07.03. – 14.03.2026: Ayurveda Retreat und Wandern in den Vogesen

 

Diesmal waren wir zu 10nt. Zwei Menschen davon waren das letzte Mal im Oktober 2025 dabei. Ausgeschrieben wurde die Unternehmung als Wander- und Ayurvedaretreat in den Vogesen.

am Samstag (Anreisetag) haben wir uns in dem alten warmen Bauernhaus mit Kamin und in den zusätzlichen 2 Zimmern (wegen der hohen Teilnehmerzahl) so richtig bequem gemacht. Später haben wir uns unser erstes ayurvedisches Abendessen gekocht. Gemeinsam an dem großen Holztisch am heißen Kamin haben wir das Wochenprogramm besprochen.

Am Montag (wie an jedem Tag danach) haben wir uns um 7.00 Uhr draußen vor der Tür zu der Morgengymnastik getroffen. Eine kurze Aufwärmung und danach eine Mischung aus Yoga-, Qigong-, Atem- und Tai Chi Übungen waren wichtig, um uns auf den Tag vorzubereiten und den Körper zu aktivieren. Ölziehen (Kavala – ayurvedische Mundbehandlung) wurde zu einem Morgenritual, danach wurde heißes Wasser getrunken. Danach gab es ein ausgiebiges und gesundes Frühstück. Wir haben einen kurzen Spaziergang in der nahen Umgebung zum Haus gemacht und uns ein ayurvedisches Mittagessen gekocht. Die erste Wanderung hat fast eine Stunde gedauert (2,3 km). Das war eine Rundwanderung zur Festung von Remiremont (Fort Parmont). Bei dieser kurzen Rundwanderung ging es um die Geschichte dieser Festung, die nach der Niederlage von 1870 erbaut wurde, als die Deutschen das Elsass und einen Teil Lothringens bis zum Ende des Ersten Weltkrieges annektierten. Wir haben uns die Festungsanlage nur von außen angeschaut. Leider war die Festung geschlossen. Die Öffnungszeiten sind ab April bis Ende August. Danach gab es in einem netten Café Jean-Luc in Remiremont einen Kaffee und was Süßes. An dem Tag haben wir auch Honigmassage und verschiedene Ayurveda Massagearten (Garshan, Bürstenmassage, Rückenmassage Upanasveda mit Arnikaöl) ausprobiert.

Am Dienstag waren wir sehr früh auf dem Markt im Remiremont. Danach sind wir nach Gerardmer zu dem See gefahren und sind eine gemütliche Runde um den See gelaufen. Wir waren ungefähr 1,5 Stunden unterwegs (die See Rundwanderung). Danach sind wir in einem gemütlichen Restaurant in der Auberge de Liezey gegessen. An dem Nachmittag haben wir eine spezielle erhitzende Massage mit heißen Reissäckchen (Pinda Sweda) ausprobiert. Danach hatten wir eine längere Wanderung gemacht: Seaten in der Kirche – Aussicht von La Feuillee und Dorothee Runde von Val-d’Ajol. Die Länge der Wanderung ist 10 km, Dauer 3 Stunden, Höhenunterschied 260 m. Wir hatten die ganze Woche Glück mit dem Wetter und haben das Frühlingserwachen hautnah erlebt.

Am Mittwoch hatten wir eine wunderschöne entspannte Wanderung zu Toquaine Rock gemacht. Die Wanderung hat um die 3 Stunden gedauert (Länge fast 8 km, Höhenunterschied 240 m). Am Abend war für uns die Sauna vorbereitet.

Am Donnerstag waren wir auf dem Markt in Gerardmer. Käse, Wein, Honig und vieles mehr sind ein Muss in den Vogesen. Eine moderne Kirche vor dem Markt hat mein Herz berührt. Danach saßen wir in der Sonne vor einem Café Brasserie de L’Hotel de Ville mit der heißen Schokolade oder mit einem leckeren Kaffee. Direkt danach ging es zu dem Startpunkt unserer nächsten Wanderung: See von Lispach. Das war die längste Runde der Woche, sehr abwechslungsreich und wunderschön. Das war die Wanderung, wo wir am meisten Fotos gemacht haben. Die Wanderung hat ungefähr 4,5 Stunden gedauert, die Länge der Strecke war um die 18 km bei dem Höhenunterschied 350 m.

Am Freitag sind wir nach La Mer gefahren. Schon beim Hinfahren haben wir die wunderschönen Landschaften der Vogesen genossen. Etang de la Mer (Runde von la Mer) hat uns in die Welt der 100 Seen geführt. Wir waren fast 3 Stunden (Länge 9,72 km, Höhenunterschied 110 m) unterwegs. Nach der Wanderung waren wir ziemlich hungrig. Wir haben eine kleine Epicerie Lord Broc Cafe in Melisey „überfallen“. Der Koch hat uns gesagt, dass wir uns setzen sollen und er uns einfach, was er da hat, kochen würde. Das was er gekocht hat, war unglaublich lecker. Es ist eine absolute Geheimadresse! Den ganzen Abend haben wir beim einspannten und ausgedehnten Saunieren verbracht.

Der Samstag war unser Pack- und Abschiedstag. Den verschneiten Morgen haben wir mit einer Yogastunde mit dem Gefühl der tiefsten Dankbarkeit für alles, was wir innerhalb dieser Retreatwoche erlebt haben, angefangen.

Wir hatten 7 wunderbare transzendierende Tage mitten in der Natur verbracht. 

Einen herzlichen Dank und alles Gute an alle Teilnehmer!