen 9 Personen noch einen kleinen Spaziergang. 

Das Wetter war alles andere als winterlich: angenehme Temperaturen und noch einige blühende Pflanzen. 

Höhepunkt dieser Mini-Tour war die Burgruine Landeck: http://de.wikipedia.org/wiki/Burg_Landeck_(Baden)

Nach einer knappen Stunde kamen wir wieder am Ausgangspunkt an. Wir verzichten diesmal auf einen ausführlichen Bericht und lassen einfach mal die Bilder sprechen:

 

 

26.12.14: Weihnachtswanderung zum Belchen (Südschwarzwald)

Zu unserer sportlichen Wanderung am 2. Weihnachtsfeiertag trafen sich 8 hochmotivierte Wanderer beim Kloster St. Trudpert (http://de.wikipedia.org/wiki/St._Trudpert) im Münstertal. Trotz mittelprächtiger Wetterprognosen waren wir von Anfang an sportlich unterwegs und gewannen ziemlich schnell an Höhe: Vom Kloster (450 m) ging es durch einen winterlichen Wald stetig bergan, bei Breitnau (993 m) erreichten wir wieder eine freie Fläche. Allerdings hatten wir keinerlei Aussicht, die gesamte Umgebung hüllte sich in dichten Nebel. Danach tauchten wir wieder in einen winterlichen Wald ein, der durch den Nebel und die mit Schnee überzuckerten Bäume eine gewisse mystische und märchenhafte Stimmung vermittelte. Kurz nach der Weggabelung Krinne (1117 m) begann der steilere Aufstieg über einen etwas schmaleren Bergweg und bald erreichten wir die Kuppe des 1414 Meter hohen Belchen. Leider hatten wir überhaupt keine Fernsicht. Zur Belohnung gab es einen Gipfelwein der WG Wolfenweiler und später im Belchenhaus einen warmen Kaffee. Wir verweilten etwas länger im höchstgelegenen Gasthaus von Baden-Württemberg (1360 m) und liefen anschließend zur Talstation der Belchenseilbahn. Von dort folgten wir der gelben Raute bis zum Wiedener Eck (1117 m), wo eine kleine Schlusseinkehr im Berghotel erfolgte. Zwei Teilnehmerinnen fuhren per Autostop ins Münstertal und holten uns mit ihren PKW´s ab. Vielen Dank für diesen Service!

Wanderstrecke: ca. 18 Km, etwas 1000 Höhenmeter

Fazit: Eine wunderschöne und sehr harmonische Wanderung am 2. Weihnachtsfeiertag. Das Timing war in zweierlei Hinsicht perfekt: Erst während der Schlusseinkehr setzte starker Schneefall ein, ein Tag später kam der große Schnee. Alles wieder richtig gemacht!

 

 

31.12.14/01.01.15: Silvester im Berner Oberland

The same procedure as every year: Zum dritten Mal in Folge feierten wir gemeinsam Silvester im Simmental. Unserem Aufruf folgten insgesamt 31 Personen, eine beeindruckende Zahl, vor allem angesichts der Tatsache, dass wir für diesen Silvesterevent keine Werbung machten. 

Bei teilweise winterlichen Verhältnissen fuhren wir im Mega-Konvoi (8 Fahrzeuge) gemeinsam über Bern - Thun - Zweisimmen bis nach St. Stephan-Matten, wo wir bereits von unserem Guide Martin erwartet wurden. Nach einer herzlichen Begrüßung fuhren wir gemeinsam zu unserer Unterkunft im winterlichen Färmeltal. Rosmarie, die Wirtin des Gasthofes Alpenrose, freute sich über unseren erneuten Besuch. Nach einem zügigen Zimmerbezug begann unsere Silvester-Schneeschuhtour. Bei strahlendem Sonnenschein liefen wir die Färmelstraße ein kleines Stück bis zur Galerie talauswärts und bogen dann rechterhand ab. Danach begann der gemütliche Anstieg durch einen winterlichen und sonnendurchfluteten Bergwald mit einigen schönen Ausblicken. Bald erreichten wir die Waldgrenze und nach dem obligatorischen Gruppenfoto begann ein kurzer und steiler Aufstieg zu einem sehr idyllischen Platz, wo bereits für uns ein Apéro vorbereitet war: Wir konnten zwischen einem heißen Punsch und einem gekühlten Weißwein aus dem Wallis wählen. Dazu gab es verschiedene Käse- und Wurstsorten mit knusprigem Brot. Leider zog ausgerechnet jetzt dichter Hochnebel auf, so dass wir keinen Sonnenuntergang genießen konnten. Dennoch hatten wir sehr viel Spaß und liefen anschließend bei Dämmerung und einbrechender Dunkelheit zurück zur Alpenrose. Den Silvesterabend feierten wir gemeinsam bei einem leckeren Käsfondue und pünktlich zur Mitternacht läuteten wir das neues Jahr mit einem Glas Sekt ein. Leider war es bitterkalt, so dass wir nur ganz kurz nach draußen gingen. 

Am nächsten Morgen war erstmal Ausschlafen angesagt, danach liefen wir gemeinsam nach Matten, wo bereits Martin beim Grillhäuschen am Ortsrand ein leckeres Frühstück vorbereitet hatte. Bei interessanten Gesprächen verging die Zeit wie im Fluge und auch die eisigen Temperaturen konnten uns nichts anhaben. Danach unternahmen wir bei traumhaftem Winterwetter einen ca. 1stündigen Spaziergang Richtung Lenk. Nach einer herzlichen Verabschiedung fuhren wir wieder nach Hause und waren uns alle einig: Es war ein ganz besonderer Jahreswechsel, es hat uns allen sehr gefallen. 

Wir möchten uns an dieser Stelle bei Martin für die hervorragende Organisation und bei allen Autofahrern ganz herzlich bedanken!

Die Straußenclique wünscht allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern alles Gute für 2015!

 

01.11.14: Nachtwanderung Schauinsland - Freiburg 

An Allerheiligen trafen sich bei phänomenalem Wanderwetter zehn gutgelaunte Straußi's zur Nachtwanderung vom Schauinsland nach Freiburg. Wir starteten beim Hotel Halde (ca. 1100 m.ü.M.) und wanderten in herbstlichem Abendsonnenschein zum Schauinslandturm (ca. 1300 m.ü.M.). Dort oben genossen wir einen tollen Sonnenuntergang mit Alpensicht bis zum Mont Blanc. Nachdem die bürgerliche Dämmerung etwa zur Hälfte verstrichen war, begannen wir den Abstieg in Richtung Kohlerhau (ca. 820 m.Ü.M.). Von dort wanderten wir weiter zur Sohlackerhütte (ca. 690 m.ü.M.) wo wir uns an einem schönen Lagerfeuer aufwärmten. Anschließend ging's hinunter zur Waldgaststätte Sankt Valentin (ca.450 m.ü.M.). Dort kehrten wir ein und wurden mit 'warmer Küche bis 22 Uhr' bestens bewirtet. Der abschließende Spaziergang im Mondenschein hinunter nach Günterstal war ein angenehmer Ausklang unserer erlebnisreichen Tour...

 

 

02.11.14: Rundwanderung  bei Hornberg (Ortenauwanderung im mittleren Schwarzwald)

Bilder von Hubert:

 

 

02.11.14: Rundwanderung Karlsruhe (Durlach - Söllingen)

Interessante Wanderung von Stephan von Durlach über den Turmberg bis Söllingen und zurück. 

Bilder von Monika:

 

 

08.11.14: Sonnenuntergangswanderung mit Käsefondue im Hochschwarzwald

10 gutgelaunte Personen trafen sich nachmittags beim Berggasthaus Präger Böden. Nach einer kurzen Begrüßung liefen wir gemeinsam mit unserem Guide Heinz und dem Haushund Basti zu einem aussichtsreichen Punkt oberhalb vom Gisiboden. Bereits diese kurze Strecke durch einen schönen Wald und über naturbelassene Weiden vermittelte uns einen guten Eindruck von der wohl schönsten Ecke im gesamten Schwarzwald. Wir genossen die abendliche Sicht Richtung Belchen, Feldberg und Herzogenhorn und natürlich vor allem das schöne Abendrot am Horizont mit den Schweizer Alpen im Hintergrund. Als kleine Überraschung gab es einen Sekt der WG Wolfenweiler. Nach Einbruch der Dunkelheit stiegen wir im Schein unserer Stirnlampen und Fackeln wieder Richtung Berggasthaus ab. Wir waren nur ca. 2 Stunden unterwegs, doch diesmal zählte weniger der sportliche Aspekt, sondern mehr die Geselligkeit. Der Abend wurde mit einem leckeren Käsefondue abgerundet.

Ein großes Dankeschön an den hervorragenden Gastgeber Axel Böhm mit Team und natürlich an Heinz für die informative Führung! 

 

 

09.11.14: Wanderung bei Gernsbach (Nordschwarzwald)

15 Leute aus fast allen Richtungen! Das Wetter war uns freundlich gesonnen, und recht mild war es auch. Wir konnten sogar am Schloss Eberstein draußen auf der Terrasse, mit Blick aufs Murgtal (nun ja, allerdings auch auf die Papierfabrik in Weisenbach!), Cappuccino, Apfelschorle oder Bier trinken. Herrlich zur Zeit die gelbrote Herbstfärbung der Wälder! Und dank der Wegvariante auf dem Rückweg kamen die Pilzsucher unter uns kurz vor Gernsbach noch voll auf ihre Kosten: Steinpilze in großer Menge, gigantische Exemplare waren darunter! Sowas haben die meisten von uns wohl noch nie gesehen.

Obwohl wir 15 Wanderer waren und nichts reserviert hatten, konnten wir zum Schluss in Gernsbach noch gemeinsam einkehren.

Bilder von Hubert:

 

 

09.11.14: Gemütliche Herbst-Panorama-Wanderung rund um Bischoffingen (Kaiserstuhl)

Bei dieser Wanderung waren wir wieder mal eine große Gruppe. Mit 53 Personen und 5 Hunden machten wir uns auf den Weg durch den Ort Bischoffingen. Sogar der Bürgermeister wurde auf uns aufmerksam und begrüßte uns recht freundlich. Vom Amtshofplatz gingen wir die Dorfstrasse in den Ort hinein bis zum Friedhof. Von dort folgten wir dem Panoramaweg, Weinlehrpfad und Hüttenbergstirn. Weiter oben um die Bergstirn herum schauten wir links nach Burkheim, auf den wie mit einer Mütze bewaldeten Enselberg vor dem Haberberg und weiter rechts auf den Weinort Jechtingen. Im Hintergrund steht der Vogesenhauptkamm. Am Viehweg stiegen wir rechts steil hoch und erreichten den Wasserhochbehälter. Später kamen wir zu unserem ersten Aussichtspunkt der Vogesenblick. Lieder hing in der Rheinebene ein dichtes Wolkenband, aber trotzdem waren wir mit der Aussicht die sich uns bot zufrieden. In Richtung Oberbergen an der Bassgeigenhütte vorbei, kamen wir auf den Querweg Kaiserstuhl-Schwarzwald-Rhein. Von dieser Hütte aus hatten wir eine tolle Aussicht. Feldberg, Schauinsland, Blauen, der Totenkopf und der Eichelspitzturm bis zu den Vogesen hinüber. Unser zweiter Aussichtspunkt war am Pavillon Mondhalde. Eine sensationelle Aussichtskanzel mit fast grenzenloser Rundumsicht. Rhein, Elsass, Vogesen, Breisach und die umliegenden Kaiserstuhlorte, Totenkopf und der ganze halbrunde Kaiserstuhlhauptkamm über den Orten Oberbergen und Oberrottweil lagen vor uns. Von der Mondhalde begann unser Abstieg hinunter nach Oberrottweil und an der Winzergenossenschaft gingen wir in Richtung Steinbuck zurück nach Bischoffingen. Immer wieder begleitete uns eine herrliche Aussicht, welche wir zuerst von der einen und auf dem Rückweg von der anderen Seite Bischoffingens genießen durften. Unsere Schlusseinkehr machten wir in der Kreuz-Post in Burkheim mit leckerem Kuchen und deftigen Vespern.

 

 

22.11.14: Sportliche Wanderung im Hegau

Bereits die Anfahrt zu dieser Wanderung war ein Erlebnis, so kamen wir während der Fahrt durch den Schwarzwald und der Baar in den Genuss eines wunderschönen Sonnenaufganges. Kurz vor Engen tauchten wir leider wieder in den Nebel ein. Am Bahnhof Engen (530 m) wurden wir bereits von Sandra und weiteren Personen aus Konstanz und Umgebung empfangen. Vom Bahnhof folgten wir (9 Personen) der ausgezeichneten Beschilderung Richtung Hohenhewen (http://de.wikipedia.org/wiki/Hohenhewen). Auf einer Höhe von ca. 700 Metern verließen wir die Nebelsuppe und liefen nun in der Sonne. Das großflächige Gipfelplateau vom Engener Hausberg (844 m) bot uns eine gute Gelegenheit für eine kleine Trinkpause, gleichzeitig genossen wir das traumhafte Herbstwetter und die spektakuläre Sicht über das Nebelmeer Richtung Alpen. Unser nächstes Zwischenziel, das Napoleonseck, war bereits ausgeschildert. Überhaupt ist die Beschilderung der Wanderwege im Hegau vorbildlich, beinahe vergleichbar mit der Schweiz. Für den Weiterweg mussten wir nochmals für kurze Zeit in den Nebel eintauchen, doch bald konnten wir wieder durch eine sonnenüberflutete Kulturlandschaft bis zum Napoleonseck (800 m) laufen. Beim Wegweiser Haslerhof (791 m) kamen wir pünktlich zur Mittagspause an und fanden gleichzeitig einen schönen Rastplatz in aussichtsreicher Lage vor. Nachdem wir uns gestärkt hatten, setzten wir unseren Weiterweg Richtung Stetten weiter. Oberhalb dieser Ortschaft befindet sich der Neuhewen, mit einer Höhe von 867 Metern ist er der höchste Hegauberg: http://de.wikipedia.org/wiki/Neuhewen. Danach kamen wir beim Gasthaus Hegaublick an, wo wir Kaffee, Kuchen und ein erfrischendes Bier auf der Terrasse genießen konnten. Eigentlich nichts ungewöhnliches, jedoch für Ende November eher die Ausnahme. Über die aussichtsreiche „Alte Straße“ ging es leicht bergab bis zum Engener Ortsteil Zimmerholz, der auf uns einen sehr verträumten und idyllischen Eindruck machte. Auf der anderen Talseite stiegen wir nochmals bergan und erreichten rechtzeitig zum Sonnenuntergang einen wunderschönen Platz. Wir konnten uns kaum an diesem imposanten Naturschauspiel sattsehen. Auf der einen Seite ein wunderschöner Sonnenuntergang, anderseits das abendliche Nebelmeer und die von den letzten Sonnenstrahlen angestrahlten Berge der Alpen. Doch bald verschwand die Sonne hinter dem Horizont, so dass wir uns an den Abstieg Richtung Engen machten. Leider tauchten wir bald wieder in den Nebel ein und kamen rechtzeitig vor Einbruch der Dunkelheit am Ausgangspunkt an.

Reine Gehzeit: ca. 6 Stunden, etwas mehr als 20 Km Streckenlänge, ca. 800 Höhenmeter.

Ein großes Lob an Sandra für die tolle Organisation, wir waren immer zur richtigen Zeit am richtigen Ort!

 

 

23.11.14:  Rundwanderung  zw. Offenburg und Gengenbach (Ortenauwanderung im mittleren Schwarzwald) 

Bilder von Hubert:

 

 

30.11.14: Rundwanderung bei Mühlenbach (Ortenauwanderung im mittleren Kinzigtal)

Bilder von Birgit:

Fotos von Edeltraud:

 

03.10. - 05.10.14: Herbstwandern am Luganer See

Unsere Kurzreisen ins Tessin sind meistens sehr beliebt und innerhalb kurzer Zeit ausgebucht. Doch bei dieser Reise wurden unsere kühnsten Erwartungen übertroffen: innerhalb eines halben Tages waren alle verfügbaren Plätze ausgebucht! 

Mit 8 Personen starteten wir schließlich unsere Fahrt ins Ticino, vollkommen ohne Stau vor dem Gotthard und mit einer obligatorischen Kaffeepause südlich des 16,9 Km langen Straßentunnels erreichten wir den Luganer Stadtteil Pazzallo (441 m). Durch einen bereits mediterran wirkenden Laubwald gewannen wir ziemlich schnell an Höhe, genossen an den Aussichtspunkten die Sicht auf das Häusermeer von Lugano und auf die zahlreichen Verästelungen des Lago di Lugano. Leider war die Fernsicht aufgrund des starken Dunstes ziemlich eingeschränkt. Auch wurde die Fernsicht beim Erreichen des 912 Meter hohen San Salvatore nur unwesentlich besser, dennoch genossen wir die eingeschränkte Sicht und die wärmenden Sonnenstrahlen, welche die Dunstschicht durchdringen konnten. Der Abstieg nach Ciona (612 m) führte uns durch einen schönen Bergwald bergab. Immer wieder gab es informative Erläuterungen unseres Organisators über die Flora am Wegesrand (z. B. Alpenveilchen) und die umliegenden Berge. In Ciona kehrten wir in der Grotto ein, gönnten uns Kaffee und Kuchen bzw. ein Bier und schlenderten noch etwas durch die beschaulichen Gassen. Der Weiterweg führte uns nach Carabbia (520 m), ein sehr ursprünglich wirkendes tessiner Bergdorf. Von dort war es nicht mehr weit bis zum Ausgangspunkt Pazzallo. 

Diese Wanderung hatte nur eine Streckenlänge von ca. 10 Km bei 500 Höhenmetern, aber an diesem Tag war Genusslaufen angesagt. 

Danach fuhren wir in unser Hotel nach Porto Ceresio, wo wir bei einem leckeren Nachtessen und Vino della Casa den ersten Tag ausklingen ließen. 

Tag 2 startete mit einem sehr üppigen Frühstück und entgegen der meisten Wetterprognosen mit etwas Regen. Doch wenige Kilometer in östliche Richtung war es wieder trocken und so waren wir bereits während der Anfahrt ins Mendrisiotto wieder sehr zuversichtlich. Von Mendrisio schlängelte sich die Straße sehr eng und kurvenreich ins Valle di Muggio. Nach einer guten Stunde erreichten wir leicht angespannt die Ortschaft Cabbio (667 m), wo wir kostenlos vor der Kirche parkieren konnten. Auf eine Weiterfahrt nach Scudellate und eine Besteigung des Monte Generoso verzichteten wir aufgrund der starken Bewölkung in höheren Lagen. Doch unser Organisator konnte ganz spontan eine schöne Tour aus dem Ärmel schütteln: Wir folgten über Arla (1004 m) dem vorbildlich signalisierten Wanderweg zum Rifugio Prabello (1201 m), welches sich bereits in Italien befindet. Wie bereits am Vortag war es während des ganzen Aufstiegs stark bewölkt, aber Hauptsache kein Regen war unser gemeinsamer Gedanke. Nach einer kleinen Mittagspause setzte sich etwas die Sonne durch, so dass wir zu unserer Gipfelbesteigung starten konnten. Der Weg zum Sasso Gordona (1410 m) ist vorbildlich mit Ketten gesichert, dennoch sollte man keine Höhenangst haben. Nach gut 30 Minuten erreichten wir das Gipfelkreuz (welches sich übrigens nicht am höchsten Punkt befindet) und stiegen dann wieder auf dem gleichen Weg Richtung Rifugio ab. Wir liefen ein kleines Stück auf dem Aufstiegsweg zurück, bogen dann allerdings beim nächsten Wegweiser Richtung Muggio ab. Die Sonne setzte sich immer mehr durch und wir genossen jetzt die intensiven Herbstfarben der Natur. Über die Alpe Bonello (1094 m) und Alpe della Bolla (1088 m) liefen wir durch einen dichten Wald via Rondagno bis nach Muggio (661 m). Es wurde immer sonniger, wir genossen die tolle Nachmittagsstimmung. Doch bis zum Ende verhüllte sich der Monte Generoso in den Wolken - Wieder einmal hatte unser Guide ein gutes Gespür für eine gelungene Alternativtour gehabt! 

Reine Gehzeit: ca. 4-5 Stunden, bei 800 Höhenmetern, technisch sehr einfache Tour, lediglich die 200 Höhenmeter bis zum Gipfel sind etwas ausgesetzter (T3). 

Das sehr leckere Essen im Hotel war ein schöner Abschluss einer traumhaften Herbstwanderung im Mendrisiotto. 

Leider vergeht so ein Kurzurlaub immer viel zu schnell! Gestärkt nach einem reichhaltigen Frühstück verließen wir am 3. Tag Italien und fuhren nach Meride TI. Wir haben schon öfters die Tour zum Monte San Giorgio unternommen, allerdings noch nie im Herbst. Leider war es auch am dritten Tag sehr dunstig, so dass die Fernsicht vom vielgepriesenen Aussichtsberg M. San Giorgio (1097 m) etwas bescheiden war. Dennoch war die Tour landschaftlich sehr reizvoll, die Natur an diesem Berg ist ungemein vielfältig: An den Südhängen Flaumeichen-Hopfenbuchen-Wälder, ansonsten naturnahe Buchenwälder. 

Unsere genaue Route: Meride (578 m) - Cassina (883 m) - M. San Giorgio (1097 m) - Crocifisso (670 m) - Meride (578 m). 

Die reine Gehzeit betrug ca. 3 Stunden bei 550 Höhenmetern und etwas mehr als 10 Km Weglänge. 

Die Rückfahrt gestaltete sich staufrei, da wir geschickt den Stau am Gotthard umfahren konnten. Gegen 18:20 Uhr waren wir bereits in Wolfenweiler.

 

 

03.10. - 05.10.14: Sportliche Tageswanderungen im Rätikon 

Oktoberstart im Rätikon – bei bestem Spätsommerwetter erkundeten wir in einer bunt gemischten Gruppe aus dem Stuttgarter und Freiburger Raum die für die Meisten unbekannte Bergwelt Liechtensteins. Und diese hatte so einiges zu bieten:

  • tolle Ausblicke auf den Alpstein und das Montafon

  • anspruchsvolle Premium-Alpin-Steige wie den Drei-Schwestern-Steig und den Fürstensteig

  • wenig frequentierte Gipfel wie den Naafkopf

  • schöne, exponierte Gratwege

  • Murmeltiere, Steinböcke und Gämsen 

An allen drei Tagen ging es recht sportlich zu, sodass wir uns die sehr gute Küche samt üppigem Frühstücksbuffet im Gästehaus Sücka mehr als verdient hatten. Die familiäre, lustige Atmosphäre der Gastgeber, eine harmonische, gesellige Gruppe und die Freude über gänzlich ausbleibenden Regen rundeten dieses lange Bergwochenende ab. Ich bin sicher, wir werden uns bei der einen oder anderen Tour wieder sehen!

 

 

03.10. - 04.10.14: gemütliches Wandern am Oeschinensee/oder bei Kandersteg (Berner Oberland)

Am Freitag, den 3. Oktober sind wir von Kandersteg eine gute Stunde gemütlich zum Hotel Oeschinensee (1600 Meter) gelaufen. Dort haben wir unsere Mittagspause gemacht, und danach sind mit wenig Gepäck ein bisschen höher gelaufen. Beim Abendessen hatten wir den Blick auf den See und es erwartete uns ein Feuer im Kamin im Aufenthaltsraum. Am Samstagmorgen sind wir Richtung Blümlisalphütte gewandert. Da ich eine gemütliche Tour angeboten hatten, haben wir unsere Pause bei ca. 2200 Meter gemacht und sind danach den Weg hoch über dem See zurückgelaufen. Die Farben des Sees waren unglaublich schön.

http://www.oeschinensee.ch/sommer/wandern/

 

 

03.10.14: Herbstwanderung im Eggenertal (Markgräflerland) 

Zur diesjährigen Herbstwanderung nahe Badenweiler trafen sich siebzehn gutgelaunte Feiertagswanderer bei bestem Wanderwetter. Los ging's auf dem Skulpturenweg von Badenweiler nach Lipburg durch herbstlich gestimmte Streuobstwiesen und buntem Herbstwald. Von Lipburg aus ging's hinauf in Richtung Feldberg-Rheintal bis zur Wegkreuzung 'Feierabend' und danach wieder hinab ins geschützt gelegene Rheintal. Nach kurzem Verweilen wanderten wir zum Rastplatz 'Stalten' und machten dort mit Blick auf Müllheim-Feldberg und das Eggenertal unsere Vesperpause. Danach ging's hinab nach Feldberg-Gennenbach und von dort wieder hinauf zum Aussichtspunkt 'Steinenkreuzle'. Nach genossenem Rundumblick wanderten wir, vorbei an Schallsingen, in Richtung Sehringen wo unsere siebzehnköpfige Wandergruppe 'Zum Grünen Baum' mit Neuem Süßen, Zwiebelkuchen u.a. bestens bewirtet wurde. Anschließend waren die restlichen drei Kilometer Wanderstrecke nach Badenweiler zurück ein angenehmer Ausklang unserer Herbstwanderung durch 'Ein Stück Italiens auf deutschem Grund' (Justinus Kerner im Jahre 1851)...

 

 

10.10.14: „Afterwork-Wanderung“ zur Staufener Burg (Markgräflerland)

Bei außergewöhnlich milden Temperaturen und gleichzeitig starker Bewölkung trafen sich 8 Personen zu unserer AWW (Afterwork-Wanderung) im schönen Städtchen Staufen. Diesmal stand nicht das Wandern im Vordergrund, bereits nach gut 15 Minuten Gehstrecke erreichten wir die Staufener Burg (http://www.badische-seiten.de/staufen/burg-staufen.php). Trotz der tiefen Bewölkung hatten wir eine überraschend gute Fernsicht. Noch wichtiger: Entgegen einiger Wetterprognosen blieb es den ganzen Abend trocken. Wir genossen unser Picknick und die schöne Abendstimmung. Einziger Wermutstropfen waren die Stechmückenschwärme, so dass wir uns an den kurzen Abstieg machten, immer die beleuchtete Burg vor Augen.

Diesen Abend ließen wir in der Wiesler´s Strauße ausklingen.

Eine Wiederholung folgt im neuen Jahr, dann hoffentlich mit einem traumhaften Sonnenuntergang!

 

 

11.10./12.10.14: Wander-Wochenende im Südschwarzwald

Dieses Wochenende wurde von Axel Böhm, dem Wirt des Berggasthauses Präger Böden, organisiert. An beiden Tagen führte er uns auf sehr abwechslungsreichen Wegen durch die wohl schönste Gegend im gesamten Schwarzwald - Das Gebiet rund um den Präger Gletscherkessel. 

Am Samstag waren wir 9 Leute. Zwei davon sind wieder zurückgelaufen, weil der eine Probleme mit dem Fuß hatte. Es war sehr diesig und das Wetter war wechselhaft. Regen war auch dabei. Somit haben wir auf die „Besteigung“ vom Herzogenhorn verzichtet. Dafür war es trotz allem mild und wir haben nicht gefroren. Für einige gab es unterwegs einen Schnaps - dann war es erst recht "warm". 

Unser Wanderroute: Präger Böden – Bernauer Kreuz - Felsensteig - Glockenführe – Weidelehrpfad - Krunkelbachhütte - Präger Böden. 

Am Abend kamen wir schließlich in den Genuss eines leckeren Abendessens. Ein Teil der Gruppe übernachtete im Berggasthaus Präger Böden und freute sich bereits auf die Sonntagstour. 

Bilder von Moni: 

Der Sonntag begann mit einem leckeren und liebevoll vorbereiteten Frühstück und einigen neuen Teilnehmern, die sich zu dieser Tagestour am Sonntag angemeldet hatten. 

Vom Berggasthaus Präger Böden liefen wir bei nebligen Wetter bis zum Aussichtspunkt „Roter Felsen“, hier lichtete sich zum ersten Mal der Hochnebel und wir hatten eine schöne Sicht auf den Präger Gletscherkessel und zum Belchen. Weiter ging´s in zahlreichen Serpentinen bis zum Gipfel des Blößling. Dieser 1310 Meter hohe Gipfel ist noch ein kleiner Geheimtipp und wird teilweise als schönster Schwarzwaldgipfel bezeichnet. Wir genossen eine ausgiebige Rast und eine imposante Fernsicht zu Belchen, Feldberg mit Herzogenhorn und ganz in der Ferne sogar Aargauer Jura und über den Nebelbänken die Schweizer Alpen. Ein wahrlich schöner Platz für eine Mittagspause! Der Abstieg folgte über das Präger Eck und den „Unteren Schweineweg“ bis zu den freien Weideflächen oberhalb des Präger Gletscherkessels (http://de.wikipedia.org/wiki/Gletscherkessel_Präg). Hier war Axel Böhm in seinem Element und erzählte uns allerhand zur Entstehung, Flora und Fauna dieses Gletscherkessels. Am Wegesrand fanden wir als Besonderheit den Tintenfischpilz: http://de.wikipedia.org/wiki/Tintenfischpilz. Eigentlich ist dieser Pilz kein Bestandteil der heimischen Flora und ein klassischer Neophyt, dennoch haben wir uns sehr über diesen seltenen Fund gefreut. Der Abstieg in das idyllische Dorf Präg erfolgte durch Bergweiden mit einigen breitkronigen Rotbuchen. Nach einen kleinen Bummel durch Präg zeigte uns Hr. Böhm 3 ehemalige Gletscherseen und eine Blockhalde mit einer großen Vielfalt an arktischen und alpinen Tieren und Pflanzen. An der Seehalde herrscht ein ganz spezielles Mikroklima mit tieferen Temperaturen als in der unmittelbaren Umgebung. So fanden wir einige interessante Flechten, die wir sonst nur von den höheren Lagen in den Alpen kennen. Kurz danach war die sehr abwechslungsreiche und kurzweilige Wanderung zu Ende - Ein Shuttleservice brachte uns zurück zu den Präger Böden. Reine Wanderstrecke: ca. 17 Kilometer. 

Wir bedanken uns an dieser ganz Stelle ganz herzlich bei Axel Böhm für dieses sehr interessante und toll organisierte Wochenende!

 

 

12.10.14: Wanderung in den Vogesen, Ermensbach – Neuweiher – Sternsee 

Bei unserer Drei-Seenwanderung waren wir 18 Personen und zwei Hunde. Die Wetterprognose hielt sich in Grenzen und gegen Mittag bekamen wir dann doch schon den erst für den Abend vorausgesagten Regen ab. Von Ermensbach ging es steil hinauf zum Petit Neuweiher und zum felsumkesselten Grand Neuweiher. Beide Seen wurden im 16. Jh. aufgestaut. Vom Grand Neuweiher führte unsere Wanderung steil über die Moyemme Bers zu einer aussichtsreichen Wiese. Leider hatten wir nicht die Aussicht die wir uns gerne gewünscht hätten. Grand Ballon, Feldberg und Belchen im Schwarzwald, Rossberg und Thanner Hubel zwischen Thur- und Dollertal und der Baerenkopfkamm blieben hinter einer Wolkenbank verborgen. Tatsächlich konnte man  dann aber doch die Eiger-Mönch-Jungfrau Region leicht am Horizont entdecken. Nach drei Stunden kamen wir dann zum Berggasthof Rouge Gazon und gönnten uns dort eine längere Pause mit Suppe, Heidelbeertarte, Kaffee und Edelzwicker. Es hatte angefangen zu regnen und wir packten uns alle wasserdicht ein um auf einem sehr schönen, steilen Serpentinenpfad via Col des Perches hinab zum kristallklaren Sternsee (Lac des Perches) zu steigen. An der Ferme-Auberge Riesenwald vorbei kamen wir nach Rimbach-pres-Masevaux. Von dort leitete uns ein gelbes X rechts hinauf und an einem Waldhang über Wiesen und Weiden kamen wir wieder zurück zu unserem Ausgangspunkt in Ermensbach. 

Bilder von Gerhard:

Bilder von Erich:

 

 

19.10.14: Wanderung im Kraichgau - Herbstliche Rundtour durch Kürnbach, Oberderdingen und Sternenfels

Die Wanderungen im Kraichgau sind mittlerweile ein fester Bestandteil unseres Tourenprogramms, versprechen diese doch (fast) immer schönes Wetter, eine sehr nette Gruppe und natürlich Genusswandern durch eine sehr liebliche Landschaft. Diese Attribute trafen auch diesmal zu. Allerdings war die Teilnehmerzahl noch wesentlich größer als beim letzen Mal: Wir waren insgesamt 48 (!) Mitwanderer. Der erste Karlsruher Frühstückstreff und eine effektive Werbearbeit waren wohl für diesen Erfolg (mit)verantwortlich. 

Mit anfangs 46 Personen und 3 Hunden starteten wir unsere Rundwanderung beim Rathaus in Kürnbach. Zielstrebig liefen wir unserem Organisator hinterher, der mit einer präzisen Beschreibung und einer detailgenauen Karte ausgerüstet war. Nach einer Weile verließen wir den reizvollen Ort Kürnbach (http://de.wikipedia.org/wiki/Kürnbach) und liefen durch Weinberge und Wiesen bis zum Ortsrand von Oberderdingen. Wir genossen die Aussicht über die sanften Hügel des Kraichgaus, wie auch die spätsommerlichen Temperaturen. Am Ortsrand übernahm Silvia das Ruder und so kamen wir in den Genuss einer geschichtlich-historischen Ortsführung durch dieses sehr schmucke Fachwerk-Dorf: http://de.wikipedia.org/wiki/Oberderdingen. Nach dieser sehr informativen und kurzweiligen Führung blieben wir weiterhin auf „Abwegen“ und bauten eine weitere Variante ein: Wir wanderten nicht die „reguläre“ Strecke ( siehe Link Wanderbeschreibung), sondern gingen durch einen Hohlweg, später entlang des Matzenlochweges durch einen herbstlichen Wald bis zum Derdinger Horn. Vorbei an dem geologischen Fenster (siehe Link) führte der ungemein aussichtsreiche Weg entlang eines Waldrandes und oberhalb herbstlich verfärbter Rebberge bis zu unserem Rastplatz „Bergwald“. Hier genossen wir unsere „sonnige“ Mittagspause und eine phänomenale Fernsicht bis zum Pfälzer Wald und Richtung Nordschwarzwald. Jetzt verabschiedete sich eine Person von uns, dafür gesellten sich 3 neue Teilnehmer hinzu. Danach ging es wieder leicht bergab durch einen Laubwald bis zum Bernhardsweiher, ein vor langer Zeit zur Fischzucht angelegter See mit einer sehr reichhaltigen Flora. Der Weiterweg führte uns anfangs durch einen dichten Wald, später entlang eines sonnendurchfluteten Waldrandes bis zum Parkplatz an der Landstraße zwischen Diefenbach und Sternenfels. Hier war Zeit für die obligatorische Überraschung: Die Gruppe wurde mit 2 Flaschen Gutedel der WG Wolfenweiler verwöhnt. Der Wein aus dem Markgräflerland schmeckte uns allen sehr. Danach folgten wir dem Radweg bis zum Ortseingang von Sternenfels (http://de.wikipedia.org/wiki/Sternenfels). Hier gabelten wir Teilnehmerin Nr. 48 auf. Weiter ging´s durch den Ort, später über eine sanfte Hügelkuppe und nochmals durch einen Hohlweg zurück zum Ortsrand von Kürnbach. Hier verabschiedeten wir uns von einem kleinen Teil unserer Gruppe, der Großteil (ca. 40 Leute) freute sich bereits auf die Schlusseinkehr in der Besenwirtschaft Czech (http://www.weingut-czech.de). Hier wurden wir trotz des Massenansturms sehr schnell und freundlich bedient (Vorreservierung erfolgte natürlich). 

Ein sehr schöner und gelungener (Wander)Tag fand hier sein Ende. An dieser Stelle nochmals ein großes Dankeschön an die gesamte Gruppe, trotz der riesigen Teilnehmerzahl ein sehr harmonischer Haufen. Auch bedanken wir uns bei Silvia für die Ortsführung durch Oberderdingen. 

Hier die „offizielle“ Routenbeschreibung, nicht berücksichtigt sind die Führung d. Oberderdingen und die Aufstiegsvariante durch den Hohlweg bis zum Derdinger Horn: http://www.outdooractive.com/de/wanderung/kraichgau-stromberg/auf-und-ab-durchs-rebenmeer/1385857/#dm=0

 

 

19.10.14: Sportliche Wanderung im Hochschwarzwald

Bei stahlblauem Himmel und Sonnenschein trafen wir uns, dem Lokführerstreik zum Trotze, direkt am Wanderparkplatz Himmelreich vollzählig. Zu zehnt liefen wir  zuerst einmal durch's  Falkensteiger Tal an der Löffelschmiede vorbei, um dann rechterhand den Anstieg zur Höfener Hütte an zugehen, wo wir dann auch das Gruppenphoto machten. Der Ausblick mit blauem Himmel war herrlich, den Hühnern auf den Tischen beim Picken der Blumensträusse  zuzusehen, ebenso ! Der Anstieg zum Hinterwaldkopf hat uns immerwieder Ausblicke auf die gegenüber liegende Rücktour geliefert: anfangs war sogar St. märgen gut sichtbar mit den 2 Kirchtürmen, Nessellachen, Piketfelsen, Ravennaschlucht. Mit frischem Wind wurden wir dann am "Gipfel" empfangen und weiter  führte uns der Weg, oberhalb Alpersbach, links ab  auf schmalen Pfad Richtung Wasserfall. Doch zuvor legten wir auf einer Wiese eine Vesper ein. Unglaublich, wie warm und spätsommerlich es war! Der Wasserfall war etwas enttäuschend klein aber süß ! Weiter an der Kläranlage Hinterzarten durch's Löffeltal bis zur Wegkreuzung, wo es zum Ort Hinterzarten abging. Dort verliessen uns 4 Leut' um mit dem Zug wieder nach Himmelreich zu fahren. Für uns 6 ging es weiter über's Internat Birklehof zum Anstieg Ravennaschlucht. Da der gesammte Rückweg auf Süden ausgerichtet ist, hatten wir die Sonne auf unserer Seite bis zum Untergang. Um 17.30 Uhr liefen wir im Himmelreich ein, 2 kehrten heim und 4 kehrten noch im Hofgut Himmelreich ein.

 

 

26.10.14:  Rundwanderung  „Rund um Prinzbach“ (Ortenauwanderung, im mittleren Kinzigtal)

Bilder von Hubert:

 

 

30.10.14: „Afterwork-Wanderung“ in Breisach

5 gutgelaunte Personen trafen sich am Bahnhof Breisach zur AWW von Rainer und Jochen. Erstes Ziel unseres gut einstündigen „Nacht-Spaziergangs“ war der Eckartsberg, von dem wir eine schöne Sicht zum beleuchteten Breisacher Münster hatten. Danach liefen wir durch romantische und altertümliche Gassen bis zum Münsterberg und kamen schließlich in der Innenstadt von Breisach an, wo im Elsässer Hof bei leckerer Badischer Küche diese Afterwork-Wanderung beendet wurde. 

Informationen über Breisach: http://de.wikipedia.org/wiki/Breisach_am_Rhein

 

 

07.09.14: Wanderung im Mittleren Schwarzwald: Elzach, Biereck und Heidburg 

Auf unserer Elztalwanderung hatten wir richtig Glück. Bei herrlichem Wetter und angenehmen Temperaturen trafen sich 30 Straußis und zwei Hunde um an dieser Tour teilzunehmen. Es war eine Wanderung mit erstklassigen Ausblicken auf den nördlichen, den mittleren und den Hochschwarzwald. In der Ortsmitte von Elzach ging es gleich steil hinauf zur Neunlindenkapelle. Nach kurzer Besichtigung marschierten wir weiter zum Goldenen Kopf von wo aus wir eine prachtvolle Aussicht hatten auf das Elztal und seine Seitentäler sowie die überragenden Höhen. Nun hatten wir den Aufstieg fast geschafft und am Becherers Eck vorbei gelangten wir zu den Drei Kreuzen auf die Eckstrasse, einen alten Römer-Höhenweg, der fasst eben im Wechsel aus Wald- und Aussichtsstellen  uns zum Biereck führte. Dort machten wir eine längere Pause bei Kaffe und Kuchen, einem kühlen Bier und Rucksackvesper. Beim Biereck kamen wir auf den Querweg Lahr-Rottweil hinüber zur ehemaligen Heidburg. Von diesem Höhenschlößle ist allerdings kaum etwas erhalten. Wenig später trennte sich der Wanderweg und wir kamen auf den Hansjakobweg (Schlapphut-Markierung) zur Passhöhe Heidburg. Diese Passhöhe zählt zu den aussichtsreichsten des mittleren Schwarzwaldes. Nach Queren der Passhöhe führte uns der Weg wieder zurück in Richtung Elztal. In Eilet angekommen kamen wir auf den Elztalweg welcher uns immer am Bach entlang zurück führte zu unserem Ausgangspunkt in Elzach. Die Pilzzeit ist auf dem Höhepunkt und wir trafen einige Pilzsammler, die uns bereitwillig in ihre Körbe schauen ließen. Auch in der Gruppe waren ein paar – Glückspilze – dabei, welche sogar tolle Steinpilze am Wegesrand entdeckten. Die Schlusseinkehr machten wir im Restaurant La Calma in Elzach welches sehr zu empfehlen ist. Der harte Kern hielt es aus, bis der aufsteigende Vollmond über den Tannen uns signalisierte an die Heimfahrt zu denken.

 

 

 14.09.14: Rundwanderung  „Von Bad Griesbach zum Buhlbachsee“

(Ortenauwanderung, zw. mittlerem und nördlichem Schwarzwald)

Bilder von Hubert:

 

 

19.09.14: „Afterwork-Wanderung“ am Tuniberg

8 gutgelaunte Wanderer und ein 1 Labrador-Mischling trafen sich zur AWW (Afterwork-Wanderung) am Tuniberg. Von der Erentrudiskapelle liefen wir gemeinsam bis zum höchsten Punkt am gesamten Tuniberg (314 m). Die Abendstimmung war sehr beeindruckend, entgegen aller Wetterprognosen blieb es den ganzen Abend über trocken. Unser AWW-Guide lief mit uns noch ein kleines Stück in nördlicher Richtung, bevor wir über einen sehr aussichtsreichen Weg zurück zur Kapelle spazierten. Jetzt war Zeit für unser Picknick: Bei leckeren Rotwein, Käse und Lebkuchen(!) genossen wir den Sonnenuntergang über den Vogesen und die freie Sicht bis zum Basler Jura. Ein Teil der Gruppe ging danach noch in die Kapellenblick-Strauße.

 

 

28.09.14: Alpine Wanderung in der Zentralschweiz - Über den Leiternweg auf den Niederbauen-Chulm (1923 m)

Bei prächtigem Herbstwetter starteten 5 begeisterte Alpinwanderer zu unserer gemeinsamen Bergtour am Parkplatz der Brunni-Seilbahn in Seelisberg. Bereits die Anfahrt in die Innerschweiz war ein Erlebnis - neblige und sonnige Abschnitte entlang der Autobahn wechselten sich ab. Umso mehr die Freude, dass wir während der Wanderung einen strahlenden Sonnentag erleben durften. Vom Parkplatz liefen wir in wenigen Minuten bis nach Brunni (836 m), bereits von hier war der Niederbauenchulm als alpiner Weg (blaue Markierung) ausgewiesen. Anfangs ging es recht steil durch Alm- und Waldgelände bis zur Bergstation Weid (1288 m). Der Weg war teilweise sehr morastig, glücklicherweise aber breit und nirgends ausgesetzt. Bereits jetzt hatten wir einen wunderschönen Rundumblick auf die Berge der Zentralschweiz und auf den unter uns liegenden Urner See. Diese Fernsicht wurde beim Aufstieg zur Alm Lauweli (1524 m) immer besser und spektakulärer. Hier machten wir unsere erste Pause und stärkten uns für den „alpinen Teil“ der heutigen Tour. Denn ab Lauweli beginnt der blau-weiß-markierte Alpinwanderweg zum Niederbauen-Chulm. Geschickt schlängelt er sich steil in einer Rinne nach oben, bald erreichten wir eine vorbildlich mit Drahtseil und Treppen gesicherte Wand und dann ging es mit Hilfe einer steilen Eisentreppe in einer Höhle Richtung Gipfel. Danach folgte noch ein steiler Zickzack-Weg und schon erreichten wir das Plateau vom Niederbauen-Chulm (1923 m). Uns kam dieser Alpinwanderweg sehr kurzweilig vor, gerne wären wir noch etwas länger im T3/T4-Bereich gewandert. Auf dem Gipfel war allerhand los, denn von der Seilbahn Emmetten - Niederbauen ist es nicht weit bis zum Niederbauen-Chulm. Hier machten wir unsere große Mittagspause und genossen die schöne Rundumsicht (bis Säntis und Jura) und spektakuläre Tiefblicke auf den Vierwaldstättersee. Nun startete der relativ moderate Abstieg Richtung Bergstation Niederbauen (1570 m). Lediglich an den schattigen Stellen waren die Steine etwas rutschig. Doch kurz vor Erreichen der Bergstation bogen wir linkerhand ab und kamen über die Trifthütte, Niederbauenalp bei Frutt vorbei. Hier begann der steile Abstieg hinunter nach Emmetten. Dieses Wegstück war teilweise sehr steil und steinig und an manchen Stellen sehr rutschig. Wir mussten ganz schön aufpassen und erreichten dann wohlbehalten den sonnigen Talgrund bei Emmetten-Sagendorf (726 m). Hier wechselten wir die Straßenseite und liefen leicht bergan durch das sehr naturnahe Waldgebiet Brennwald. Urwüchsige Baumbestände und interessante Kalkgesteinsformationen sorgten selbst im dichten Wald für interessante Fotomotive. Über Ober Schwand (911 m) erreichten wir das idyllisch gelegene Seeli und nach einem letzten Miniaufstieg den Ausgangspunkt unserer heutigen Tour. 

Reine Gehzeit: ca. 6,5 Stunden (beim Rückweg von Emmetten waren wir sehr flott unterwegs), ca. 1300 Höhenmeter im Auf- und Abstieg, etwa 18 Km Weglänge. 

Nach einer reibungslosen Rückfahrt (außer Stau bei Luzern) fand eine Schlusseinkehr in der Pizzeria in Schallstadt statt.

 

 

28.09.14: Rund-Wanderung Château Ochsenstein und Roche La Spill

(Nordvogesen; ca. 15 km südlich von Saverne)

Bilder von Hubert:

 

 

02.08.14: Nachenfahrt auf dem Altrhein bei Germersheim - Naturkundliche Exkursion auf dem Boot

Zu einer Nachenfahrt (pfälzerisch für Fischerboote) trafen sich 11 Personen bei der Anlegestelle auf der Insel Grün vor den Toren der Stadt Germersheim. Hier sind diese Art von Bootstouren näher beschrieben: http://www.suedpfalz-tourismus.de/natur-freizeit/freizeitaktivitaeten/nachenfahrten.html. Nach einer Begrüßung durch den erfahrenen Bootsführer Erwin Stengelin starteten wir zu unserer gut 2stündigen Bootsfahrt. Hr. Stengelin erklärte uns allerhand zur Ökologie, der Rheinregulierung durch Tulla und natürlich, wie gewünscht, auch zur Pflanzen- und Tierwelt der Rheinauen. Als Besonderheit zeigte er uns eine versteinerte Zahnleiste von einem Mammut! Auch die geschichtlichen Ausführungen zur Römerzeit und die Ära Napoleons in der Pfalz kamen nicht zu kurz. Versüßt wurde unsere Bootsfahrt durch einen Sekt der WG Wolfenweiler! 

Durch die starken Niederschläge der letzten Wochen standen die Rheinauen ziemlich unter Wasser, wir fühlten uns wie im Urwald. Glücklicherweise war uns der Wettergott an diesem Tag freundlich gestimmt: Sonne und leichte Bewölkung wechselten sich ab. 

Zum Abschluss dieser rundum gelungenen Nachenfahrt fand eine Schlusseinkehr in einer gemütlichen Gaststätte am Rheinufer bei Germersheim statt. 

Die letzten 3 Bilder zeigen die relativ seltene Behaarte Karde: http://de.wikipedia.org/wiki/Behaarte_Karde, fotografiert am nächsten Tag im NSG Kleiner Bodensee bei KA-Neureut. Ein Vordringen in die Uferzone dieses Altrheinarmes wäre am diesem Wochenende aufgrund des hohen Wasserstandes nicht möglich gewesen! 

Fazit: Wieder ein rundum gelungener Ausflug bei Karlsruhe. Ein großes Dankeschön an die nette und harmonische Gruppe. In nächster Zeit bieten wir mit Sicherheit weitere Unternehmungen bei KA an. Ein großes Kompliment an den Guide Erwin Stengelin für diese informative und kurzweilige Bootstour! 

Anmerkung: Eigentlich handelt es sich bei dieser Bootsfahrt um keine Wanderung, aufgrund des naturkundlichen Charakters dieser Tour wird dieser Bericht dennoch unter der Rubrik „Wanderungen“ hochgeladen.