März 2026

 

01.03.2026: Wanderung Wiesensteig – Bad Peterstal (Griesbach) – Nordschwarzwald)

Rund um das Tal der „Wilden Rench“ schlängelt sich der Premiumwanderweg Wiesensteig entlang der Griesbacher Wiesen und Talhänge.

Auf ca. 13,5 Km Länge /402 Höhenmeter prägen wunderschöne Landschaftsformationen, Bergwiesen, Wald und Wasser.

Wir waren insgesamt 13 Personen, war traumhaft schön und super Stimmung 😊

Link auf outdooractive:

https://www.outdooractive.com/de/route/wandern/schwarzwald-mittelgebirge-/wiesensteig-in-bad-peterstal-griesbach-eine-tour-fuer-genusssucher/8801557

01.03.2026: Baiersbronner Himmelswege – 2Seen Wanderung – Sportliches Wandertempo (Nordschwarzwald) 

2-Seen-Tour bei Baiersbronn – eine abwechslungsreiche Rundwanderung durch Wald, entlang von Wasserfällen und zu zwei wunderschönen Karseen (Sankenbachsee & Ellbachsee).

Die Strecke führte durch ein Schutzgebiet, bot grandiose Ausblicke, stille Waldpfade und immer wieder Orte zum Innehalten.

Wir waren insgesamt 18 Personen.

Kurze Infos zur Tour:

🥾 ca. 22 km

⏱️ etwa 6–7 Stunden (inkl. Pausen) – wir wandern zügig in einem sportlichen Tempo

⬆️⬇️ rund 570 Höhenmeter

🌿 mittelschwer, Trittsicherheit stellenweise hilfreich

🍽️ Einkehrmöglichkeit unterwegs (z. B. an der Kniebishütte) 

Komoot:

https://www.komoot.de/tour/2759138145?ref=aso&share_token=aBX88oO7dAX1cvGkogqA5jQZ2EsPm2vZxbw1U5AMwZjqHbx6Sw

01.03.2026: Bosenheimer Almpfad (Nordschwarzwald) 

Bosensteiner Almpfad: Almglück und Schwarzwald-Seele

Es gibt Tage, an denen der Himmel über dem Nordschwarzwald ein unentschlossenes Spiel treibt – ein flüchtiger Wechsel aus goldenem Sonnenlicht und weichen, grauen Wolkenschleiern, die sich wie schützende Decken über die Gipfel legen. Genau an solch einem Tag machten sich 27 Wanderer auf, um den Bosensteiner Almpfad zu erkunden. Es war kein bloßer Marsch über Kilometer und Höhenmeter; es war eine Einladung, die Zeit anzuhalten und in die tief verwurzelte Mythologie dieser Landschaft einzutauchen.

Zwischen Felsriesen und Logenplätzen

Der erste Paukenschlag der Tour erwartete uns am Brennte Schrofen. Dieser markante Aussichtspunkt thronte über dem „Mühlendorf“ Ottenhöfen wie eine natürliche Bühne. Während der Blick schwindelerregend tief in die Seitentäler glitt, bot die neu erbaute Schutzhütte Raum für das erste Innehalten. Wer hier auf der Himmelsliege verweilte, spürte, wie die Dimensionen des Schwarzwaldes die eigene Perspektive zurechtrücken.

Doch der Pfad zog uns weiter, hinein in das Wechselspiel aus geheimnisvollen Wäldern und den weiten, saftig grünen Hochweiden des Kernhof-Bosenstein-Gebiets. Am Wanderheim Bosenstein, dem Domizil des Skiclubs Seebach, wehte uns der raue, herzliche Charme einer echten Berghütte entgegen – ein Zeugnis regionaler Sportgeschichte, das uns für den weiteren Weg stärkte.

Wo die Zeit in Gondeln ruht

Ein wahres Unikat am Wegesrand ist s’alte Lifthisli am Kernhof. Hier scheint die Zeit eine Pause eingelegt zu haben. Alte Liftgondeln, die einst Skifahrer dem Gipfel entgegentrugen, dienen heute als originelle Rückzugsorte. Inmitten dieser Relikte der Skisport-Vergangenheit, umgeben von der Schwarzwälder Brennkunst des Kernhofs, wurden meine Sagen lebendig. Man konnte sie fast flüstern hören – die Geister der Vergangenheit, die von Verlust und dem steten Wandel der Seele erzählen. In den knorrigen Wurzeln des Kernhof-Waldes schienen sich die Erzählungen von Gewinn und Erkenntnis zu verfangen.

Der Ruf der Grenze und das Lied der Mühle

Auf über 900 Metern erreichten wir den Ruhestein. Dieser historische Pass, einst die Grenze zwischen Baden und Württemberg, ist heute ein lebendiger Knotenpunkt. Zwischen dem modernen Naturschutzzentrum und der majestätischen Schwarzwaldhochstraße spürten wir die Verbindung von Tradition und Moderne, bevor uns der Abstieg in Richtung Panoramen und Mühlenromantik führte.

Ein kulturelles Kleinod erwartete uns mit der Buhnefronze Mühle. Das beharrliche Klappern des Wasserrades von 1839 erzählte uns Geschichten aus einer Ära, in der die Wasserkraft noch der Herzschlag der Höfe war. Es war ein Moment der tiefen Dankbarkeit, bevor uns der idyllische Acherweg am plätschernden Flüsschen entlang zurückführte.

Almglück und Gemeinschaft

Was wäre eine solche Reise ohne die Wärme der Gemeinschaft? Die Einkehr auf der Almhütte wurde zum emotionalen Ankerpunkt. Bei dampfendem Kaffee und würzigem Glühwein, dem Duft von frischen Brötchen und feinem Gebäck, lösten sich die Anstrengungen des Tages in Wohlgefallen auf.

Dieser Pfad hat uns nicht nur über 14 Kilometer durch die Natur geführt; er hat uns gelehrt, zu verweilen, zu lauschen und vielleicht – zwischen Nebelschleiern und Quarzitfelsen – ein kleines Stück der eigenen Seele wiederzufinden.

Link zu outdooractive:  

https://www.outdooractive.com/de/route/wanderung/schwarzwald/bosensteiner-almpfad-almglueck-und-schwarzwald-seele/192049806

Strecke 14,1 km

Dauer 4:40 h

Aufstieg 701 hm, Abstieg 701 hm

Bilder von Petra:

01.03.2026: Hochschwarzwald; Rundwanderung zur Schlangenkapelle

14 km und 340 Höhenmeter.

Vom Bahnhof in Kirchzarten ging es die Straße entlang bis Stegen. Durch Stegen durch und nun begann die reizvolle Tour. Auf schattigen und sonnigen, teilweise schmalen Wald- und Wiesenwege, ging es oberhalb von Reckenberg und Scherereck zur Schlangenkapelle. Der Weg führte uns am Waldkindergarten und verschiedenen Grillplätzen vorbei. An der Schlangenkapelle konnten wir unser Vesper in der Sonne und schönen Holzbänken mit Tisch, genießen. Auch der Eierlikör wurde gern getrunken, da wir nur noch ca. 40 Höhenmeter vor uns hatten.

Der Abstieg führte uns am Hanissenhof und Baldenwegerhof vorbei. Der Baldenwegerhof ist ein Erlebnisbauernhof mit Hofladen, Picknickmöglichkeiten und Spielplatz.Unterwegs bietet die Wanderung immer wieder schöne Aussichten ins idyllische Steurental und Dreisamtal. Auch der Feldberg mit Schnee war gut zu sehen.

Unsere Einkehr war in einem Café in Stegen, wo wir uns auf der Terrasse die Tische zusammenstellen durften. Gestärkt und ausgeruht ging es jetzt die letzten 2 km bis zum Bahnhof nach Kirchzarten.

Hier haben wir uns verabschiedet und sind in verschiedenen Richtungen nach Hause gefahren.

Es war eine schöne Tour, tolles Wetter und eine wirklich nette Wandergruppe. Auch das „Hundele“ war gut drauf.

Ich danke euch für die tolle Stimmung in der Gruppe und auch für die jetzt schon 6 Anmeldungen für den nächsten Sonntag. 😊 

Eure Sigrun 

Bilder von Sigrun:

Und von Uta: