Die Kinzigtaler Grenzgänger-Runde (Mittlerer Schwarzwald)
1. August

Ich, würde mich freuen, wenn mich jemand begleiten würde. 🙂
TREFFPUNKT ist 09:00 UHR am BAHNHOF IN HAUSACH.
Die geologische Trennlinie:
Das Kinzigtal
Die Grenze zwischen dem Sandstein-Norden und dem Urgestein-Süden ist in der Landschaft messerscharf zu erkennen. Sie verläuft mitten durch das Kinzigtal, das den Schwarzwald von West nach Ost teilt
Charakter: Abwechslungsreiche Rundwanderung mit extremen Landschaftswechseln.
Strecke: Ca. 12,5 Kilometer.
Höhenmeter: Ca. 480 hm im Auf- und Abstieg.
Dauer: Ca. 3,5 bis 4 Stunden reine Gehzeit.
Ausrüstung: Geeignete Wanderschuhe und Trittsicherheit. Die Pfade wechseln von weich-sandig zu felsig-hart.
Der Wegverlauf: Von Süd nach Nord (und zurück) – Quelle: Offizielle Ausschreibung
Start im Urgestein (Hausach)
Sie starten am Bahnhof in Hausach (ca. 240 m über NN). Die Stadt liegt südlich der Kinzig und damit noch mitten im Urgestein des Südschwarzwalds. Ihr Aufstieg beginnt auf der Südseite des Tals hinauf zur historischen Burg Husen. Der Boden unter Ihren leichten Schuhen besteht hier aus grauem, hartem Gneis und Granit. Der Wald ist hell und von Laub- und Mischbäumen geprägt.
Der geologische Logenplatz: Der Farrenkopf-Blick
Sie wandern ein Stück den berühmten Westweg hinauf. Von den Aussichtsfelsen oberhalb der Burg Husen haben Sie den perfekten Blick nach Norden über das Kinzigtal.
Das Panorama: Schauen Sie nach links und rechts entlang des Tals. Es wirkt wie eine gerade gezogene Trennlinie. Die Berge auf der gegenüberliegenden (nördlichen) Seite flachen oben kastenförmig ab – das ist die riesige, flache Sandsteinplatte des Nordschwarzwalds.
Der Grenzübertritt (Talquerung)
Der Weg führt Sie nun hinab ins Tal. Sie überqueren die Kinzig – und überschreiten damit exakt die geologische Grenze zwischen Nord- und Südschwarzwald.
Aufstieg in den Sandstein (Der Abenteuerpfad)
Nun steigen Sie auf der Nordseite des Tals hinauf Richtung Spitzfelsen. Das Landschaftsbild wechselt schlagartig:
Roter Boden
Der graue Stein verschwindet. Der Pfad wird leuchtend rot und sandig – Sie stehen nun auf dem echten Buntsandstein.
Dunkler Wald
Der helle Mischwald weicht dichten, hohen Tannen- und Fichtenwäldern. Die Luft riecht durch das Nadelholz sofort anders.
Der Spitzfelsen (580 m)
Auf dem Gipfel angekommen, stehen Sie auf einer markanten Sandsteinkanzel. Von hier oben blicken Sie zurück nach Süden auf das schroffe Gneis-Gebirge, aus dem Sie gerade gekommen sind.
Zum Thema Trinkwasser-Quellen in den Gesteinen
Quellen im Sandstein (Norden): Sandstein wirkt wie ein gigantischer Schwamm. Er saugt Regenwasser auf und speichert es. Die Quellen im Nordschwarzwald fließen daher sehr gleichmäßig und das Wasser ist extrem kalkarm („weiches“ Wasser).
Quellen im Granit/Gneis (Süden): Diese harten Urgesteine können kein Wasser speichern. Das Wasser fließt nur in den Rissen des Felses. Nach starkem Regen schießen die Quellen im Süden sofort wild heraus, versiegen in heißen Augustwochen aber auch sehr schnell wieder.
Eventuell können wir zum Schluss noch einkehren!
Gasthaus zur Eiche (Für den großen Hunger) 🙂 oder Café-Bäckerei Streit (Für Kaffee & Kuchen) 🙂
Also, wenn euch die Tour gefällt, zögert nicht und meldet euch an.
Anmeldung bitte bei Claudia: claudia.0286@outlook.de
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