01.06. – 16.06.2026: Natur- und Kulturreise Georgien

 

Ein Kaukasisches Märchen: Unsere Georgien-Reise 2026

Vom 1. bis zum 16. Juni 2026 machten sich 17 Reisende gemeinsam mit Jago Arabuli und David auf eine Entdeckungsreise durch das Herz des Kaukasus.

 

Der Auftakt: Tiflis und Mzcheta 

Nach der Ankunft am 1. Juni empfing uns Tiflis mit seiner herzlichen Art. Beim Rundgang erkundeten wir die Burg Narikala, das Bäderviertel, die Feigenschlucht und auch die geschichtsträchtige Anchiskhati-Kirche aus dem 6. Jahrhundert. Abseits der Touristenpfade erlebten wir das pulsierende,

echte Stadtleben. In Mzcheta bewunderten wir die Swetizchoweli-Kathedrale und die Kreuzkirche.

 

Im Schatten der Riesen 

Die Heerstraße führte uns Richtung Stepantsminda. Unterwegs hielten wir an der Ananuri-Festung, dem Jinvali-Stausee, dem Soldatenfriedhof und genossen den Ausblick vom Kreuzpass (2395 m). Der Höhepunkt war die Wanderung zur Dreifaltigkeitskirche am Kasbek. Auch das abgelegene Dorf Dshuta mit seinem Blick auf das Chaukhi-Massiv bot uns tiefe Einblicke in die unberührte Natur.

 

Kachetien: Kultur und Weinkultur 

In Kachetien besuchten wir das Kloster Davit-Garedscha und die Festungsstadt Signaghi. Wir entdeckten die spirituelle Stille des Bodbe-Klosters, die Alawerdi-Kathedrale und die historische Residenzstadt Gremi. Das Nekresi-Kloster und eine Weinverkostung in einem traditionellen Weingut wie Temi zeigten uns die tief verwurzelte Weinkultur Georgiens.

 

Von der Industrie zur Küste 

Über den Gombori-Pass erreichten wir Gori und Uplistsikhe, eine der ältesten urbanen Siedlungen des Kaukasus. In Kutaissi besuchten wir den Bagrati-Tempel und lernten die Industriegeschichte der Region kennen. Auch Tskaltubo mit seiner Kurort-Tradition hinterließ bei uns einen bleibenden Eindruck. Schließlich erreichten wir Batumi, wo wir nach einem starken Regen die moderne Kulturstadt und den dendrologischen Park erkundeten.

 

Das Finale: Berge und Geschichte 

Die Fahrt über den Goderdzi-Pass war ein triumphales Erlebnis. In der Region Achaltsikhe besuchten wir das Männerkloster Zarzma, die Höhlenstadt Wardzia und die prachtvoll restaurierte Festung Rabat. Den Abschluss bildete die entspannte Zeit im Kurort Borjomi und eine Wanderung im Nationalpark.

 

Bilder Copyright Petra Maurel: