Unser gemeinsames Länderhöhepunkt-Projekt ging in die nächste Runde: Nach einigen erfolgreichen Besteigungen von European Highpoints im europäischen Süden und Südosten visierten wir für 2026 ein Gipfelziel im Nord(westen) von Europa an: Eine Wanderreise nach Schottland mit der Besteigung vom Ben Nevis (höchster Berg von GB).
Unsere Rundreise führte uns zu den folgenden Zielen in Schottland: Die Hauptstadt Edinburgh, in die Highlands nach Fort William, auf die Isle of Skye, außerdem noch zu einem Zwischenstopp nach Inverness
Bei der diesjährigen „Länderhöhepunkt-Expedition“ waren wir 7 Teilnehmer, die voller Vorfreude aus verschiedenen Himmelsrichtungen anreisten.
15. Mai: Anreise – Flug nach Edinburgh, Gemeinsames Abendessen
Wie so oft üblich bei unseren „Expeditionsreisen“ reisten wir von verschiedenen Flughäfen an, diesmal von Basel, Stuttgart und Prag. Die Einreiseformalitäten am Edinburgh Airport waren schnell erledigt. Vom Flughafen war es dank dem Airport-Bus nicht allzu weit bis zum Mercure Edinburgh Haymarket Hotel, der Unterkunft für den ersten und letzten Tag unserer Schottland-Rundreise.
Nach einer herzlichen Begrüßung gingen wir in ein nahegelegenes nepalesisches Restaurant mit sehr herzlichen Inhabern, wo wir „lecker und schmackhaft“ den Anreisetag ausklingen ließen.
16. Mai: Fahrt nach Fort William + Kleine Wanderung Cow Hill
Nach einem reichhaltigen Frühstücksbuffet startete der Tag zuerst einmal mit etwas Organisatorischen: Wir holten bei der Sixt-Verleihstation unterhalb vom Edinburgh Castle unseren 8-Sitzer ab, einen modernen und optisch ansprechenden Mercedes Vito. Danach starteten wir unserer mehr als 3stündige Fahrt durch die Highlands mit einer ausgedehnten Kaffeepause und mehreren Fotostopps.
Als wir in den Nachmittagsstunden beim Braveheart Car Park bei Fort William ankamen, war unser Bewegungsdrang aufgrund der langen Autofahrt sehr groß. So starteten wir voller Vorfreude zu einer kleinen Wanderung um und auf den Cow Hill, dem Hausberg von Fort William. Wir tauchten in eine für die Highlands typische Landschaft mit viel moorigen Flächen und blühenden Stechginsterheiden (https://de.wikipedia.org/wiki/Stechginster) ein. Belohnt wurden wir mit einem Blick zum teilweise noch schneebedeckten Ben Nevis wie auch zum unter uns liegenden Loch Linnhe (https://de.wikipedia.org/wiki/Loch_Linnhe). Die Wege waren breit und bequem zu begehen, lediglich der kurze Abstieg vom 287 Meter hohen Gipfel führte uns für ca. 15 Minuten über einen etwas steileren Pfad bergab.
Für die 7 km lange Wegstrecke bei ca. 270 Höhenmetern benötigten wir gute 2 Stunden:
Danach fuhren wir ins nahegelegene Spean Bridge, genauer gesagt zum Distant Hills Guest House. Diese hervorragend und familiär geführte Unterkunft bot uns sehr schöne Zimmer und ein liebevoll zubereitetes Frühstück. Wir kamen für 3 Tage in den Genuss der Gastfreundschaft von Dani und Cameron.
Der Abschluss des 1. Tages in den Highlands fand im Restaurant Old Station statt, danach im „Kaminraum“ unserer Unterkunft.
17. Mai: Wanderung Glen Nevis and Polldubh Falls.
Unsere erste größere Wanderung bei dieser Reise startete direkt beim Ben Nevis Visitor Center – Allerdings vertagten wir aufgrund der durchwachsenen Wetterprognosen die obligatorische Besteigung des britischen Länderhöhepunktes auf den morgigen Tag. Und leider war unsere Entscheidung absolut richtig – Bereits beim Überqueren der Brücke über den Fluss Nevis fing es zu regnen an. Dennoch setzten wir frohen Mutes unsere gemütliche Wanderung durch das wunderschöne Tal von Glen Nevis fort. Und unser Frohmut wurde sogar belohnt – Ein Großteil der Strecke legten wir ohne Regen zurück. Wir folgten dem sehr idyllischen Flusslauf mit teilweise knorrigen und flechtenbehangenen Bäumen – Fotomotive gab es zuhauf. Das letzte Stück bis zum Wendepunkt führte uns durch ein ziemlich mooriges Areal. Das durchwachsene Wetter hatte einen großen Vorteil: Wir wurden glücklicherweise von den Midges (https://de.wikipedia.org/wiki/Culicoides_impunctatus) verschont, der wohl größten Plage der Highlands. Beim malerisch gelegenen Polldubh Wasserfall erreichten wir den Wendepunkt der heutigen Wanderung. Doch leider fing es jetzt richtig zu regnen an, so dass unsere Mittagspause etwas kürzer ausfiel. Für den Rückweg nahmen wir einen breiten Forstweg auf der gegenüberliegenden Talseite – Er führte uns knapp oberhalb des Talgrundes, immer wieder mit ein paar Ausblicken, zurück zum Visitor Center.
12,5 Km, nur gute 90 Höhenmeter, allerdings teilweise morastiger Boden, typisch Highlands halt 😉
Link outdooractive:
Auch dieser Tag wurde bei einem guten Abendessen in der „Old Station“ beschlossen…
18. Mai: Besteigung Ben Nevis, höchster Berg von Großbritannien
Heute konnten wir nun endlich zu unserer Besteigung vom Ben Nevis starten, mit 1345 Metern der höchste Berg von Schottland und vom gesamten Vereinigten Königreich.
Start unserer Bergtour war wieder am Ben Nevis Visitor Centre, es ging über die uns schon bekannte Brücke und nach wenigen Metern ging es linkerhand bergauf. Der schöne und teilweise treppenartige Weg führte unterhalb des Meall an t-Suidhe mit moderater Steigung bergan. Wir genossen die Aussicht auf das Tal von Glen Nevis wie zu den gegenüberliegenden Berghängen. Der weiterhin gut ausgebaute Bergpfad machte nun einen Rechtsknick und führte uns in Tal des Allt Na n-Urchaire (Red Burn). Nach ca. 500 Aufstiegsmetern erreichten wir eine Senke, in welcher der Bergsee Lochan Meall an t-Suidhe (Half Way Loch) idyllisch eingebettet ist. Für kurze Zeit konnten wir nun etwas durchschnaufen, bevor es in endlosen Serpentinen bergan Richtung Gipfelaufbau ging. Wir kamen unterhalb des Wasserfalls Red Burn vorbei, die Aussicht auf die Bergrücken und die Gewässer (Loch Eil) bei Fort William wurde immer imposanter. Das Gelände war mit zunehmendem Aufstieg immer steiniger, der Ben Nevis besteht im oberen Bereich eigentlich nur noch aus einer reinen Geröllwüste. Ab einer Höhe von ca. 1000 Metern erreichten wir die ersten Schneereste, teilweise war der Wanderweg ganz schön rutschig und vereist. Zum Glück hatten wir alle unsere Wanderstöcke dabei. Wir kamen an einem relativ flachen Höhenrücken an, der sich am 18. Mai 2026 sehr winterlich präsentierte: Bestimmt 30 cm Schnee, eisig kalt und größtenteils liefen wir im Nebel. Markante Steinmänner wiesen uns den Weg – Diese gute Markierungshilfen sind am Ben Nevis aufgrund der vielen Nebeltage und den Steilabbrüchen auch absolut erforderlich. Nun war es nicht mehr weit bis zum geräumigen Gipfelplateau, welches uns mit gefühlt -8 Grad Außentemperatur empfing ☹ Direkt am Gipfel befinden sich die Reste eine 1883 erbauten Wetterwarte (heute eine Schutzhütte) und eine Vermessungssäule, welche den höchsten Punkt von Großbritannien markiert. Nach etwas Wartezeit bei hochwinterlichen Bedingungen war die Gipfelsäule endlich frei und wir konnten unser obligatorisches Gipfelfoto mit der Union Jack wie auch der schottischen Fahne machen.
Aufgrund der widrigen Bedingungen genossen wir nur für kurze Zeit diesen Gipfeltriumph und machten uns alsbald auf den Rückweg. Im oberen Teil mussten wir wegen der Vereisung und Schneeglätte etwas langsamer machen, doch danach führte uns der Abstiegsweg ohne größere Probleme zurück zum Visitor Center. Es gab zwar den einen oder anderen kurzen Regenschauer (oft nur wenige Minuten), aber das waren wir ja bereits gewöhnt 😉
16,5 Kilometer, 1350 Höhenmeter, technisch eigentlich einfache Tour, allerdings konditionell sehr fordernd. Eine Herausforderung sind auch die teilweise extremen Wetterbedingungen am Ben Nevis.
Link zur Onlinekarte mit unseren Bildern:
Ein sehr schöner Tourenbericht bei optimalen Wetterbedingungen unter: https://www.hoehenrausch.de/berge/ben-nevis
Fazit: Wir können einen weiteren europäischen Länderhöhepunkt auf unserer Liste „abhaken“ – Auf diesem Triumph stießen wir am Abend an inklusive der Signierung beider Flaggen!
19. Mai: (Fähr)Anreise Isle of Skye und Kleine Wanderung bei Portree
Heute ging es schließlich auf die Isle of Skye, allgemein als die wohl schönste Region von Schottland bekannt. Wir mussten Abschied von Dani und Cameron nehmen und fuhren mit unserem Van bis Mallaig, danach setzten wir mit der Fähre nach Armadale über. Jetzt fuhren wir nicht mehr lange bis in das sehr touristische Portree.
Leider war das Wetter bei der Ankunft etwas durchwachsen, so dass wir zuerst in einem gemütlichen Café einkehrten…Doch dann beruhigte sich zunehmend das Wetter – Wir packten die Gelegenheit am Schopfe und unternahmen eine kleine Wanderung auf dem Skorrybreac Trail. Diese Wanderung startet direkt in Portree und gab uns einen ersten Eindruck von Skye: Vor allem der naturnahe Küstenabschnitt und die sehr üppige Vegetation waren die Highlights dieser lohnenswerten „Mini-Wanderung“.
Gemütliche 5 Km und 130 Höhenmeter.
Link zur Onlinekarte:
Den Abend ließen wir in einem indischen Restaurant in Portree und danach in einem landestypischen Pub ausklingen…Voller Vorfreude auf die nächsten Tage auf Skye legten wir uns schließlich schlafen.
20. Mai: Wanderung zu den Felsen von Quiraing und Abstecher Fairy Glen
Die Isle of Skye wird als der wohl schönste „Fleck“ von Schottland bezeichnet und ist ein absolutes Muss bei Wanderreisen nach Scotland. Einen großen Anteil an diesem Attribut hat u. a. auch die Wanderung zu den Felsen von Quiraing – Die vielleicht schönste Wanderung von Skye mit einem gewissen Gänsehautfaktor. So stand es natürlich außer Frage, dass auch wir diese Wanderung durchführen 😉 Leider hatten nicht nur wir die Idee – Trotz mittelprächtigen Wetter mit einem starken Wind und leichtem Regen war der Parkplatz bei der Passhöhe unterhalb von Meall na Suiramach bereits sehr gut besucht.
Wir marschierten dennoch frohes Mutes los und bereits nach wenigen Minuten ließ der Regen nach – Wiedermal ein gutes Timing 😉 Die Landschaft während dieser Toptour führte uns durch eine unwirklich wirkende und bizarre Landschaft mit markanten Felsformationen, grünen Plateaus und über markante klippen mit spektakulären Tiefblicken. Es ist nachvollziehbar, dass diese Gegend auch schon als Filmkulisse (z. B. bei Highländer) diente.
8 Km, 380 Höhenmeter. Sehr beeindruckende Rundtour!
Link zur Onlinekarte:
Bei der Rückfahrt nach Portree machten wir noch einen Abstecher zum Fairy Glen – Das „Feental“ wirkt tatsächlich wie eine künstliche, von Feen oder Elfen angelegte, Fantasy-Landschaft. Ein wahrliches Paradies und ein weiteres landschaftliches Highlight auf Skye: Ein kleiner Tümpel mit blühendem Fieberklee (https://de.wikipedia.org/wiki/Fieberklee), mystische Steinkreise, imposante Felskegel und der Castle Ewen als markantester Gipfel, der einen schönen Blick über das ganze Feental ermöglichte. Leider ist mittlerweile nur noch ein großer Spaziergang möglich, viele kleine Pfade sind wohl aufgrund des Touristenrummels und zum Schutze der Natur gesperrt. Uns hat es dennoch sehr gut gefallen 😉
Danach fuhren wir zurück nach Portree und freuten uns auf ein leckeres Abendessen in einem Pub inklusive schottischer Musik und regionalen Biersorten 😉
21. Mai: Küstenrundfahrt und Wanderung Old Man of Storr
Ein weiteres Wahrzeichen von Skye ist die Felsnadel „Old Man of Storr“ und natürlich gehört eine Wanderung zum „Alten Mann“ auch zum Pflichtprogramm während einer Wanderreise auf Skye. So natürlich auch für uns 😉
Leider waren die Wetteraussichten für den 21. Mai ziemlich durchwachsen, so dass wir erst am späten Vormittag zu unserer geplanten Wanderung aufbrachen. Beim mittlerweile sehr vollen Wanderparkplatz konnten wir eine Parklücke für unseren Van ergattern. Geplant hatten wir folgende Wanderstrecke: https://www.outdooractive.com/de/route/wanderung/united-kingdom/um-den-old-man-of-storr/107149095. Doch bereits nach ca. 15 Minuten kehrten wir aufgrund von Nebel und starken orkanartigen Böen um und brachen unsere Wanderung ab.
Unser Organisator hatte eine gute Idee parat – Wir fuhren einfach entlang der Küstenstraße Richtung Norden und hielten bei mehreren Hotspots entlang der Straße an:
- Bei den Lealt Falls (https://www.myhighlands.de/lealt-falls) – Ein Teil der Gruppe stieg noch zum einsamen Strand mit den Überresten einer ehemaligen Lachsfabrik ab.
- Zum Viewpoint beim Kilt Rock – Eine Aussichtsplattform ermöglichte einen Blick auf den spektakulären Mealt Fall, der sich entlang markanter Felsformationen direkt ins Meer ergießt. Die Felswände werden als Kilt Rock bezeichnet, die vertikalen Basaltsäulen und horizontalen weichen Gesteinsformationen sorgen für ein Karomuster, ähnlich wie bei einem Schottrock (Kilt).
- Ein kleiner Zwischenstopp im Café Columba 1400 in Staffin – Es gab leckeres Essen und auch Kaffee und Kuchen 😉
- Weiter ging´s an den An Corran Beach mit seinen echten Dinosaurier-Fußabrücken, die ca. 170 Millionen Jahre alt sind – Wir erkundigten diesen idyllischen Strandabschnitt und wurden sogar fündig 😉
Im Laufe des Nachmittags lichtete sich dezent die Bewölkung Richtung Berge, so dass wir einen erneuten Versuch am Old Man of Storr wagten. Und unser Optimismus sollte sich lohnen – Wir konnten jetzt eine sehr aussichtsreiche Wanderung bis zu einem spektakulären Aussichtspunkt oberhalb des „Alten Mannes“ unternehmen und das bei Sonnenschein und klarer Sicht. Obwohl wir „nur“ den direkten Weg liefen, konnten wir die Felsnadeln aus den verschiedensten Perspektiven bestaunen.
Ohne Wenn und Aber – Diese Wanderung ist ein absolutes Muss auf Skye: https://www.myhighlands.de/old-man-of-storr-skyes-grimmiger-wachter-der-berge. Da wir erst am Nachmittag starteten, konnten wir natürlich nicht unsere regulär geplante Tour absolvieren. Dennoch war diese „abgespeckte“ Variante absolut lohnenswert.
Knappe 5 Kilometer, ca. 350 Höhenmeter. Hin- und Rückweg identisch, dennoch sehr spektakulär!
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22. Mai: Fahrt von Skye nach Inverness
Nach sehr erlebnisreichen Tagen auf Skye mussten wir leider diese schöne Insel verlassen.
Wir planten ursprünglich eine kleinere und sehr reizvolle Abschieds-Wanderung zu den Fairy Pools: https://de.wikipedia.org/wiki/Fairy_Pools. Leider war das Wetter so dermaßen schlecht, dass wir nach wenigen Minuten bereits die Wanderung abbrechen mussten. Wirklich schade, da die „Feenbecken“ mit ihren natürlichen Wasserbecken und Wasserfällen ein sehr reizvoller Ort auf Skye sind.
So verließen wir leider die Isle of Skye ohne Abschieds-Wanderung und fuhren über die Brücke Richtung Inverness. Wir machten einen ausgiebigen Fotohalt beim Eilean Donan Castle (https://de.wikipedia.org/wiki/Eilean_Donan_Castle) und später eine Kaffee- und Kuchenpause am Loch Ness. Das Ungeheuer Nessi konnten wir allerdings nicht entdecken 😉
Wir kamen schließlich wohlbehalten in Inverness an, wo wir im Hotel Premier Inn eincheckten. Das kulturelle Zentrum der Highlands war absolut sehenswert – Wir erkundigten ausgiebig diese Stadt mit ihren Sehenswürdigkeiten: https://de.wikipedia.org/wiki/Inverness
Danach beschlossen wir diesen Tag in einer Sportsbar mit typisch schottischen Gerichten und danach bei Musik und Tanz in einem Pub.
23. Mai: Rückfahrt nach Edinburgh und Kleine Wanderung zum Arthur´s Seat
Zum letzten Mal nahmen wir in unserem bereits liebgewonnen Van Platz – Von Inverness ging es zurück nach Edinburgh. Die gut 3stündige Fahrt unterbrachen wir mit einer Besichtigung der Whiskeydestillerie Dalwhinnie (https://de.wikipedia.org/wiki/Dalwhinnie_(Whiskybrennerei)). Wohlbehalten und unfallfrei erreichten wir schließlich wieder das Mercure Edinburgh Haymarket Hotel. Auch die Übergabe des Mietwagens bei Sixt verlief ohne Probleme 😉
Ein Teil der Gruppe unternahm jetzt eine kleine Wanderung vom Hotel bis zum Arthur´s Seat, den 251 Meter hohen Hausberg von Edinburgh: https://de.wikipedia.org/wiki/Arthur´s_Seat_(Edinburgh). Eine landschaftlich sehr beeindruckende Wanderung mit einem tollen Ausblick über das gesamte Stadtgebiet und der Bucht „Firth of Forth“. Wir entdeckten einige interessante Pflanzen, besonders beeindruckend war der gelbblühende Stechginster, der ganze Hänge in ein gelbes Blütenmeer tauchte.
Wir waren insgesamt 10,5 Km bei 390 Höhenmetern unterwegs:
Natürlich waren wir auch abends wieder in der Stadt unterwegs, dann natürlich ohne Tracking, dafür wieder mit einem leckeren Abendessen beim Nepalesen um die Ecke. Danach ging´s wieder in ein schottisches Pub.
24. Mai: Letzter Tag in Edinburgh + Rückflug – Abschied von Schottland nehmen
Nach einem reichhaltigen Frühstücksbuffet musste sich ein Teil der Gruppe bereits von uns verabschieden. Der Flug nach Stuttgart ging allerdings erst abends, so dass wir nochmals Zeit für die Erkundung der schottischen Hauptstadt hatten.
Die Abschlusstour führte uns am Wasser entlang – vom Hotel ging es gemütlich am Union Canal entlang. Bei angenehmen 23 Grad entdeckten wir einige Wasservögel und eine für eine Großstadt reichhaltige Pflanzenwelt. Beim Slateford Aqueduc bogen wir rechterhand ab und folgten nun dem „Water of Leith“ Walkway. Uns erwartete ein sehr vielfältiger Streckenabschnitt mit reichlich Natur (beinahe Schluchtwaldcharakter), schönen Parks und sogar einem kleinen Wasserfall (Staustufe). Ein weiteres Highlight war das Murrayfield Stadium, größtes Fußballstadion in Schottland. Beim schmucken Dean Village war unsere „offizielle“ Tour beendet.
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Danach schlenderten wir natürlich weiter durch Edinburgh und absolvierten weitere Kilometer für die Besichtigung der Kathedrale, entdeckten einen imposanten Friedhof und weiteren fotogenen Hotspots.
Leider verging dieser Abschlusstag viel zu schnell und am frühen Abend ging es mit dem Flughafenbus zurück zum Edinburgh Airport und ohne große Verzögerung hob unsere Maschine wieder Richtung Stuttgart ab.
Fazit(s):
- Wieder eine rundum gelungene Expeditions-Reise mit einer harmonischen Gruppe. Ein großer Vorteil war natürlich auch, dass sich die einzelnen Gruppenteilnehmer bereits kannten.
- Die Reise stand allerdings im Vorfeld unter keinem guten Stern – Die ursprüngliche Reiseagentur ging im Laufe des Januars insolvent. So standen plötzlich ein großer Teil unserer Hotelbuchungen auf der Kippe. Glücklicherweise hat die Agentur Reisehorizonte (https://www.travelling-scotland.de) unsere Buchungen übernommen. So konnten wir diese Reise wie ursprünglich geplant antreten. Ein herzliches Dankeschön an Frau Kronberg von Reisehorizonte für ihren unermüdlichen Einsatz!!
- Mit dem Ben Nevis, dem höchsten Berg von Großbritannien, haben wir einen weiteren Länderhöhepunkt in Europa erfolgreich bestiegen.
- Mit dem Wetter hatten wir nicht immer Glück, typisches schottisches Wetter halt 😉 Immerhin konnten wir bis auf die Abschiedswanderung auf Skye alle geplanten Touren durchführen.
- Ein herzliches Dankeschön an Frenk für den tollen Fahrdienst! Souverän meisterte er den schottischen Verkehr 😊
- Spätestens im Jahr 2027 werden wir wieder im Rahmen einer „Expedition“ einen europäischen Länderhöhepunkt besteigen, heißer Favorit ist dann der Galdhøpiggen, höchster Berg von Norwegen
- Wir bedanken uns bei allen Personen für ihre Teilnahme und das positive Feedback nach der Reise!




























































































































































































































































































































































































































































