Februar 2026

 

01.02.2026: Hochschwarzwald; Platzbergrunde; Streckenwanderung!

Wir waren gestern eine nette Gruppe von 10 Personen.

14 km und 420 Höhenmeter, kein gpx-Track vorhanden. 

Die Fahrt mit dem Bus nach Saig, war nicht sehr ermutigend. Alles dicker Nebel, so dass wir kaum die „Hand vor den Augen“ sehen konnten. Von der Bushaltestelle „Ochsen“ in Saig ging es bis zum Vitenhof ein Stück die Straße entlang. Dabei hatten wir schon eine schöne Sicht auf Saig. Der Nebel zog nach unten und die Berge waren zu sehen. Alle freuten sich. Nun ging es in den Ortsteil Hiera, wo die Wege schon mit Schnee und Eis überzogen waren. Aber noch ging es ohne Spikes. Nach Hiera geht es erst ein Stück einen Forstweg runter und dann begann der Aufstieg. Duch verschneite Wege halt etwas mühsam aber machbar. Über das Hiera Kreuz gelangen wir weiter Berg hinauf zum Vesperplatz Hierabrunnen.  

Nun hatten wir uns alle die Pause verdient. Dabei stellte ich fest, dass die Doris fleißig gesammelt hat, um neue Gestecke für den Freiburger Markt zu gestalten. 👍 

Nach der Stärkung haben wir noch einen kurzen Abstecher zur Balzenwaldhütte gemacht, bevor es weiter zum Hochfirst ging. Die Sonne zeigte sich ab und zu und ich habe den Hochfirst das erste Mal ohne Wind erlebt. So konnten wir eine längere Trink- und Foto Pause machen.

Jetzt bestand ich darauf, dass alle ihre Grödel und Spike anzogen, da der erste schon gefallen war. Aber es war nichts passiert.  

Nun ging es zum Abstieg. Über schmale Waldwege mit teilweise hohem Schnee und sehr glatten Waldstücke erreichten wir Neustadt. Eine Person war gefallen, aber sofort wieder aufgestanden. 🙏 

6 Personen sind zur Endeinkehr und die anderen 4 mit dem Zug nach Hause gefahren.  

Es war eine sehr nette und unterhaltsame Gruppe.  

Danke euch, so macht es mir Spaß immer wieder Wandertouren an zu bieten. 🥾👍 

Bilder Sigrun:

Und von Uta:

01.02.2026: Vollmond-Wanderung: Lichtermeer & Mondzauber, Neuweier (Baden-Baden) 

Silberglanz auf dem Augenblickweg: Wenn Masken im Mondlicht fallen 

Es gibt Nächte, die zu kostbar sind, um sie mit künstlichem Licht zu stören. Als sich gestern Abend um 18:15 Uhr der Vollmond über Neuweier erhob, geschah etwas Seltenes: 53 Wanderer schalteten ihre Taschenlampen aus.  

Das silberne Leuchten des Himmels war so intensiv, dass der Neuweier Augenblickweg wie von Geisterhand erhellt vor uns lag. 

Eine Wanderung zwischen den Welten

Unter der Führung von Schwarzwaldguide Gerd Groß wurde aus den 6,5 Kilometern mehr als eine bloße Bewegung durch die Natur. Es war eine Reise zu uns selbst. In der Stille der Nacht, hoch über dem funkelnden Lichtermeer der Rheinebene, spürten wir die „Mythen und Rhythmen“, die diesen ersten Vollmond des Jahres 2026 so magisch machten. 

Wortgewalt und Seelenklang

An einem der Aussichtspunkte hielt die Gruppe inne. Hier verschmolzen die literarische Welt der Literarischen Galerie und die emotionale Tiefe der Musik zu einer Einheit: https://www.die-literarische-galerie.de/ 

Die Lesung: Gerd Groß las aus seinem Werk „Ein Echo der Masken“. Die Worte handelten vom Verbergen und Zeigen, vom Schutz und von der Wahrheit – ein Thema, das in der klaren Nachtluft eine fast greifbare Präsenz entwickelte. https://www.die-literarische-galerie.de/das-echo-der-masken/ 

Die Musik: Passend dazu erlebten wir die Vorführung des Songs „The Mask I Wear“ (hier anhören). In einem Arrangement, das zwischen progressivem Blues-Rock und majestätischen House-Elementen schwingt, erzählte das Lied von der Suche nach der eigenen Identität. Zur Hompage„The First: Echoes Of The Soul“, https://www.die-literarische-galerie.de/songtexte/ 

Dieser Abend war zugleich eine Hommage an die erste CD „The First: Echoes Of The Soul“ (https://suno.com/playlist/423f4787-22e9-43fe-8520-2d309b816903). Die Lieder dieser Sammlung begleiteten uns gedanklich auf dem Rückweg zur Kirche, den wir pünktlich um 20:45 Uhr erreichten. Es sind Lieder über den Wandel von Geist und Seele, über das Verlieren und Wiederfinden – genau jene Themen, die der Augenblickweg uns in dieser Nacht lehrte.  

Zur Homepage[Choir / powerful](The Moon is our guide…)[Lead Vocal / soulful]. Wir warfen die Masken in den Schatten der Nacht und sind im Licht der Seele wieder aufgewacht. https://www.die-literarische-galerie.de/the-mask-i-wear/ 

Ein herzliches Dankeschön an alle 53 Teilnehmer, die diesen „Augenblick“ geteilt haben. Wir kehrten nicht nur mit kühlen Wangen, sondern mit erfüllten Herzen nach Hause zurück. Wer die Magie nachwirken lassen möchte, findet weitere Inspirationen und Texte unter: www.die-literarische-galerie.de

Vielen Dank auch an die Menschen, die mit ihrem Einsatz und Engagement solche Wanderungen ermöglichen. 

Bilder von Petra, letztes Bild der Galerie ist von Ursula:

07.02.2026: Wanderung – Waldfischbach – Heidelsburg – Dinkelsbachtal – Seelenfelsen (Pfälzer Wald)

Heute hatten wir einer Tour im Schwarzbachtal direkt neben dem Clausensee eingeladen. 9 Wanderer sind dieser Einladung gefolgt. Zuerst besuchten wir die kleine Befestigungsanlage Heidelsburg. Danach auf einer kleiner Wegstrecke des Holzland- bzw. Heltersberger Brunnenweges sowie an den imposanten Seelenfelsen. Wir hatten sehr gutes Wetter insbesondere an den Seelenfelsen herrschte durch die tiefstehende Sonne fast magisches Licht an den Felswänden. Unterwegs hatten wir in einer Schutzhütte eine schöne gemeinsame Rast mit viel „Gebabbel“ und reichlich Lachen. Zum Abschluss sind wir zu 10 noch in Waldfischbach eingekehrt und hatten einen schönen Abschluss.

Tourlänge: 11,0 km, Höhenmeter: 240 Höhenmeter.

08.02.2026: Streckenwanderung – Heidburg Passhöhe nach Haslach (Mittlerer Schwarzwald)

Mit dem Bus ging es vom Bahnhof Haslach auf die Passhöhe Heidburg.

In kleiner Runde starteten wir unsere Wanderung auf der Passhöhe Heidburg. Von dort ging es über Flachenberg, Biereck, obere Breitebene, Fehrenbacher Kreuz, Dochbach, Artenberg nach Steinach. An der Kinzig ging es zurück zum Ausgangspunkt nach Haslach.

Auf der gesamten Strecke gab es immer wieder schöne Ausblicke in die Umgebung.

Wanderstrecke 21 Kilometer und 340 Hm im Aufstieg und etwa 800 Hm absteigend. Kein gpx-Track.

08.02.2026: Hochschwarzwald, Säbelthomaweg 

13 km und 425 Höhenmeter.

Wir sind mit 9 Personen gestartet, da 3 krank geworden sind. Also eine nette kleine Gruppe.

Vom Bahnhof in Hinterzarten gingen wir hinter dem Kurhaus etwas am Bächle entlang. Über eine Eisfläche des Kinderpfades gelangten wir zum Aufstieg vom Vincenz Zahn Felsen. Hier hatten wir die erste schöne Sicht auf Hinterzarten. Wir stiegen weiter aufwärts über teilweise vereiste Wege bis zum Windeckkopf. Hier wurden wir mit Sonne und einer super tollen Sicht belohnt.

Nach einer kurzen Trink- und Fotopause ging es runter bis zum Häuslebauer. Da wir hier die meisten Höhenmeter hinter uns hatten, freuten wir uns auf unsere Vesperpause.

Gestärkt und immer noch die Spikes an den Schuhen ging es zum Mathisleweiher. Eine nette Frau hat hier von uns ein sehr schönes Gruppenfoto gemacht. Nun ging es über Stuckwald und Spielplatz zurück. Zwischendurch hatten wir die Spikes wieder abgezogen, die wir aber für das letzte Stück wieder anziehen mussten.

Unser Lieblings-Café war total überfüllt. Aber ein Café/ Hotel, in der Nähe vom Bahnhof, hat uns aufgenommen. Kuchen und Kaffee waren lecker.

Danke der Gruppe, dass alle vernünftig waren und Spike sowie Grödel übergezogen haben.  

Bei so einen wunderschönen Wetter macht es doppelt so viel Spaß wandern zu gehen. 

Bilder Sigrun:

Und von Uta:

08.02.2025: Neuhausen und seine Teilorte – Winterwanderung um Neuhausen (Enzkreis) 

Am Sonntag, 8.2.26 fand eine Wanderung rund um Neuhausen statt, an der insgesamt 35 Personen teilnahmen. Die Tour begann um 10 Uhr an der Monbachhalle, zwar im Nebel, aber endete gegen 13:30 Uhr bei schönem Sonnenschein. Die Strecke umfasste ca. 12 Kilometer und führte am Layhersee vorbei und durch malerische Wald- und Ackerlandschaften um Neuhausen. Station machte die Gruppe an der Waldkapelle „Maria hilf“, nähe der Burg Steinegg, wo eine kurze Pause eingelegt wurde. Die Wanderer erfuhren von Ulrike Edelmaier die Geschichte der drei Jungfrauen von der Burg Steinegg, wie Sie sich bei der Erstürmung der Burg unterhalb der Kirche retteten. Weiter ging es über den Kapellenweg zur historischen Burg Steinegg, in der man heutzutage, mit Gruppen übernachten kann. Leider konnte man durch den Nebel das Würmtal nicht erblicken. Deshalb setzte die Gruppe zügig ihren Weg fort. Kurz vor Neuhausen kam dann doch die Sonne raus und schenkte uns einen Blick auf alle Teilorte und die nächstliegenden Stadt Tiefenbronn. Das Highlight, die St. Wendelinkappele war dann, zwar schon auf dem Rückweg, noch zu begutachten und konnte die spezielle Atmosphäre, innerhalb dieser kleinen Kapelle, spüren.  

Die Wanderung war für den heutigen Tag zwar kürzer als gedacht, aber dennoch genau so, dass es passte. Ferner trug die freundliche Atmosphäre zur Freude aller bei. Ich bedanke mich für neue Ideen und die tollen Gespräche. Ich freue mich bereits auf die nächste Veranstaltung am 8.3.26.  

Euer Sascha Albrecht

(1. Vorsitzender Schwarzwaldverein Bad Liebenzell e. V.) 

Bilder von Petra: